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Die Vereinten Nationen haben dem Land Nepal drei Negativprädikate verliehen und ihm einen Platz weit unten auf der Leistungsskala der Staaten dieser Erde gegeben: Gemessen an seinem Bruttosozialprodukt pro Kopf der Bevölkerung, rangiert es derzeit an achter Stelle von unten. Die Negativprädikate bezeichnen die geopolitische Situation (LLC = landlocked country, also Land ohne eigenen Zugang zum Meer), die geringe Produktivkraft, ausgedrückt im Bruttosozialprodukt (LLDC = least developed country, d. h. eines der 36 geringstentwickelten Länder), und die schlechte Lage hinsichtlich des Weltenergie- oder besser des Ölmarktes (MSAC = most seriously affected country, d. h. es gehört zu den 33 am schwersten von der Ölpreissteigerung betroffenen Ländern der Welt).
Für den geographisch orientierten Entwicklungspolitiker stellt sich Nepal zunächst als ein hochgradig gebirgiges Land mit einer starken Kammerung dar, als ein Land mithin, das in eine Unzahl von Kleinregionen mit unterschiedlichen naturräumlichen Merkmalen zerfällt. Zwar bestehen pedologisch, hydrologisch und klimatisch nahezu alle Voraussetzungen zur Kultivierung vieler Nutzpflanzen der gemäßigten und der subtropischen Zone, aber einer leichten Vermarktung der potentiell möglichen Produktion stellt
sich die extreme Verkehrsfeindlichkeit des Reliefs entgegen. Wirtschaftshistorisch hat das zur Bildung der schon erwähnten disintegrated pocket economies geführt, deren Verknüpfung durch den forcierten Straßenbau der letzten Dekaden nur bedingt gelungen ist. Die bäuerliche Bevölkerung war deshalb weitgehend selbstversorgerisch organisiert. Sie nutzte Böden und Gewässer zur Nahrungserzeugung, die nahen Wälder lieferten Bauholz und Energie, und das dörfliche Handwerk stellte die erforderlichen Geräte her, wobei hier und da eisen- und metallverarbeitende Kleinindustrien entstanden. Der Handel blieb, wenn man einmal vom Transithandel Indien-Tibet absieht, auf den nachbarlichen Austausch der geringen Überschüsse beschränkt.
Die bäuerliche Wirtschaft des Terais, die aus weniger stark isolierten Inseln bestand, war historisch immer stärker zum benachbarten Indien denn zum Bergland hin orientiert. Dieser Zustand hat sich in vielen Teilen des Landes bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts erhalten.
Dezentrale Entwicklung
Aus dieser historisch-geographischen Gegebenheit heraus wäre zu fragen, ob ein Staat wie Nepal mit Aussicht auf Erfolg überhaupt gesamtwirtschaftlich entwickelt werden kann. Politisch ist es natürlich im-
Zwar bestehen nahezu alle Voraussetzungen zur Kultivierung vieler Nutzpflanzen der gemäßigten und der subtropischen Zone, aber einer leichten Vermarktung der potentiell möglichen Produktion stellt sich die extreme Verkehrsfeindlichkeit des Reliefs entgegen.
