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Christel Baltes-Löhr
Immer wieder Gender
Die einen verdrehen die Augen beim Thema „Gender“: „Oh nein, nicht schon wieder dieses Frauen- und Männerzeugs!“ Andere sagen: „Es ist doch alles in Butter! Eiskalter Kaffee! Frauen und Männer sind doch längst gleichberechtigt! Was wollt ihr denn noch?“ Andere Stimmen: „Gender, hab’ ich noch nie gehört. Wie spricht man das überhaupt aus?“ Antwort: „Dschender – so wie Dschingis Khan oder Dschungel.“ Das sind Begriffe, unter denen man (?) sich eher etwas vorstellen kann. „Ach so, nicht Gender – wie Garten oder Gene? Das hat also nichts mit Genen zu tun?“ „Nein, eigentlich nicht – oder doch?“
Also, was denn nun?
Der Begriff „Sex“ steht für das biologische Geschlecht, das auf den ersten Blick unveränderbar und eindeutig erscheint. „Gender“ meint das soziale Geschlecht, unsere Geschlechterrollen, unsere Vorstellungen von uns als Frauen und Männer. Es geht also um Weiblichkeiten, Männlichkeiten und Geschlechterverhältnisse. Das soziale Geschlecht ist weder natur- noch gottgegeben, sondern Ergebnis sozialer und kultureller Konstruktionsprozesse, an denen wir alle beteiligt sind. Wir werden also nicht als Frauen und Männer geboren, wir werden zu Frauen und Männern gemacht und wir sind selbst an diesem Machen, an dem „Doing Gender“ aktiv beteiligt. Der Konstruktionsaspekt des sozialen Geschlechts schließt seine Veränderbarkeit mit ein. Ein solches Verständnis von „Gender“ macht die Bedeutung und Verantwortung von Erziehung und Bildung besonders klar. Je nachdem, welche Bilder, Haltungen, Einstellungen, Gewohnheiten den Mädchen und Jungen von Geburt an präsentiert werden, entwickeln die Kinder wiederum Bilder von Weiblichkeit, Männ-
lichkeit und Geschlechterverhältnissen. Eine geschlechtssensible Pädagogik, die die Geschlechterfrage reflektiert, kann dazu beitragen, stereotype Geschlechterrollen nicht „einfach so“ zu tradieren. Ein solcher Ansatz ermöglicht den Mädchen und Jungen eine Transgression stereotypisierender Geschlechtergrenzen.
Wir werden also nicht als Frauen und Männer geboren, wir werden zu Frauen und Männern gemacht und wir sind selbst an diesem Machen, an dem „Doing Gender“ aktiv beteiligt.
Seit Anfang der 1990er Jahre ist auch hinsichtlich des biologischen Geschlechts, „Sex“, die zu vermutende Eindeutigkeit zwischen Frau und Mann ins Wanken geraten. Somatisch-körperlich lassen sich folgende Möglichkeiten der Geschlechterbestimmung unterscheiden:
Chromosomengeschlecht: Es bestimmt sich nach der Geninformation im Erbgut.
Keimdrüsengeschlecht: Infolge der Geninformation der Geschlechtschromosomen differenzieren sich die Keimdrüsen zu Eierstöcken oder Hoden.
Morphologisches Geschlecht: Vor allem dank der Hormone bilden sich die inneren Geschlechtsorgane, die äußeren Geschlechtsorgane und der geschlechtstypische Körperbau heraus.
Hormongeschlecht: Es definiert sich durch die unterschiedliche Konzentration der Geschlechtshormone.
Geschlechtstypische Besonderheiten im Gehirn: Sie steuern die Ausschüttung gonadotroper Hormone (vgl.: Streckeisen 1991, S. 158).
