- Gesellschaft
Diskurse und Reflexionen bei den Lëtzebuerger Guiden a Scouten (LGS)
Ein Verband lernt und wächst mit seinen Herausforderungen
Wie konnte die Pfadfinderbewegung sich seit ihrer Gründung durch Baden-Powell im Jahr 1908 zu einer der erfolgreichsten und beständigsten Jugendbewegungen entwickeln? Ist sie nicht grundsätzlich gespalten zwischen militärischer Disziplin und Autonomie, Konservatismus und Modernität? Sind die Diskurse der Bewegung veraltet? Mit anderen Worten: Ist der Diskurs noch Ausdruck und Gegenstand des Begehrens und des Verantwortungs- und Wirkungsbewusstseins der Pfadfinder*innen?1 Diesen Fragen gehen wir nach, indem wir einige Diskursstränge sowohl beim Gründer Lord Baden-Powell als auch bei den Lëtzebuerger Guiden (LG) und Lëtzebuerger Scouten (LS) nachzeichnen. Zudem führen wir Überlegungen zur Umsetzung eines lernenden Sozialsystems, das Erinnerungskultur und Forschung fördert.
Pfadfinder stehen zu ihrem Wort, ihren Versprechen und Werten.
Baden-Powell und seine Charakterschule
Der britische Offizier Baden-Powell verfolgte das Ziel der Charakterbildung2 aus vielfältigen Motiven: Zunächst war sein Buch Scouting for Boys (1908) eine Art Training für zukünftige Soldaten, die das Empire vor dem Zusammenbruch retten sollten. Bald erkannte er jedoch die Notwendigkeit einer modernen, d. h. offenen Sozialisation jenseits von Familie, Schule und Kirche. Gleichzeitig war er von der Idee des freien Geistes der Moderne, der Autonomie des jungen Menschen beseelt.3 Die Heranwachsenden sollten sich in der Auseinandersetzung mit der Natur, ihrer Umwelt und den anderen Pfadfindern gegenseitig in ihrer Entwicklung unterstützen.
In einem spielerischen Freiraum folgten Baden-Powells Methoden den Prinzipien „Ask the boy/girl“ und „learning by doing“. Sein Gespür für die Bedeutung des Imaginären veranlasste ihn, die einzelnen Schritte mit einer Erzählung oder Narration zu unterlegen. So spielte z. B. die Figur des Ritters, der in fremde Länder zieht und gegen allmögliche Drachen kämpft, eine zentrale Rolle.4 Es ging ihm vor allem um die Betonung der persönlichen Ehre, der Selbstachtung des Jugendlichen. Die Ehre galt ihm als „ethisches Stützsystem“5, eine Art Selbstdisziplin. Pfadfinder stehen zu ihrem Wort, ihren Versprechen und Werten. Letztere sind im Pfadfindergesetz aufgelistet, das nicht in Verboten, sondern in „Seinsformen“ formuliert ist. Der Jugendliche ist nicht einfach Regeln und Gesetzen verpflichtet, sondern auch sich selbst. Autonomie, Selbstgesetzlichkeit oder Selbstbestimmung nennt man das. Natürlich bleibt ein asymmetrisches und paradoxes Verhältnis zwischen Leiter und Jugendlichen bestehen. Schon Kant sprach von der Paradoxie der Erziehung, indem er fragte, ob es legitim sei, dass Selbstbestimmung durch absichtliche Fremdbestimmung erreicht werden solle.6 Gerade deshalb wurden die Heranwachsenden auch früh in Leitungsfunktionen eingebunden, selbst bei den „Wölflingen“ (acht bis elf Jahre) hatten die Rudel einen Leitwolf. Auch in dem 1909 gegründeten Verband der „guides“ war es Baden-Powell wichtig, Mädchen zur Übernahme von Verantwortung zu erziehen. Die hierarchische Struktur und diverse Räte der Pfadfinder*innen wie der Sektionsrat dienten als Vorbereitung auf das Leben in der Gesellschaft und auf politisches Engagement.7

