Die Neue Frauenbewegung in Luxemburg

oder: die Entstehung des MLF

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oder: Die Entstehung des MLF

Dieser Artikel ist dem Andenken an Lydie Schmit gewidmet, die sich Zeit ihres Lebens für die Rechte der Frauen eingesetzt hat.

Die Frauenbewegung ist ein Bestandteil der sozialen Bewegungen, die aus dem Mai 68 entstanden sind: das stimmt und stimmt auch wieder nicht. Zwar ist es richtig, daß in allen westeuropäischen Ländern und in den USA die Frauenbewegung Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre einen gewaltigen Aufschwung erlebt hat, aber die Anfänge der Frauenbewegung reichen natürlich viel weiter zurück; im Gegensatz zu den meisten anderen 68er Bewegungen erlebte die Frauenbewegung auch keinen raschen Niedergang, sondern erreichte Ende der 70er Jahre einen vorläufigen Höhepunkt und spielt auch heute noch überall in der Welt eine wichtige Rolle.

Die Entstehung der Neuen Frauenbewegung

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts hat der Kampf für die Rechte der Frau immer mehr an Bedeutung zugenommen. Die bürgerliche Frauenbewegung hat sich mit Erfolg für das Frauenwahlrecht starkgemacht; die proletarische Frauenbewegung (Clara Zetkin) hat auf die doppelte Unterdrückung der Arbeiterin hingewiesen und sich für deren Recht auf Arbeit und auf Lohngleichheit sowie für den Frieden eingesetzt.

Dann aber räumen in Westeuropa, besonders in der Bundesrepublik, der Faschismus und später der Antikommunismus der 50er Jahre mit allen emanzipatorischen Kräften gründlich auf; so auch mit der Frauenbewegung. In den USA zeitigt die McCarthy-Ära ähnliche Konsequenzen. Höchstens Einzelkämpferinnen wie Simone de Beauvoir in Frankreich sind noch zu vernehmen. Die Nachkriegszeit benötigt die Frauen auf dem Arbeit-

smarkt nicht mehr; sie sollen sich wieder auf ihre "angeborenen" weiblichen Fähigkeiten besinnen; der "Weiblichkeitswahn" (so der Titel eines in den 60er Jahren bahnbrechenden Buches der amerikanischen Feministin Betty Friedan) treibt seine Blüten.

Die Frauenbewegung scheint tot.

Doch da beginnt in der Mitte der 60er Jahre die lange Phase der wirtschaftlichen Hochkonjunktur zu bröckeln. Überall in der westlichen Welt entstehen Bürgerrechtsbewegungen, und im Anschluß an diese werden auch die Frauenbewegungen wieder aktiv.

In den USA erfaßt die von Betty Friedan gegründete "National Organization of Women" (NOW) zunächst nur die etablierten Frauen der "upper middle class", doch im November 1967 bildet sich die zunehmend radikaler werdende "Women’s Liberation Movement", und ab 1968 entstehen überall autonome Frauengruppen, die ihre Anhängerinnen besonders aus den proletarisierten Mittelschichtfrauen, den Studentinnen und nach und nach auch einzelnen schwarzen Frauen beziehen.

In Frankreich entstehen die feministische Frauenbefreiungsbewegung "Mouvement de Libération de la Femme" (MLF) und die von Gisèle Halimi gegründete Organisation "Choisir", daneben spielt die von Simone de Beauvoir ins Leben gerufene Organisation "SOS Femmes Battues" eine wichtige Rolle. Die französische Frauenbewegung radikalisiert sich mit der Abtreibungsdebatte; sie erregt weltweites Aufsehen, als Hunderte von Frauen öffentlich bekennen, abgetrieben zu haben, unter ihnen auch zahlreiche Prominente.

In Italien entsteht im Zusammenhang mit der studentischen Protestbewegung 1968 eine starke feministische Bewegung. Unter dem Slogan "Das

Persönliche ist öffentlich" greift sie Themen wie Abtreibung, Vergewaltigung und die Unterdrückung der Frau in der Familie auf. Anfang der 70er Jahre organisiert sie eine große Mobilisierungskampagne für eine Neuregelung der Abtreibungsgesetzgebung.

Auch in der Bundesrepublik entsteht die Neue Frauenbewegung Ende der 60er Jahre. Den Anfang macht der "Aktionsrat zur Befreiung der Frau", der im Januar 1968 in Westberlin von 7 Frauen des "Sozialistischen Deutschen Studentenbundes" (SDS) gegründet wird. Aus der Erfahrung heraus, daß die männlichen Genossen ihre Privilegien zu Hause und bei der politischen Arbeit hartnäckig verteidigen, proben die Frauen den Aufstand gegen Dutschke & Co: Mit Erfolg. Der Frankfurter "Weiberrat", der ebenfalls aus dem SDS hervorgeht, bildet sich im November 1968. Die Genossinnen verleihen ihrer Wut Ausdruck mit einem Flugblatt, das mit dem fettgedruckten Satz endet: "Befreit die linken Eminenzen von ihren bürgerlichen Schwänzen!"