Wäre nun das biologische Geschlecht, „Sex“, eindeutig zwischen „weiblich“ und „männlich“ zu unterscheiden, dann hätten alle Frauen und Männer das gleiche Chromosomen-, Keimdrüsen-, Hormon- und morphologische Geschlecht. Dem ist aber nicht so. Das XY-Chromosom geht nicht immer einher mit Hoden oder einem entsprechenden Testosteronspiegel. Es besteht eine Varianz und eine Überlappung, so dass von einer streng biologischen Geschlechterdefinition, die zugleich eindeutig ist, nicht gesprochen werden kann. Im Alltag dient in der Regel das morphologische Geschlecht als Bezugspunkt für die Zuordnung einer Person zu einem Geschlecht (vgl.: Henke u.a. 1998, S. 43-64). Immer noch sind Menschen irritiert, wenn sie die Geschlechtszugehörigkeit eines
Menschen nicht auf Anhieb eindeutig erkennen können. In der Kunst sorgen bärtige Frauen mit Busen immer noch für Aufmerksamkeit. Im Alltag ist der geschminkte, toupierte Mann ebenso wie die tiefstimmige, breitschultrige, flachbusige und Oberlippenbart tragende Frau einen entsetzten Blick wert.
Vor allem intersexuelle Menschen, deren Geschlecht bei der Geburt nicht eindeutig festgestellt werden kann, transsexuelle Menschen, die sich zu einer Geschlechtsumwandlung entscheiden, aber auch Transvestiten sind gesellschaftliche Tabu-Themen geblieben. Alles, was den heterosexuellen Rahmen sprengt, scheint immer noch bedrohlich zu sein. Die Möglichkeit, dass gleichgeschlechtliche Paare nun auch in Luxemburg einen eheähnlichen Status eingehen können, sind zwar ein Schritt in die Richtung einer Enttabuisierung gleichgeschlechtlicher Beziehungen – aber es erscheint nach wie vor unverständlich, warum gleichgeschlechtliche Paare z.B. keine Kinder adoptieren dürfen oder warum sie etwa den eheähnlichen Status nur erhalten können, wenn die Beziehung zu dem Partner, der Partnerin seit mehr als drei Jahren besteht. Abweichungen von der Norm und dem herrschenden Diskurs werden immer noch verschwiegen oder diskriminiert.
Hier lohnt sich ein Blick in andere Gesellschaften, z.B. in die Dominikanische Republik: Die GUEVEDOCE – was soviel heißt wie: Penis gegeben mit zwölf – sind bei der Geburt nicht als eindeutig männlich oder weiblich zu erkennen. Mit der Pubertät setzt eine Maskulinsierung ein, die jedoch nichts an ihrem Status als GUEVEDOCE ändert, der ihnen einen Spielraum zwischen Mann- und Frau-Sein ermöglicht. Ähnliche Formen der Intersexualität finden sich bei Sambia auf Papua Neuguineas. Sie unterscheiden Männer, Frauen und KWOLU-AATMWOL: In Erwartung der pubertären Maskulinsierung werden die KWOLU-AATMWOL zwar geschlechterübergreifend mit Tendenz zum männlichen Prinzip erzogen, durchlaufen allerdings nur zwei der drei für Männer üblichen Initiationsriten. In ihrem sozialen Verhalten stellen die KWOLU-AATMWOL eine Identität jenseits der bekannten Weiblichkeits- und Männlichkeitsvorstellungen dar. Als drittes Geschlecht sind sie weder diskriminiert noch hochgeschätzt (vgl.: Völger 1997, S. 99-177). Diese kurzen
Beispiele zeigen die mögliche Vielfalt der Konnotation zwischen „Sex“ und „Gender“, die sich auch für die Geschlechterverhältnisse zueinander nachweisen lässt.