Mit der Gründung der Pfadfinder*innen begann der ehemalige Militär Baden-Powell, der nicht alles über seine Vergangenheit offenlegte, ein „zweites Leben“. Der routinierte Soldat war jedoch, wie zahlreiche andere, erschüttert vom „Großen Krieg“. Den Krieg bezeichnete er als Perversität und Gottlosigkeit.8 Er veränderte daraufhin seinen Diskurs in Bezug auf die Pfadfinderziele, die sich unter anderem ab diesem Moment für den Weltfrieden einsetzten. Ihre Welttreffen förderten diesen „spirit of international peace“9. So diskutierten und elaborierten 1931 auf dem internationalen Rovermoot 16- bis 19-Jährige einen eigenen Friedensdiskurs. Heranwachsende bekamen eine Stimme. Das Pfadfindertum wurde zur Bewegung, die Jugendliche zu selbstbewusstem Handeln und Sensibilität für soziale und politische Probleme anregte.10
Eine solche Bewegung, die rasch über eine Million Pfadfinder*innen zählte, konnte gelingen, weil Baden-Powell strategisch mit diskursiven Erwartungen und Machtverhältnissen umgehen konnte. Er verstand es, als moderner Konservativer die Selbstständigkeit der Jugend zu fördern, ohne den gesellschaftlichen Status quo zu gefährden.11
Der Diskurs der Konstruktion von Welt im Verband der LGS früher und heute
Die nationalen Pfadfinderverbände übernahmen Baden-Powells Methoden und Konzepte zunächst ohne Vorbehalt. Die 1916 in Luxemburg gegründeten katholischen Pfadfinder bzw. die 1938 gegründeten katholischen Pfadfinderinnen orientierten sich in vielen Dingen auch an den katholischen Verbänden der Nachbarländer. Es war wohl auch der Diskurs des pflichtbewussten Ritters, welcher manche Pfadfinder motivierte, sich im Widerstand gegen den nationalsozialistischen Drachen zu engagieren. Nach dem Zweiten Weltkrieg zeigten sich jedoch etliche Risse in dem ursprünglich stark elitär geprägten Diskurs.12 In verschiedenen Verbänden kam es zu Schwierigkeiten mit verkrusteten Vorstellungen von Disziplin oder dem Gehorsam gegenüber der Nation.
Wie überall in Europa änderte sich auch in Luxemburg die gesellschaftliche Ordnung in den 50er und 60er Jahren. Die Spannung zwischen einem gewissen Patriarchalismus und dem Streben nach Freiheit, dem kapitalistischen Wirtschaftssystem und seiner Produktion von Ungerechtigkeit blieben nicht ohne Konsequenzen. Die gesellschaftlichen Entwicklungen weg vom determinierten Bürger und folgsamen Christen zur Selbstverantwortung für das eigene Leben führten zu tiefen Reformen bei den LS und LG. Die unterschiedlichen Interessen Jugendlicher im Alter von elf bis sechzehn machten die Aufteilung dieser Altersstufe der „Scouten“ und „Guiden“ erforderlich. Die Jüngeren bildeten jetzt die „Explorer“ und „Aventuren“, die Älteren die „Pioniere“ und „Karavallen“.
In beiden Verbänden entstand ein neuer Diskurs: Pioniere und Karavellen entwickelten „Chantiers“ – konkrete Projekte zur Weltveränderung. Ihre roten Hemden symbolisierten diesen Veränderungswillen, wodurch sie von manchen Maoisten genannt wurden. Sie interessierten sich für die Integration von „Fremdarbeitern“, für Umweltschutz und machten Ferienlager mit „schwer erziehbaren Jugendlichen“. Zentral bei der Projektmethode war und ist die Mitbestimmung. Alle Pfadfinder bzw. Pfadfinderinnen der Gruppe diskutieren, wählen, planen und reflektieren Projekte gemeinsam. Dazu passte die terminologische Veränderung vom Pfadfinder*innen-Versprechen zum Akt des Engagements: Durch Projektarbeit sollten Jugendliche lernen, sich für strukturelle Veränderungen in der Welt einzusetzen.