mer das Bestreben einer Regierung, das ganze Land "im Griff" zu haben, und wenn das aus den erwähnten Gründen in Nepal schwierig war, so versuchten die Machthaber, zumindest durch Abschottung nach außen und Reiseverbote im Inneren die Verbreitung unerwünschter Ideen zu verhindern. Im Rahmen der planvollen Entwicklungspolitik nach 1950 begann man, die Lage des Landes durch die Einführung von Regionen und später durch das Konzept der Dezentralisierung zu berücksichtigen. Allerdings blieb vieles, was damals unter dem Panchayat-System nachdrücklich propagiert wurde, reines Lippenbekenntnis. Tatsächlich hätte ja auch eine Überweisung von Finanzmitteln und die Verlagerung entwicklungspolitischer Entscheidungsbefugnisse auf die untere Ebene einer angestrebten straffen Staatsführung widersprochen. Mit der politischen Wende zu Beginn der neunziger Jahre ist die Dezentralisierung wiederum ins Gespräch gekommen, mit der den 75 Distrikten weitgehende Entscheidungsbefugnis eingeräumt werden soll. Grundsätzlich wäre diese Entwicklung zu begrüßen, doch bleibt abzuwarten, ob damit Ernst gemacht wird und genügend Fachkräfte vor Ort in der Lage sind, realistische Konzepte auszuarbeiten. Dezentralisierung kann nicht darin bestehen, daß nun die Distrikte Mittel von der Zentralregierung oder von den Geberländern anfordern. Sie sollten sich zunächst auf die Mobilisierung der eigenen Kräfte und Möglichkeiten konzentrieren; ist das geschehen – und es gibt gute Beispiele dafür-, kann Hilfe von außen sinnvoll und zielgerecht eingesetzt werden.
Eine dezentrale Entwicklung kann nur auf der Mitwirkung der betroffenen Bevölkerung (participation) beruhen, die ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche, aber auch ihr Potential kennt. Hier könnte Demokratie im besten Sinne des Wortes praktiziert werden, indem die betroffenen Menschen selbst herausfinden, was für sie "Fortschritt" oder "Entwicklung" ist. Wenn es auch illusorisch wäre, sich davon eine schnelle Überwindung der Kasten- und Klassenschranken und des allgemein sehr bescheidenen Lebensstandards zu versprechen, so darf doch nicht übersehen werden, daß traditionell viele Dörfer über Jahrhunderte hin selbstversorgerisch überlebt haben. Partizipation, d.h. Beteiligung der Menschen an der Planung und der Durchführung der eigenen Pläne, ist nach aller Erfahrung ein Schlüssel zur dörflichen Entwicklung, gleichgültig, ob es sich um die Intensivierung des Feldbaus, die Organisation der Weidewirtschaft, den Bau und die Instandhaltung von Bewässerungsanlagen oder das Pflanzen von Brennholzplantagen handelt. Es gibt genügend erfolgreiche Beispiele für die eigenständige Entwicklung kleiner Wirtschaftsräume in Nepal, und es wäre nützlich, wenn etwa über Informationsreisen den Dorfvorstehern oder Dorfplanern die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch gegeben würde. Die komplexe Frage einer Steigerung der Agrarproduktion findet ihre Antwort letztlich in einer weitestgehenden Intensivierung, d.h. einer nachhaltigen Nutzung der örtlich vorhandenen Ressourcen. Feldbau sollte sich, wo immer möglich, zu einer Art "Gartenbau" im Sinne einer gemischten Landwirtschaft entwickeln.
Hindernisse einer landwirtschaftlichen Produktionssteigerung
Nun hat man weltweit die Erfahrung gemacht, daß der Bauer gern diesen Weg gehen würde, käme ihm der so erwirtschaftete Mehrertrag auch zugute. Das gilt ohne Abstriche auch für Nepal. Mit anderen Worten: Wenn der Bauer ein Stück Land bestellt, wenn er gar in Form von Dünger, Edelsaatgut, Pflanzenschutz und Bewässerung investiert, so erwartet er, daß ihm der Mehrertrag gehört. Wenn allerdings der Grundherr seinen Anteil von der Gesamternte kassiert, besteht für den Bauern (Pächter) wenig Anlaß, derartige Investitionen (inputs) aus der eigenen Tasche zu bezahlen. Er wird seine Produktion so einrichten, daß der ihm verbleibende Teil der Ernte gerade für den Bedarf seiner Familie, einschließlich gewisser Marktüberschüsse zwecks Bargeldbeschaffung, ausreicht. Das erklärt, warum in vielen Ländern die Bemühungen um eine Ertragssteigerung erfolglos bleiben. In Nepal wird seit Jahrzehnten von einer Landreform gesprochen, doch wurde sie nur halbherzig angegangen, weil Landbesitz Einkommen und Macht bedeutet. Allein wenn die Regierung eine feste Pachtsumme von der Haupternte – also beispielsweise 50% der Reisernte – durchsetzen würde, während dem Bauern alle übrigen Feldfrüchte für seine freie Verfügung blieben, könnte man mit einer schneller Ertragssteigerung überall im Lande rechnen. Experimente, vor Jahrzehnten in dieser Richtung durchgeführt, lieferten den Beweis für diese These.