Gender-Konzepte
Immer noch werden Geschlechterverhältnisse unterteilt in traditionelle und nicht traditionelle Formen, wobei als Trennlinie vor allem die Berufstätigkeit von Frauen herangezogen wird. Aus dieser dualistischen Optik ergibt sich die altbekannte Rollenverteilung: „Mann – Außen“ und „Frau – Innen“. Die Frau ist zuständig und verantwortlich für
Immer noch sind Menschen irritiert, wenn sie die Geschlechtszugehörigkeit eines Menschen nicht auf Anhieb eindeutig erkennen können.
hauswirtschaftliche Tätigkeiten, Kindererziehung und Pflege. Der Mann ist als Ernährer der Familie für den Brot-erwerb verantwortlich. Diese dualistische Perspektive entspricht jedoch nicht der Vielfalt der gelebten Realitäten der Geschlechterverhältnisse und den Vorstellungen von Weiblichkeiten und Männlichkeiten. Um eine differenziertere Gruppierung der Geschlechterverhältnisse zu ermöglichen, unterscheide ich folgende Konzepte:
Gender-Klassik: hier sind Frauen dem Innenbereich wie Haushalt, Kindererziehung und Pflege zugeordnet; als Domäne der Männer gilt der Außenbereich: Arbeitswelt, Politik und öffentliches Leben. Das Konzept der Gender-Klassik entspricht stark den Vorstellungen traditioneller Formen der Geschlechterverhältnisse. Mädchen und Frauen gelten z.B. als emotional, passiv, einfühlsam, weich, der Natur verbunden, körperbezogen, abhängig. Jungen und Männer hingegen sind gekennzeichnet durch Rationalität, Aktivität, Härte, Stärke, Kultur, Geist und Autonomie. Um als „richtiges“ Mädchen/Frau/Junge/Mann erkannt bzw. anerkannt zu werden, müssen möglichst alle Verhaltensmerkmale erfüllt sein. Abweichungen gelten je nach Situation als deviant, krankheitsanzeigend, verrückt oder anormal.
Gender-Defizit: Frauen fordern zwar ihre Beteiligung am wirtschaftlichen, politischen und öffentlichen Leben ein, orientieren sich jedoch weiterhin an einer männlichen Normalbiographie und weisen damit dem Frau-Sein einen eher defizitären Status zu. Die „ideale“ Frau ist eine berufstätige, durchsetzungsfähige, starke, rationale und auch Härte zeigende Person, und weniger die emotionale, gefühlsbetonte Frau, die als Hausfrau und Mutter lebt.
Gender-Tausch: In diesem Konzept bleibt Aufteilung der Zuständigkeiten in Hausarbeit und Erwerbsarbeit wie im Konzept Gender-Klassik erhalten. Lediglich die Rollenbesetzung wird getauscht: der Hausmann hat die so genannten weiblichen Komponenten zu erfüllen, ansonsten ist die Frau nach außen und auf die Berufswelt orientiert.
Gender-Differenz: Hierunter lassen sich all diejenigen Geschlechterverhältnisse subsumieren, die von einer dem Manne überlegenen wesenhaften Weiblichkeit ausgehen. Die wesenhafte Weiblichkeit gilt als normatives Muster. Die essentielle Andersartigkeit der Geschlechter wird betont. Die weibliche Art und Weise zu leben, zu arbeiten und zu gestalten wird beispielsweise den männlichen Arbeitsformen und von Männern geprägten Institutionen, die auf Rationalität, Härte, Durchsetzungsvermögen und Konkurrenzfähigkeit basieren, vorgezogen. Frauen bestimmen nun selbst darüber, wie eine „richtige“ Frau zu sein hat. Frauen wollen nicht den Männern gleichgestellt werden, da sie ihnen gegenüber eine Überlegenheit empfinden. Im Grunde genommen steht dieses Konzept jedoch nur für die normative Umkehrung der Geschlechter-Medaille und ist von einer demokratischen Geschlechterkultur weit entfernt. Mit der Annahme eines spezifisch weiblichen Wesens wird nicht nur das andere Geschlecht diskreditiert, sondern auch all diejenigen Frauen, die sich nicht an der Norm „Weiblichkeit“ orientieren.