Gottesdienst mit dem „Scoutsaumônier“ Pater Nickels und der nationalen Wölflingsleiterin Cecile Reuter, 1956.
© Archiv LGS
Auch das Senegal-Projekt entstand einige Jahre später aufgrund dieses diskursiven Wandels. Anders als das Mot d’ordre „BA Missionnaire“ der LS aus den Jahren 1958-1959, dem ein teilweise noch patriarchalisch, kolonial geprägter Missionsgeist und Zivilisationseifer13 zugrunde lag, basierte das Projekt mit den senegalesischen Pfadfinder*innen auf Partnerschaft und erlaubte, sich der postkolonialen Ungerechtigkeitsstrukturen bewusst zu werden.
Der Diskurs der Koedukation und die Fusion der LG und der LS
Die zunehmende Erotisierung und Ästhetisierung des Körpers, gefördert durch Massenmedien und Verhütungsmittel sowie die Öffnung vieler Berufe für Frauen gaben der Frau neue Möglichkeiten, selbstbestimmter zu sein. Artikel der Rover- und Chefzeitung Kompass der LS in den 70er Jahren zeigen, dass sich langsam ein Diskurs der Partnerschaftlichkeit entwickelte. Die getrennte Erziehung von Jungen und Mädchen fand immer weniger Zustimmung, zumal die „Mixität“ in der Schule eingeführt wurde. Der Guiden-Verband wehrte sich anfangs dagegen, da sie zu Recht Angst hatten, von den Scouten überrollt zu werden. Auch mancher Kirchenvertreter versuchte zu bremsen. Aber ein über Jahre sich entwickelnder Diskurs der Koedukation und Partnerschaftlichkeit setzte sich durch. Im Aktivitätsjahr 1994-1995 fusionierten die LG und LS zum neuen Verband der LGS.
Kultivierung der Selbstfindung
Steigender Konsum, das Aufkommen der Psychologie und Psychoanalyse, der marxistischen Ideologiekritik und einer Ethik des Selbst haben fast zeitgleich die Entwicklung der Singularisierung gefördert. Die LGS nahmen Selbstreflexion und Eigenheit mehr in den Blick und behandelten diese in der Leiter*innenausbildung.
Sie verfassten Dokumente über die psychosexuelle Entwicklung der Jugendlichen. Die Methoden der einzelnen Altersstufen wurden an die Entwicklungspsychologie angepasst und sollten die Selbstfindung des Heranwachsenden fördern. Auch ein neues Pastoralkonzept basierte auf religionspsychologischen Erkenntnissen.
Trennung von der Kirche
Wie sehr die katholischen Pfadfinderverbände auch von der kirchlichen „Pastoralmacht“14 und ihrem Diskurs bestimmt waren, der u. a. mystifizierende Züge annahm, wird an wenigen Sätzen deutlich. Anlässlich der 300-Jahr-Feier der Weihe der Stadt Luxemburg an Maria hatten die LG als Mot d’ordre: „Mir sinn däi Vollek. D’Flâm muss glo’ssen!“15 Dank dynamischer und offener „Aumônieren“ der LGS konnte viel an dem christlichen Diskurs umstrukturiert werden. Die LGS verstanden sich ab 2015 nicht mehr als katholischer, sondern als pluralistischer Verband mit „christlichen Wurzeln“. Die Gründe für die Distanzierung von der katholischen Kirche waren vielfältig. Vor allem war es eine für kritische Jugendliche schleichende Unmöglichkeit, sich noch mit der Kirche zu identifizieren. Die Diskurse und Strategien von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. liefen ins Leere und hatten ebenfalls verheerende Wirkungen im Bistum Luxemburg. Die LGS lassen sich nach wie vor von ihren christlichen Wurzeln inspirieren, z. B. bei Aktivitäten zur Förderung einer offenen und persönlichen Spiritualität oder einer „Waldkatechese“, der sogenannten „Spiri for kids“.