Es gilt allerdings, noch ein zweites Hindernis auf dem Wege zur Produktionssteigerung zu beseitigen: die niedrigen Erzeugerpreise. In nahezu allen Entwicklungsländern orientiert sich die staatliche Preispolitik für Grundnahrungsmittel an der geringen Kaufkraft der städtischen Massen, weil Aufstände eher von diesen als von den verarmten Bauern zu erwarten sind. Niedrige Erzeugerpreise, die oft nicht einmal die Produktionskosten decken und die von der Händlerschicht (middlemen) weiter gedrückt werden, motivieren nicht zur Produktionssteigerung. Würde der Staat dem Bauern Anreize über den Preis geben, eine Mehrerzeugung würde sich sofort einstellen. Es wäre zu überlegen, ob nicht eine zeitweise Subventionierung der agrarischen Erzeugerpreise durch Entwicklungshilfe einen größeren Effekt in der Ernährungssicherung hätte als das mühsame, langwierige und letztlich erfolglose Engagement in zahllosen, fremdinitiierten Agrarprojekten, deren Ergebnis wegen mangelhafter Beteiligung der Bauern, der Bodenbesitzverfassung und der niedrigen Erzeugerpreise unbefriedigend bleibt.
Diese entwicklungspolitischen Maßnahmen vorausgesetzt, würde technische Beratung auf eine aufgeschlossener Bauernschaft stoßen: Bodenschutz, Walderhaltung, kombinierter Forst- und Landbau (agroforestry), Förderung von Futterbäumen u.v.a.m. fänden größeres Interesse bei den Bauern, als es heute noch der Fall ist.
Dabei sei unterstrichen, daß die technische Beratung immer weniger in den Händen ausländischer Fachleute liegen sollte. Wir haben während 40 Jahren
Hunderte, ja vielleicht Tausende von Technikern und Akademikern auf allen Gebieten ausgebildet, damit sie später eingesetzt werden, um ihr Land aufzubauen. Niemand will bestreiten, daß viele der jungen Fachleute begierig sind, ihr Wissen in die Tat umzusetzen, aber solange "die alten Kader", denen es oft genug an moderner fachlicher Qualifikation fehlt, auf ihren Posten kleben, müssen die jungen Kräfte nicht selten berufsfremden Tätigkeiten nachgehen, ins Ausland abwandern (brain drain), oder sie kommen nach dem Auslandsstudium gar nicht erst zurück, weil sie sich und ihrem Land keine Chance geben. Dies ist ein weiteres Beispiel für sinnlos ausgegebene Entwicklungshilfe.
Schwieriger gestaltet sich die Förderung nichtlandwirtschaftlicher Arbeitsplätze, also vor allem des gewerblichen Sektors, weil Nepal hier einem unerbittlichen Konkurrenten – Indien – gegenübersteht. Die (…) offene Grenze zu Indien wirkt sich in jeder Hinsicht nachteilig für einen gezielten Wirtschaftsaufbau Nepals aus, denn während sich der indische Markt weitgehend gegen dessen Produkte verschließt und den Transithandel kontrolliert, fließen indische Erzeugnisse ungehindert nach Norden. Unter diesen Umständen steht Nepal beim Schutz seiner jungen Industrien, beim Handel mit Drittländern und bei der Förderung vom Joint-Ventures mit nichtindischen Partnern vor großen Problemen. Dessenungachtet ist die Vorstellung der neuen Regierung, den Privatsektor und arbeitsintensive Agroindustrien zu fördern sowie ausländische Investoren anzulocken, der einzig gangbare Weg. Je dezentraler diese Maßnahmen erfolgen, um so günstiger dürften sie sich auf die Wohlfahrt der Bevölkerung auswirken.