Gender-Differenzen: Die geschlechtsspezifische Wesenhaftigkeit wird ebenso wie die normative Höherstellung des Weiblichen in Frage gestellt. Dieses Konzept eröffnet die Debatte um Differenzen zwischen Frauen, Differenzen zwischen Männern und Differenzen zwischen den Geschlechtern. Frauen und Männern werden Zuständigkeiten, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten
in allen Lebensbereichen zugeschrieben, ohne Männlichkeit oder Weiblichkeit an sich als höher- oder minderwertig zu betrachten. Durch eine solche Pluralisierung der Geschlechterzuschreibungen können die gelebten Realitäten deutlicher abgebildet werden. Frauen fordern und realisieren nicht nur ihre Beteiligung am öffentlichen Leben und am Arbeitsmarkt, sondern auch die Beteiligung des Partners an der Hausarbeit und der Kindererziehung.
Gender-Intersektion: Neben dem als Strukturkategorie proklamierten Geschlecht und dem körperbezogenen biologischen Geschlecht spielen auch ethnische und sozioökonomische Aspekte sowie Alter bei der Konstruktion von Identitäten, Geschlechteridentitäten, kulturelle und ethnische Identitäten eine Rolle. Die Bedeutung von „Weiblichkeit“ und „Männlichkeit“ wird eher entdramatisiert. Der kulturellen Herkunft, dem sozioökonomischen Status und dem Alter wird eine mindestens ebenso große Bedeutung beigemessen, wenn es um das Miteinander von Menschen geht. Dieses Konzept ermöglicht Antworten auf die Frage, warum sich während der letzten 40 Jahre so wenig an den gelebten Realitäten verändert hat: wird Geschlecht als die Strukturkategorie schlechthin verstanden, dann wird anderen Aspekten womöglich zu wenig Bedeutung beigemessen. So spielt es beispielsweise für den schulischen Erfolg von Jungen und Mädchen mit Sicherheit eine Rolle, welchem Geschlecht sie angehören und welche Bilder sie selbst von Frau-Sein, Mann-Sein, den Geschlechterverhältnissen haben. Die Wirksamkeit der kulturellen Herkunft sowie des sozioökonomischen Status ist jedoch nicht zu unterschätzen.
Spagat: de theoriae ≠ de facto ≠ de jure
Mit der Debatte um die Konstruiertheit und Veränderbarkeit von Geschlecht wird neben der Vielfalt aber auch folgender Spagat deutlich: im Grunde genommen könnte alles auch ganz anders sein. Mädchen, die in weibliche Rollen gedrängt werden und Jungen, die immer noch meinen, nicht weinen zu dürfen und immer wieder stark stark sein müssen – all dies könnte der Vergangenheit angehören –, es müsste nicht so sein und es ist dennoch oftmals immer noch
so. Das was theoretisch denkbar ist, entspricht nicht den Fakten: de theoriae ≠ de facto. Das Faktische, die gelebten Realitäten, entsprechen außerdem nicht den de jure gegebenen Möglichkeiten.
Durch supranationale, internationale und nationale Vereinbarungen, Gesetzgebungen und Rechtsprechungen sind vor allem seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Rahmenbedingungen geschaffen worden, die einen Abbau von Geschlechterdiskriminierungen ermöglichen und auch einfordern. Aber die immer noch wirksame stereotype
Es stellt sich jedoch die Frage, welcher gesellschaftliche Schaden zu erwarten ist, wenn in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft nicht die Potenziale aller Gesellschaftsmitglieder zum Tragen kommen.