Hauptthema wird in den nächsten Jahren auch hier die Abtreibung, d.h. die Abschaffung des 218. Eine der wichtigsten Leitfiguren des Feminismus in der BRD wird die Journalistin Alice Schwarzer, die 1977 die Zeitschrift "Emma" gründet.

Es ist kein Zufall, daß in allen Ländern die Abtreibungsfrage eine so große Rolle spielt. Das Revolutionäre an der Neuen Frauenbewegung ist die Forderung, die Frau müsse – in allen Hinsichten – selbst über ihren Körper verfügen können. Damit stößt sie vor allem bei der Rechten, aber auch in den traditionellen linken Männerkreisen auf Ablehnung.

Die Neue Frauenbewegung in Luxemburg: Die Gründung des MLF

Auch in Luxemburg bewegt sich einiges. Die ersten Artikel zum Thema Frauenunterdrückung erscheinen ab 1970 in der Zeitschrift "D’Roud Wullmaus" (siehe z.B. die Nr. 5/1970)

Schließlich macht eine Frau den Anfang und greift auf, was in der Luft liegt: Überall im Ausland ringsum sind feministische Frauenorganisationen entstanden; warum nicht auch in Luxemburg? Berthe Lutgen kontaktiert im Dezember 1971 einige interessierte Frauen.

Ein Thema, das in Luxemburg allen fortschrittlichen Frauen auf den Nägeln brennt, ist das Eherecht. Linke wie liberale und auch bürgerliche Frauen stimmen darin überein, daß hier etwas unternommen werden muß. Einige von ihnen winken allerdings gleich wieder ab, als Berthe Lutgen ein zweites Thema aufwirft: die Liberalisierung der Abtreibung.

Schließlich kommen am 14.12.71 dann doch 16 Frauen im "Hôtel de l’Ancre d’Or" in Luxemburg zu einer Gründungsversammlung zusammen. In ihrer Einleitungsrede nennt Berthe Lutgen die drei Hauptthemen, auf die sich eine fortschrittliche Frauenbewegung als erstes konzentrieren müßte: die Reform des Ehe- und Güterrechts, die Liberalisierung der Abtreibung und die Ausbeutung der Frau am Arbeitsplatz bzw. das Recht auf Arbeit.

Es folgt eine angeregte Diskussion über die rechtliche, sexuelle und ökonomische Unterdrückung der Frau. Die Anwesenden einigen sich darauf, der Organisation nach französischem Vorbild den Namen "Mouvement de Libération des Femmes" (MLF) zu geben.

Im Januar 1972 finden die ersten Programmdiskussionen statt. Hauptstreitpunkt ist immer noch die Abtreibungsfrage. Schließlich wird am 7.3.72 abgestimmt; es ergeben sich 2 Stimmen für die Indikationslösung, 7 Stimmen für die gänzliche Freigabe der Abtreibung und 20 Stimmen für die Fristenlösung. Damit ist die offizielle Linie des MLF zu diesem Punkt klar.

Ziel des MLF ist es, die Frau aus ihrer Unterdrückung zu befreien und ihre Emanzipation zu ermöglichen; ein Wort, das mehr bedeutet als bloß "Gleichberechtigung" in einer Gesellschaft, in der auch ein großer Teil der Männer nur über eingeschränkte Rechte verfügt.

Der Unterschied zu anderen Organisationen mit ähnlichen Zielsetzungen besteht in der Par-

Voix de l’Assons

teunabhängigkeit des MLF. Bis zum heutigen Datum ist der MLF die einzige parteunabhängige feministische Organisation in Luxemburg geblieben.

Zu den Gründen der Frauenunterdrückung nimmt der MLF von Anfang an eine klare Position ein: Nicht "der" Mann, sondern die Gesellschaft unterdrückt die Frauen, eine Gesellschaft, die auf Ausbeutung aufgebaut ist. Dies bedeutet jedoch nicht, daß mit der Abschaffung des Kapitalismus automatisch auch die Frauenunterdrückung verschwinden würde. Auch wenn es stimmt, daß im Kapitalismus Frauen und Männer ausgebeutet werden, so sind doch die Männer in größerem Maße Nutznießer des Systems, sie können ihrerseits sich an der Ausbeutung der Frau beteiligen. Der Kapitalismus hat sich nämlich die Strukturen des viel älteren Patriarchats zunutze gemacht. Die Abschaffung eines nur auf Profit ausgerichteten Systems ist die Voraussetzung für die Schaffung einer emanzipierten Gesellschaft, aber diese wird sich nur in einem langsamen Umerziehungsprozeß verwirklichen lassen. Wichtig ist, daß die Frauen erkennen, daß sie sich in die Politik einmischen müssen. (Diese Position wird in einem Interview im "Républicain Lorrain" am 27.12.74 ausführlich erklärt.)

