public forum zum Nachhören: Politische Bildung in Luxemburg – kein Bedarf?

Ein Konzept für politische Bildung, das über Jugendparlament oder Bürgerkunde im Gymnasium hinausgeht, fehlt immer noch in Luxemburg. Auch der Koalitionsvertrag von Dezember 2013 sah hier Nachholbedarf. Durch das Referendum im kommenden Jahr und die Frage nach dem Wahlrecht ab 16 ist politische Bildung und politische Information zusätzlich in den Fokus geraten.

Was heißt politische Bildung heute? Wie können alle Bürger – jeden Alters – besser in die politische und gesellschaftliche Debatte eingebunden werden? Welche Rolle kommt dabei neuen und alten Medien und sozialen Netzwerken zu? Welche Strukturen braucht es? Und wie kann parteipolitische Neutralität gewahrt werden? Diese und andere Fragen wollen wir im Austausch mit dem Publikum und mit folgenden Gästen diskutieren:

  • Mars Di Bartolomeo (Parlamentspräsident)
  •  Sabine Dengel (Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn)
  • Serge Wilmes (CSV-Abgeordneter)
  • Michèle Schilt (Verantwortliche für politische Bildung im Ministère de l’éducation)
  • Gabrielle Taillefert (Künstlerkollektiv Richtung 22)
  • Moderiert wurde die Diskussion von Pol Schock und Laurent Schmit (forum)

Die Diskussion auf dem Podium war in drei Teile gegliedert:

Die Publikumsrunde war in drei Fragerunden aufgeteilt:

„public forum“ wird organisiert von der Zeitschrift forum. Die Diskussion findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe OPEN SQUARE des CarréRotondes statt.

Als partizipative Debattenzeitschrift und Diskussionsplattform, treten wir für den freien Zugang zu unseren Veröffentlichungen ein, sind jedoch als Verein ohne Gewinnzweck (ASBL) auf Unterstützung angewiesen.

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