UN-Klimakonferenz in Kopenhagen

Ausgabe 291 - 2 °C?

Live-Blog: Arnie und Yann in Copenhagen

Das Kapazitätproblem im Bella Center ist “gelöst”, weil nur noch ein Bruchteil der Nichtregierungsorganisationen in das Konferenzzentrum gelassen werden. Trotzdem beträgt die Wartezeit vor den Eingangstüren für NGO-Vertreter, Beamte, Abgeordnete und Minister im Schnitt 2 bis 3 Stunden. Eine Extrawurst gibt’s für die Presse: Ich kann in ein paar Minuten an allen vorbeisausen! Die dänischen Organisatoren ernten jetzt nicht nur für das miserable Management Kritik, sondern auch für die Erstickung der NGO-Lobbyarbeit während der Schlussverhandlungen. Die V.I.P.-Dichte im Bella Center nimmt spürbar zu. Arnold Schwarzenegger hat eine Rede gehalten (ich habe ihn am Vormittag im Hotel Sankt Petri getroffen, wo ich mit Claude Turmes und ein paar Luxemburger Grünen zum Frühstück verabredet war), deren Botschaft in der Quintessenz die Gleiche war, wie jene des französischen Umweltaktivisten, Fotografen und Filmemacher Yann Arthus-Bertrand: die Menschen sollten sich nicht auf ihre Regierungen verlassen, sondern anfangen Klimaschutz selber zu leben.

Mein Leben als Paparazza

Mein Leben als Paparazza

Einen kurzen Ausschnitt aus dem Gespräch mit Yann Arthus-Bertrand, das ich gemeinsam mit Carole Schimmer von 100,7 geführt habe, können Sie hier anschauen: Yann Arthus Bertrand

Eintrag aus: Politik 1 Kommentar Dienstag, 15. Dez 2009 Pia Oppel

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1 Kommentar

  • 1. Flep  |  Mittwoch, 16. Dez 2009 at 12:17 am

    Merci Pia fir all déi interessant Témoignagen,

    Ech gin dem Yann Arthus Bertrand komplett Recht wann hee seet dass de Klimaschutz vu jidferengem selwer soll gelieft gin. Dat aller Wichtegst as dass maer eis BEWOSST gin, an dat an allen Hinsichten…
    Politik as a bleiwt eben Politik.

    De Mensch huet e Gehier an een Herz an heiansdo sollt heen se och benotzen ;-) , an am Beschten ouni Hannergedanken…

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