Zwei Referenden zur Verfassungsreform

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Die Dreierkoalition plant zwei Referenden zur Verfassungsreform, meldete Radio 100,7.

In einer ersten nicht-bindenden Befragung sollen die Bürger über mehrere große und prinzipielle Themen abstimmen. Die künftigen Koalitionspartner nannten das Ausländerwahlrecht als ein Beispiel. Vor allem die LSAP hat den letzten Monaten zahlreiche unterschiedliche Punkte genannt, über die abgestimmt werden könne. Das zweite Referendum würde dann den gesamten Text zum Inhalt haben. Laut der aktuellen Verfassung ist ein solches Referendum bindend (Art. 114).

Zwei Referenden beinhalten allerdings Konfliktpotential. So erklärte Luc Heuschling in der September-Ausgabe von forum: „imaginons qu’il y ait un référendum sur la séparation de l’État et des Églises ou sur le droit de vote des étrangers et que les citoyens, à une très courte majorité (simple), votent en faveur de la mesure. Que se passera-t-il, ensuite, à la Chambre ? Selon l’actuel article 114, une révision nécessite une majorité qualifiée des deux tiers des députés. Autrement dit, le CSV, hostile à l’une et l’autre réforme, a certes été battu lors du référendum, mais il pourrait, en l’état actuel du droit, récuser la réforme au niveau de la Chambre, puisque, sauf surprise majeure, il disposera d’une position de veto (il faut et il suffit d’avoir 20 députés, donc un tiers).“

Auf der Pressekonferenz vom 25. November 2013 meinte Felix Braz, dies sei ein hypothetische Frage, die Antwort finde werde, wenn es so wäre.

Hier finden Sie eine Zusammenfassung der bisherigen Diskussionen um die Referendumsfrage.

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