Verkehr und Tourismus
Die Frage des Verkehrs, insbesondere die des Straßenbaus, sollte erneut diskutiert werden. Die bisherigen Erfahrungen konnten die Thesen, daß die Entwicklung der Straße folgt oder eine Entwicklung ohne Straße nicht möglich sei, nur sehr bedingt erhärten. Allein technisch und ökologisch ist der Bau von Gebirgsstraßen in Nepal kaum zu bewältigen, und niemand weiß, wer die Instandhaltung dieser Lebensadern finanzieren soll. Während die Lastwagen mit indischen Industriegütern vor allem die Städte versorgen, quälen sich die Bauern und Träger in großen Teilen des Landes auch weiterhin über holprige Pfade und zerbrechliche, schwankende Brücken. Programme zur Sanierung der Trägerpfade, zum Bau von Hängebrücken und zur Ausdehnung des Einsatzes von Tragtieren würden Millionen nepalischer Landbewohner das Leben erleichtern und den Warenaustausch fördern. Das sind übrigens Aktionen, die weitgehend von den betroffenen Menschen, ggf. mit einiger technischer Anleitung, durchgeführt werden könnten und es hier und da ja auch werden.
Die nepalische Staatsführung verspricht sich viel von einer Ausweitung des Fremdenverkehrs, erkennt aber gleichzeitig die kulturellen und ökologischen Gefahren, wenn immer mehr Menschen unkontrolliert das Land überziehen. Dabei ist es gleichermaßen bedenklich, wenn die traditionelle Gastfreundschaft der einheimischen Bevölkerung durch Individualtouristen ausgenutzt wird oder durch unangemessen
Chanda Shrestha
luxuriösen Trekkingtourismus der Ressourcenverbrauch im Lande unverantwortlich in die Höhe getrieben wird. Die Frage, wer am Tourismus in Nepal eigentlich verdient, wäre noch zu untersuchen, sicherlich stehen aber in vielen Trekkinggebieten Ressourcenverbrauch und saisonal schnell verdientes Geld der neuen Gastwirte in keinem gesunden Verhältnis. Hier eröffnet sich auch für Forschung und Beratung ein neues, interessantes Feld. Unter Verwendung der Erfahrungen, die man im Annapurna conservation Area Projekt (ACAP), im Sagarmatha-Nationalpark und anderen touristisch stark besuchten Gebieten gemacht hat, will man Richtlinien für einen "sanften" oder "angepaßten" Tourismus erarbeiten und später auch legal durchsetzen. Das Ziel wäre, Landschaft und Kultur zu schonen und der meist armen Bergbevölkerung ein zusätzliches Einkommen zu verschaffen. Die Zukunft Nepals als Touristenland hängt entscheidend davon ab, ob es gelingt, hier einen akzeptablen Weg zu finden.
