Erziehungswissenschaftliche Anmerkungen zum Generationsbegriff
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Charles Berg
Erziehungswissenschaftliche Anmerkungen zum Generationsbegriff
Generation hat zu Beginn des 21. Jahrhunderts Konjunktur. Mehrere Wissenschaften greifen gleichzeitig auf das Generationsparadigma$^{1}$ zurück. Für die Erziehungswissenschaft ist der Generationsbegriff derart konstitutiv, dass Pädagogik für manche geradezu die Wissenschaft vom Generationsverhältnis geworden ist.
Obwohl man heute mit Blick auf die Erwachsenenagogik und die Perspektive eines lebenslangen Lernens eine derartige Ansicht wahrscheinlich teilweise relativieren muss, bleibt das Generationskonzept überaus attraktiv. Denn es erlaubt einmal unterschiedliche Bereiche, etwa von der Familienpädagogik, zur Schulpädagogik und zur Jugendforschung, unter einen Hut zu bringen. es rückt darüber hinaus die Beziehung zwischen Erzieher und Edukandem, das so genannte pädagogische Verhältnis, in den Mittelpunkt und erlaubt schließlich die Verbindung einer individuellen, einer institutionellen und einer gesellschaftlichen Betrachtungsweise. Schwierigkeiten aber bereitet der Generationsbegriff wegen seines offensichtlichen Mangels an konzeptueller Präzision. In der derzeitige häufigen Thematisierung der Generationsproblematik stehen unterschiedliche Verwendungen des Konzepts ziemlich unverbunden nebeneinander. Es gibt kaum eine direkte Verbindungslinie von der Generation Golf$^{2}$, der Generation Berlin$^{3}$, der Generation Praktikum$^{4}$, der Generation
Playstation$^{5}$ zum Kampf der Generationen in der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts$^{6}$. In folgendem Beitrag soll deshalb ein Versuch der semantischen Strukturierung vorgelegt werden, die es dann auch erlaubt, Forschungsperspektiven zu den Generationsverhältnissen auf einer etwas sichereren konzeptuellen Basis zu entwickeln, einzuordnen und zu verfolgen.
Schwierigkeiten bereitet der Generationsbegriff wegen seines offensichtlichen Mangels an konzeptueller Präzision.
Aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive kann man vier Schichten des Sprechens über Generation unterscheiden: die alltagssprachliche, die literarische, die geisteswissenschaftliche und die sozialwissenschaftliche. Charakteristisch für den alltagssprachlichen Gebrauch des Generationsbegriffs ist dessen Mehrdeutigkeit. Generation bezeichnet zuerst Familienrollenmodelle: Kinder, Eltern, Großeltern. Die Mitglieder einer Generation stammen durch Zeugung von der vorhergehenden ab. So sagt man: Früher lebten oft mehrere
Generationen unter einem Dach. Genealogisch betrachtet bezeichnet Generation eine horizontale Schicht im Stammbaum.
Darüber hinaus gibt es im Bereich der Technik einen Gebrauch des Begriffs, der die Evolution eines Produktes über mehrere Stufen wiedergibt. Ich fahre heute einen Renault Clio 2, möchte gern die Tochter Clio 3 besitzen und habe aber auch die Großmutter Clio 1 gekannt. Computergenerationen bezeichnen die Entwicklungsstufen, auf der sich die Technik der Computer in einem bestimmten Zeitraum befindet. Generationen sind zeitlich abgegrenzt und bauen aufeinander auf. Die Computer der ersten Generation stammen aus den 50er Jahren. Sie waren aus Relais und Vakuumröhren aufgebaut und verwendeten zur Eingabe Lochkarten. Die Rechengeschwindigkeit betrug ca. 300 Multiplikationen pro Sekunde, der Arbeitsspeicher umfasste 832 KB. Bekannte Vertreter dieser Generation waren Mark I, ENIAC und die ersten IBM-Computer. Von den Computern der fünften kommenden Generation nimmt man an, dass sie durch den Einsatz künstlicher Intelligenz, verteilter Datenverarbeitung und Spracherkennung gekennzeichnet sein werden.