Am 21.3.72 wird der erste Vorstand gebildet. Mitglieder sind Marguerite Biermann, Evelyne Erpelding, Alice Lesch, Lise Linster, Berthe Lutgen, Jeanne Rouff, Fernande Useldinger, Micky Wiroth und Renée Wiroth. An diesem Vorstand sind zwei Tatsachen bemerkenswert: er besteht nur aus gleichberechtigten Mitgliedern und nur aus Frauen. Erstes Prinzip ist vom MLF bis heute aufrechterhalten worden. Obwohl bei der Bildung einer "Asbl" aus formalen Gründen eine Präsidentin und eine Sekretärin angegeben werden müssen, verfügen diese über keinerlei Sonderrechte. Der einzige feste Posten im MLF-Vorstand ist – aus praktischen Gründen – der der Kassenverwalterin.

Mit dem zweiten Prinzip tut sich die Organisation etwas schwerer. Die ersten Diskussionen sind von fortschrittlichen Frauen und Männern geführt

worden, und so hat es sich von selbst ergeben, daß unter den ersten Mitgliedern Frauen und Männer sind. Wie aus einem Interview der Wochenzeitschrift "Revue" von Anfang April 1972 hervorgeht, sind die neun Vorstandsfrauen auch keineswegs glücklich darüber, daß keine Männer sich zur Mitarbeit im Vorstand bereiterklärt haben.

Männer raus aus dem MLF!

Auch in den folgenden Jahren setzt sich der Vorstand stets nur aus Frauen zusammen. Das hindert aber die männlichen MLF-Mitglieder nicht daran, sich aktiv an allen Diskussionen zu beteiligen. Viele von ihnen verfügen darin über mehr Erfahrung als die meisten der anwesenden Frauen; als Männer sind sie zudem daran gewöhnt, daß ihnen zugehört wird und daß ihre ZuhörerInnen ihre Autorität akzeptieren. Selbstzweifel kennen sie viel seltener als die meisten Frauen.

Immer stärker schleicht sich bei den MLF-Frauen das Gefühl ein, daß nicht sie, sondern die Männer bestimmen, wie, wo und wann die Frauenemanzipation vor sich gehen soll. Eine neue Erkenntnis wird geboren: wenn ein Mann und eine Frau formal die gleichen Rechte haben, so bedeutet das nicht, daß sie auch die gleichen Möglichkeiten haben, diese Rechte wahrzunehmen. Unbewußt haben auch die Feministinnen im MLF das Rollenverhalten übernommen, das ihnen von klein auf beigebracht wurde und das überall den Alltag bestimmt: statt selbst ihr Geschick in die Hand zu nehmen, haben sie sich von Männern leiten lassen.

Während der Generalversammlung im "Café du Commerce" 1974 entschließt sich die (weibliche) Mehrheit der Anwesenden daher zu einem logischen Schritt: männliche Mitglieder werden aus dem MLF ausgeschlossen und sind auch in Zukunft nicht mehr zugelassen. Damit zieht sich die Organisation jedoch die erbitterte Feindschaft mancher ihrer früheren Förderer zu. Einige von ihnen haben es auch nach Jahren noch nicht verwunden, daß die Frauen es ablehnten, sich von ihnen befreien zu lassen.

Die ersten Jahre:

Begeisterung und Erfolge

Kehren wir jedoch noch einmal zu den Anfängen zurück. Ein erster Presseartikel des MLF erscheint am 26.2.72 im "Tageblatt" unter dem Titel "Frauen kämpfen um ihr Recht!" Er hält bereits die wichtigsten Forderungen fest: wirtschaftliche Forderungen wie den Zugang der Frauen zu allen Arbeitsplätzen (in Luxemburg bis heute noch nicht verwirklicht!), Abschaffung der Lohndiskriminierung, Kinderkrippen; die Forderung nach sozialen Veränderungen wie z.B. die Abschaffung des Mythos "Weiblichkeit" in Schule und Gesellschaft oder die gleiche Beteiligung der Männer an Hausarbeit und Kindererziehung; schließlich die Forderung nach juristischer Gleichstellung der Frau.