Bevölkerungswachstum
Ein für die Entwicklung des Landes – was immer man darunter versteht – entscheidendes Problem, das gelöst werden muß, ist das unaufhaltsame Bevölkerungswachstum. Wenn man die Projektionen der Weltbank zugrunde legt, dürfte Nepal erst bei einer Population von 60 Millionen ein stationäres oder Nullwachstum erreichen. Diese Version ist ein Alptraum. Angesichts der Erfahrung der letzten 40 Jahre kann man die These, Hebung des Wohlstandes sei die beste Familienplanung, lediglich mit der Gegenthesie beantworten, eine Hebung des Wohlstandes sei nur bei geringerem Bevölkerungswachstum und auch dann nur auf längere Sicht möglich. Bisher halten sich die Erfolge der Familienplanungspolitik in Grenzen, und dieser Aktivität sollte deshalb größte Unterstützung zugestanden werden. Wir stellen eine enorm gestiegene Lebenserwartung des Neugeborenen auf heute 55 Jahre und einen bemerkenswerten Rückgang der Säuglingssterblichkeit auf 124 je 1.000 Lebendgeburten fest, eine erfreuliche Entwicklung, die durch eine unverändert hohe Geburtenziffer von immer noch 41 pro 1.000 Einwohner allerdings zum Problem wird. Die staatliche Gesundheitspolitik sollte deshalb im Rahmen der Familien-
planung verstärktes Gewicht auf die Gesundheitsfür-
sorge für Mutter und Kind legen. Die Eltern müssen
erkennen, daß die Überlebenschance ihrer Kinder
heute größer ist und daß deren Zahl deshalb reduziert
werden kann. Gelingt es nicht, die Bevölkerungsfra-
ge zu lösen, so ist die weitere Verarmung der nepali-
schen Massen nicht aufzuhalten. Es wird zu Massena-
swanderungen mit den weltweit zu beobachtenden
Konsequenzen kommen.
Fazit
Alle diese Maßnahmen und viele andere mehr stehen
und fallen mit einer effizienten Verwaltung Es ist
kein Geheimnis und wird täglich in der Presse disku-
tiert, daß die nepalische Administration gebietsweise
über-, anderwärts wieder unterbesetzt, durchweg
aber ineffizient und korrupt ist. Ob sich dieser Zu-
stand nach der Einführung des Mehrparteiensystems
ändern wird, bleibt zunächst eine offene Frage. Es
kann nicht Sache eines ausländischen Beraters sein,
hier Abhilfe zu schaffen. Offensichtlich weiß jeder-
mann in Nepal um die Mängel, und es ist Sache der
Menschen dort, sie zu beheben, wenn ihnen an einem
Aufstieg ihres Landes liegt. Ein weiteres wäre noch
anzumerken. Es ist gefährlich, alles Heil von Außen-
hilfe zu erwarten, denn das führt zu Verschuldung
und Abhängigkeit. Entwicklung muß nicht nur von
unten, sie muß auch von innen kommen.
Überhaupt kann nicht oft genug betont werden, daß
Entwicklung – wie immer man sie im einzelnen defi-
niert – Sache der betroffenen Bevölkerung ist. Der
fremde Sachverständige kann nur aus seiner Erfah-
rung heraus beraten, wie angestebte Ziele möglicher-
weise zu erreichen sind oder wie sie unter keinen
Umständen erreicht werden können. Betätigt er sich
selbst exekutif, so besteht die Gefahr, daß das Projekt
als ein Fremkörper betrachtet wird; freundlich, wie
man ist, erkennt man die Mühe des Fremden an und
hilft ihm, solange er da ist. Geht er, so fehlt es fast
immer an der Fortführung durch einheimische Kräf-
te. Wie gesagt, Nepal besitzt heute, im Gegensatz zu
der Zeit vor 40 Jahren, zahlreiche Fachleute auf prak-
tisch allen Gebieten. Sie sollten ihr Land kennen und
sich für seine Fortentwicklung engagieren, und man
sollte ihnen auch die Chance dazu geben. Sie allein
können entscheiden, was dem Land und dem Volk
entspricht, welche kulturellen Werte unter allen Um-
ständen geschützt, welche Traditionen um der Ent-
wicklung willen über Bord geworfen werden müß-
ten. Es ist ihr Land, und es sind ihre Mitbürger, um
deren Zukunft es geht. Der Fremde kann, wenn ge-
wünscht, seine oft weltweite Erfahrung beratend ein-
bringen. Entwickeln müssen sich die Nepalis, muß
sich Nepal selbst.
Wolf Donner
aus: Wolf Donner, Lebensraum Nepal. Eine Entwicklungsgeogra-
phie, Hamburg 1994 (Mitteilungen des Instituts für Asienkunde,
Nr. 226)
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