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danger de l’amiante et les risques pour la santé.
Il en a été fait mention dans l’exposé budgétaire 1975 (page 96) présenté à la Chambre des Députés. Des renseignements furent pris auprès de l’association d’assurance contre les accidents et auprès des services de l’institut d’Hygiène et de Santé Publique. Relevons que nos médecins du travail ne sont pas restés inactifs dès lors que l’effet nocif de l’amiante a été connu. Ceux de l’industrie chimique et des matières plastiques y ont apporté une attention particulière depuis des années et ils exercent une action de surveillance accrue auprès des travailleurs qui sont mis en contact avec l’amiante.

Je suis en principe d’accord avec la campagne d’information proposée par l’honorable Monsieur Jean Regenwetter et exigée par le Parlement européen sur le plan communautaire dans la mesure où notre pays est concerné par ce problème. Toutefois, pour l’organisation de la campagne, il y a lieu de tenir compte des considérations suivantes: (…)

Il ne faut pas dramatiser le problème dans notre pays. (…)

Le plus logique et le plus sage, à mon avis, serait d’attendre les documents en voie de préparation au sein de la Communauté Européenne et de nous associer le moment venu à cette action communautaire tout en ne perdant jamais de vue la situation particulière de notre pays.

Chambre des Députés
Compte-rendu 1977/78, No 19,
p.503

EX-ARBEITSMINISTER B.BERG:

DIE ASBESTLOBBY IST AKTIV

Als im Jahr 1977 der Abgeordnete Jean Regenwetter mit einer parlamentarischen Anfrage auf die gesundheitsschädlichen Auswirkungen der Produkte hinwies, die Asbest enthalten, wurde gleich seitens der einheimischen Lobby (Eternit S.A.) beim Arbeitsminister interveniert. Man teilte ihm mit, dass falls etwas auf diesem Gebiet geschehen sollte, direkt Arbeitsplätze in Gefahr seien.

Hier muss man zu allererst feststellen, dass die nationale und internationale Lobby stets zugegen

ist, sobald versucht wird, auf dem Gesetzesweg Gefahren für die Gesundheit der Arbeiter und eines Grossteils der Bevölkerung auszuschalten oder aber die nötigen Gegenmittel zu schaffen, um diese Gesundheitsgefährdung auf ein Minimum zu reduzieren.

Dass Asbest u.a. krebserregend sein kann, wird nicht mehr abgestritten, wenngleich die Wissenschaft sich noch nicht definitiv ausgesprochen hat über die jeweiligen Dosen, die eine Gefahr für den Menschen darstellen. So wurde bspw. in der BRD festgestellt, dass Sportler des öfteren Krankheitssymptome in Bezug auf Asbest aufzeigen, wenn in den Sporthallen Asbestprodukte zur Anwendung gelangten! Eines dieser Produkte stellen die thermischen Isolationen dar, die eine direkte Anwendung in unseren Sporthallen gefunden haben. Da Asbestfasern äusserst klein sind, vermögen sie auch eine längere Zeit in den jeweiligen Räumen zu schweben und stellen somit eine ernste Gefahr für den Menschen dar, der durch Inhalation diese Fasern in seinen Körper aufnimmt.

Es ist meines Erachtens endlich an der Zeit, ein Inventar zu machen über all jene Produkte, die in unserm Land gebraucht werden und in deren Zusammensetzung Asbest zu finden ist! Hierbei muss besonders darauf geachtet werden, wo diese Produkte bereits gebraucht wurden und wo sie ein besonderes Gesundheitsrisiko für unsere Mitmenschen darstellen. Dieses Inventar soll erstellt werden, unabhängig davon, ob diesbezügliche Direktiven auf europäischem Plane erfolgen! Weiterhin müssen auf der Basis dieses Inventars überall dort, wo Personen direkt oder indirekt durch diese Produkte gefährdet werden, die Architekten angewiesen werden – und dies sowohl bei öffentlichen als auch privaten Bauten – diese Produkte nicht mehr einzusetzen und durch solche zu ersetzen, die in der Qualität und in der Preislage jenen des Asbest nahekommen. Denn diese Produkte existieren bereits seit längerem!

Diese Aussagen beziehen sich auch auf die sogenannte Lobby! Ihr muss über den Gesetzesweg untersagt werden, Asbestprodukte in Umlauf zu bringen, oder sie höchstens dort anzuwenden, wo Personen keinen Schaden davon haben können.

Hier darf der Gesetzesgeber nicht nachgeben, sogar dann nicht, wenn Arbeitsplätze direkt oder indirekt auf dem Spiel stehen sollten!

Der gesundheitsgefährdete Aspekt des Asbests lässt darauf schliessen, dass in die Körper der Betroffenen eine Zeitbombe gelegt wurde, die früher oder später zum Ausbruch einer Krankheit führen kann, die unser Sozialsystem gegebenenfalls teurer zu stehen kommt als unter Umständen ein kürzerer oder längerer Arbeitsausfall, von der persönlichen Belastung des Betroffenen gar nicht zu sprechen!

Benny Berg, Arbeitsminister 1974-79

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