Pfadfinderverband auch heute noch ein soziales lernendes System
Die hier aufgeführten Diskurse und ihre Veränderungen zeigen, dass die LGS es in ihrer Geschichte immer wieder schafften, im Sinne eines sozialen lernenden Systems16 zu funktionieren.
Lernen ist dabei nicht der Prozess des Aneignens von Wissen, sondern wird durch die Teilnahme (engagement) und zunehmende Partizipation neuer Mitglieder an den Praktiken der Gemeinschaft erreicht. Die Mitgliedschaft bewirkt also eine Veränderung der Identität und umgekehrt beeinflusst jedes neue Mitglied durch seine zunehmende Partizipation auch das System.17 Deshalb wollen die LGS nicht nur die Leiter*innen an den Entscheidungen des Verbandes teilnehmen lassen, sondern auch die Jugendlichen selbst. Es geht um Förderung demokratischer Lebensformen, Entwicklung von politisch-partizipativen Kompetenzen und des Verantwortungsgefühls für eine freie und gerechte Zukunft sowie strukturelle wie methodische Veränderung im Verband.
Lernende Systeme basieren auch auf einer gemeinsamen Vorstellungskraft (imagination). Können die Mitglieder sich selbst und ihre Gemeinschaft in neue Kontexte oder in die Zukunft projizieren? Die LGS haben dafür innerhalb ihrer Leitungsgremien viele Arbeitsgruppen, die immer wieder neue Themen und Ideen in den Verband einbringen, z. B. eine Forschungsgruppe, die sich sowohl mit Fragen aus den Archiven als auch mit gesellschaftlichen oder Pfadfinder-internen Fragen wissenschaftlich auseinandersetzt.
Schließlich spielt auch die Fähigkeit der Anpassung (alignment) des Systems an externe Strukturen eine Rolle. Eine lernende Gemeinschaft sollte in der Lage sein, die eigenen Aktivitäten mit größeren Strukturen oder Zwecken abzustimmen, so z. B. wenn sich gesellschaftliche Wertvorstellungen verändern oder sich neue Erkenntnisse entwickeln. Die LGS reflektierten immer wieder die Frage der Demokratie und der eigenen traditionellen Verankerung in der luxemburgischen Mittelschicht. Als Reaktion entstanden Initiativen zur Unterstützung von Diversität, Inklusion und zur Öffnung nach außen. Schon 1966 wurden Gamma Gruppen für Heranwachsende mit Behinderung gegründet. Eine portugiesische und eine muslimische Pfadfindergruppe wurden gebildet; vor kurzem sogar eine libanesische. In den letzten Jahren wurden auch Aktivitäten für ukrainische Flüchtlinge aufgebaut. Die soziale Öffnung bleibt dennoch eine aktuelle Herausforderung.
Wir befinden uns in einer schnelllebigen Zeit18, in der wir stark zum Konsum angehalten werden und dadurch fast vergessen, dass wir selbst dabei konsumiert werden19. Wir sind konfrontiert mit vielen Unsicherheiten und Verlusten.20 Heranwachsende zu begleiten, ihre Antworten auf diese Herausforderungen zu suchen, fordert weiterhin viel Kreativität und qualitative Diskursivität bei den LGS.
Christiane Meyers und Jean-Marie Weber arbeiten an der Universität Luxemburg und sind Mitglieder der Archiv- und Forschungsgruppe der Lëtzebuerger Guiden a Scouten (LGS).
1 Vgl. Michel Foucault, L’ordre du discours, Paris, Gallimard, 1971, S. 12.
2 „[…] éduquer; je ne dis pas instruire, mais éduquer, c’est-à-dire pousser le garçon à apprendre lui-même, parce qu’il désire, tout ce qui tend lui donner du caractère.“ Lord Baden Powell, Le Guide du chef Eclaireur, Neuchâtel, Delachaux & Niestle, 1942, S. 41. Dazu kritisch Michael Rosenthal, The character factory, London, Collins, 1986.