In den folgenden Jahren veröffentlicht der MLF zahlreiche Zeitungsartikel, organisiert Rundtischgespräche, verteilt Flugblätter, stellt Broschüren zusammen und erreicht so in der Öffentlichkeit einen beachtlichen Bekanntheitsgrad. Allein im ersten Jahr finden 17 Mitgliederversammlungen statt, an denen sich jedesmal etwa 30-40 Personen beteiligen. Der "Mann auf der Straße" schüttelt den Kopf über die "verrückten Emanzen", aber viele Frauen sind interessiert, auch wenn sie es oft nicht offen zuzugeben wagen. Die Mitgliederzahl liegt im ersten Jahr bei 63, im zweiten bei 74, doch geht der Kreis der SympathisantInnen über diese Zahl hinaus. Die Presse ("Tageblatt", "Républicain Lorrain" und "Letzeburger Land") gibt der Frauenbewegung reichlich Gelegenheit, sich über Interviews und Artikel bekanntzumachen – was in späteren Jahren nicht mehr der Fall sein wird. Politisch stehen die Zeichen günstig – Liberalisierung und Emanzipation sind Schlagwörter, die auch im Ausland in der Luft liegen. So kommt es, daß hauptsächlich auf Druck des MLF vor den Wahlen von 1974 eine wichtige Reform verwirklicht wird.

Die Reform des Ehe- und Güterrechts

Die erste großangelegte Kampagne des MLF betrifft die Reform des Eherechts. Die Ehegesetze des "Code Napoléon" halten die verheirateten Frauen juristisch in der Unmündigkeit, und dies, obwohl Luxemburg sich bereits 25 Jahre zuvor durch die Ratifizierung der Charta der Vereinten Nationen verpflichtet hat, seine Gesetzgebung dem Grundsatz der Gleichheit von Mann und Frau anzupassen. Anfang der 60er Jahre ist vom damaligen Justizminister eine Kommission mit der Ausarbeitung dieser Gesetzesreform beauftragt

worden, doch die Verabschiedung des Gesetzes verzögert sich. Anfang 1972 sieht es so aus, als solle die Gesetzgebung über die Rechte und die Pflichten der Eheleute getrennt behandelt werden, was bedeutet, daß zwar die formale Gleichberechtigung der Ehepartner erklärt werden, die Reform des Güterrechts aber ausgeklammert bleiben soll. Mit Zeitungsartikeln, Flugblättern, Offenen Briefen an den Justizminister und an die Abgeordneten und schließlich einer Kundgebung vor der Abgeordnetenkammer mobilisiert der MLF die Öffentlichkeit. An der spektakulären Kundgebung am 30.5.72 beteiligen sich auch die "Femmes Socialistes" und die "Union des Femmes luxembourgeoises" (UFL). Die "Femmes Libérales" wollen sich erst beteiligen – der MLF beruft sich in mehreren Offenen Briefen in der Presse Anfang Juli auf die Zustimmung der Präsidentin der DP-Frauenorganisation – distanzieren sich jedoch dann auf Druck von Colette Flesch.

Die Abtreibungsfrage

Eine ähnlich rege Aktivität entwickelt der MLF von Anfang an in der Abtreibungsfrage: mit einer Broschüre, zahlreichen Presseartikeln, Flugblättern, einem Offenen Brief an die "Association des Gynécologues", einem Brief an alle Mitglieder des Staatsrats. Mit diesen Aktionen wird eine Kampagne zugunsten von Verhütungsmitteln und Sexualaufklärung in der Schule verbunden.

"Ich erkläre, abgetrieben zu haben", oder: "Ich erkläre mich solidarisch mit den Frauen, die abgetrieben haben"; zu dieser Erklärung sammelt der MLF nach ausländischem Vorbild Unterschriften bei Frauen und Männern. Eine doppelseitige Dokumentation in Zeitungsformat wird Anfang Februar 73 im ganzen Land verteilt, zusammen mit anderen fortschrittlichen Organisationen (CLEC, Enseignants Socialistes, Femmes Socialistes, Jeunesse démocratique, Jeunesse Progressiste, Jeunesses Socialistes, LAJ, LAV, Ligue de l’Enseignement, Ligue luxembourgeoise pour la défense des droits de l’homme, UFL).

Mit der Regierungsbeteiligung der LSAP ab 1974 erlahmt die Bereitschaft zur Mitarbeit bei den der LSAP nahestehenden Organisationen – und leider auch bei manchen in der LSAP organisierten MLF-Frauen. Erst im Oktober 1978 wird ein Gesetz verabschiedet, das die Abtreibung bei einzelnen Indikationen zuläßt (die soziale Indikation bleibt ausgeklammert!)

Fortsetzung folgt in der nächsten Nummer

Danny Hoenen 10.4.88

  1. Dieser Artikel bezieht seine Informationen vorwiegend aus Quellen, die mir von Berthe Lutgen freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurden, sowie aus der 1982 erschienenen Broschüre "10 Jahre MLF". Die Informationen zum Kapitel "Die

Entstehung der Neuen Frauenbewegung" stammen zum Teil aus: Lottemi Doormann (Hg.), Keiner schiebt uns weg, Beltz Verlag.

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