Ordnung des Geschlechterdualismus weist Frauen und Männern quasi automatisch, wie von Zauberhand, immer noch geschlechtsspezifische Bereiche zu. Frauen und Mädchen sind durch die allgemeine Schulpflicht und die Zulassung zu Ausbildung, Studium und Beruf auch in Luxemburg dem Mann gleichgestellt. Das Selbstbestimmungsrecht z.B. hinsichtlich der Aufnahme einer Arbeitstätigkeit, der Wahl des Wohnortes, der Namensgebung, der rechtlichen Entscheidungsgewalt ist Frauen als Ehefrauen in Luxemburg seit den 1970er Jahren gegeben. In zahlreichen europäischen Ländern haben Frauen ebenso gute bis bessere Schul- und Studienabschlüsse vorzuweisen als Männer. Dennoch sind Frauen und Männer in Luxemburg, aber auch in anderen europäischen Ländern, weder in allen Berufen entsprechend ihres Bevölkerungsanteils vertreten noch sind Frauen in Spitzenpositionen zur Selbstverständlichkeit geworden. Es ist immer noch etwas Besonderes, wenn eine Frau Bundeskanzlerin wird. Es ist immer noch nicht selbstverständlich, dass Väter sich verantwortlich um Kindererziehung und Haushalt kümmern. Es wird für Frauen und Männer immer weniger selbstverständlich, sich für ein oder mehrere Kinder zu entscheiden. Die Frage, wie Beruf und Privatleben so zu vereinbaren sind, dass Doppelbelastungen vermieden
werden, Frauen und Männer sowohl beruflich aktiv und engagiert sein können und gleichzeitig die Verantwortung und alltägliche Praxis von Haushalt und Kindererziehung gemeinschaftlich übernehmen können, diese Frage steht noch zur Beantwortung aus. Gesamtgesellschaftliche Lösungen dieser Problematik sind immer noch eher Zukunftsmusik. Z. Zt. sind individuelle Arrangements an der Tagesordnung. Es fehlen Betreuungsplätze für Kinder. Die Arbeitszeiten von Frauen und Männern sind häufig nicht mit den Erfordernissen von Kindererziehung vereinbar. Individuelle Arrangements stehen immer auf sehr wackeligen Füßen und sind auf Kinder und Eltern zugeschnitten, die Beruf bzw. Schule unproblematisch durchlaufen. Sitzungszeiten bis in den Abend hinein, Mobilität als Voraussetzung für berufliche Weiterentwicklung, Bereitschaft zur Mehrarbeit, um den Arbeitsplatz nicht zu gefährden, wie soll das einhergehen mit triefenden Nasen, schlechten Noten, dem ersten Liebeskummer, nicht verstandenen Mathematikformeln? Nach zehn Arbeitsstunden, gefüllt mit einem kleinen Krach mit der Kollegin, einem verpassten Bus, dem noch nicht gepackten Koffer für die zweitägige Dienstreise, einem Telefonanruf mit der Tante zu deren 70. Geburtstag, da kann die Erklärung des Satzes des Pythagoras, dieses doch so schöne $a^2 + b^2 = c^2$ zur absoluten Herausforderung werden. Die gesellschaftlich unzureichend geregelte Vereinbarkeit von Beruf und Privatheit gilt auch, wenn der Blick sich von dem Klassiker der Mutter-Vater-Kind-Triade weg auf alleinerziehende Frauen und Männer oder gleichgeschlechtliche Paare richtet.
Es geht nun nicht darum, die Gleichstellung der Geschlechter zu einer mathematischen Formel gefrieren zu lassen und sie mit dem Zirkel auszumessen. Es stellt sich jedoch die Frage, welcher gesellschaftliche Schaden zu erwarten ist, wenn in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft nicht die Potenziale aller Gesellschaftsmitglieder zum Tragen kommen. Anders herum: welche innovativen Impulse könnten durch eine geschlechtergerechte Beteiligung von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen erwartet werden. Wie können Möglichkeiten zur menschlichen Entwicklung jenseits klassischer Rollenzuschreibungen konstruiert werden? Und überhaupt: wie viel „Gender“ braucht der Mensch?
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