3 Ebd., S. 10.
4 Vgl. Hannah Arendt, „Der imperialistische Charakter: Eine psychologisch-soziologische Studie“, in: Hannah Arendt, Vorträge und Aufsätze 1941-1950, München, Piper Verlag, 2025, S. 570.
5 Robert Pfaller, Zwei Enthüllungen über die Scham, Frankfurt am Main, S. Fischer Verlag, 2022,
S. 106.
6 Immanuel Kant, „Über Pädgogik“, in: Wilhelm Weischedel (Hg.), Werkausgabe Bd. XII, Frankfurt am Main, Suhrkamp Verlag, 1977, A 32/33, S. 711.
7 Kristine Alexander, Guiding modern Girls. Girlhood, Empire and Internationalism in the 1920s and 1930s, Vancouver/Toronto, UBC Press, 2017,
S. 97-108.
8 Robert Baden-Powell, Rovering to success, London, Herbert Jenkins, 1922, S. 191.
9 „Rover Scouts they are: a brigade, as it were, of storm-troops of the larger army of over two million Boy Scouts. Their arms are alpenstocks, their discipline that of goodwill from within; their service consists not so much in fitting themselves for war as in developing the spirit of universal peace. The days are long over when Scouting was looked upon as a useful game for keeping English boys out of mischief; parents and public have come to see in it a practical process of education for the use of both sexes; with the wider growth of its Brotherhood abroad, its possibilities in the direction of human fellowship for developing the spirit of international goodwill are now becoming generally recognised.“ (September 1931) in: B.-P.’s Outlook: Selections from the Founder’s contributions to ‘The Scouter’ magazine from 1909–1940, London, C. Arthur Pearson Limited, 1955.
10 Artikel im The Scouter (1932), „Our twenty-fifth Anniversary“ in: B.-P.’s Outlook: Selections from the Founder’s contributions to ‘The Scouter’ magazine from 1909–1940, London, C. Arthur Pearson Limited, 1955, S. 89.
11 Vgl. dazu und insgesamt die kritische Biographie von Tim Jeal, Baden-Powell, London, Sydney/Auckland/Johannesburg, 1989, S. 381.
12 Aloyse Hentgen spricht 1948 in Bezug auf Johannes den Blinden und seiner Devise „ich dien“ von den Pfadfindern als „chevaliers des temps modernes“. in: LS, National Jamboree 1948, S. 8.
13 O. V., „Cheftagung der ‚Letzeburger Scouten‘ gestern in Ettelbrück“, in: Luxemburger Wort vom 13. Oktober 1958, S. 7.
14 „Omnes et singulatim. Vers une critique de la raison politique“, in: Michel Foucault, Dits et Écrits (1954-1988). Tome II: 1976-1988, D. Defert und
F. Ewald (Hg.) unter der Mitarbeit von J. Lagrange, Paris, Gallimard, 2001, S. 953-980.
15 „Thinking-Day der ‚Letzebuerger Guiden‘“, in: Luxemburger Wort vom 14. Februar 1966, S. 7.
16 Etienne Wenger, Communities of practice and social learning systems. Organization, 7 (2), 2000, S. 225–246. https://doi.org/10.1177/135050840072002
17 Jean Lave, Etienne Wenger, Situated Learning. Legitimate Peripheral Participation, Cambridge [England], New York: Cambridge University Press, 1991.
18 Harmut Rosa, Beschleunigung. Zur Veränderung der Zeitstruktur in der Moderne, Frankfurt am Main, Suhrkamp Verlag, 2005.
19 Zygmunt Bauman, La vie liquide, Paris, Fayard/Pluriel, 2013.
20 Andreas Reckwitz, Verlust. Ein Grundproblem der Moderne, Berlin, Suhrkamp Verlag, 2024.
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