Parallel hierzu wird im Personalerneueungszyklus in einem Unternehmen oder einem Verein von Generation und Generationswechsel gesprochen. In Lothringen$^{7}$ bezeichnet man als Generation 2001 jene Jugendliche, die in diesem Jahr die Schule verlassen und auf dem Arbeitsmarkt verfügbar sind. Die Metapher der Produktgeneration wird also hier in einem eigentümlichen Rückimport wieder auf Menschen angewandt, die aber jetzt nicht mehr in der Geschlechterreihe gesehen werden, sondern im ökonomischen Ersatzzyklus von Ressourcen.
Auch als literarisches Strukturmuster ist der Generationsbegriff beliebt. Er fungiert als publizistisch-literarische, evokative Figuration des Zeitwandels. Der Roman Generation X$^{8}$ des 1961 geborenen kanadischen Autors Douglas Coupland schildert am Beispiel der Hauptfiguren Andy, Dag und Claire und ihrer Geschichten, die Gefühlslage der Generation der 25- bis 30-Jährigen in den westlichen Industrieländern als tief gehende Desillusionierung gegenüber persönlichen Glückserwartungen (Karriere, Wohlstand) und gesellschaftsverändernden Visionen ihrer Eltern- und Großelterngeneration. Das russische Gegenstück, der Roman von Viktor Pelewin Generation P$^{9}$, beginnt mit dem Satz: „Es gab eine Zeit da lebte in Rußland tatsächlich eine Generation, die dem Sommer, der Sonne und dem Meer zulächelte – und Pepsi wählte.“ Der Protagonist Babilen Tatarski mutiert nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion vom Junglyriker, der nach einem Studium am Moskauer Literaturinstitut Nachdichtungen aus den Volkssprachen der Sowjetunion besorgte, zum Werbetexter in der kapitalistischen Oligarchie russischer Prägung. Jegliches Schaffen und jegliche Wahrnehmung sind vom allgegenwärtigen Marketing US-amerikanischer Vorbilder bestimmt. Tatarskis Spezialität ist die Adaptation der Botschaften an den russischen Kontext, und er macht damit Karriere. Gezeigt wird wie der beispiellos schnelle Wechsel vom Sozialismus zum Neokapitalismus Wirklichkeitsverlust und Orientierungslosigkeit mit sich bringt. Pelewins Roman wurde als Zäsur in der russischen Literaturgeschichte bezeichnet. Das maßgebliche Ereignis in der Luxemburger Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts, die Emergenz des Neie Lëtzebuerger Romans, benutzt ebenso
als Treibstoff die Generationsthematik. Guy Rewenigs Hamert dem Atlantik$^{10}$ präsentiert mit Jemp einen Negativrepräsentanten der Kriegsgeneration, Grouss Kawalkad lebt unter anderem von der Generationsspannung zwischen Elio Mascarotti, Hüttenarbeiter und Fußballschiedsrichter, und seinem Sohn, der als Werbegrafiker in der Stadt arbeitet. Roger Manderscheid$^{11}$ erzählt und reflektiert die eigene Biografie, den Weg vom Dorf in die Stadt, als repräsentativ für die Generation der heute 70-Jährigen. Jhemp Hoscheit$^{12}$ erzählt die Geschichte jener Generation, die im Zeichen der Beatles-Songs aufwachsen.
© Patrick Galbats
Geradezu eine Zwischenstellung zum sozialwissenschaftlichen Diskurs hat der Gebrauch des Generationsbegriffs in der Literaturgeschichte inne. Seit der Romantik$^{13}$ wird die gegenwartsnahe Situation als Abfolge von in der Regel drei Schriftstellergenerationen beschrieben. Die amerikanische Lost Generation um Henry Miller, die deutsche Flakhelfer-Generation, die britischen Angry Young Men, die amerikanische Beatgeneration um Jack Kerouac sind ebenso einige der historischen Verortungsmarken, welche die Literaturgeschichtsschreibung gesetzt hat und die dann Karriere gemacht haben. Der Generationsbegriff wird besonders dann angewandt, wenn eine angemessene Epochsierung nicht möglich und die Erneuerung, die Span-
Spannung zwischen Alten und Jungen hervorgehoben werden soll. In Luxemburg hat Germaine Goetzinger$^{14}$ das Werk Claudine Munos interpretiert, indem sie als expliziten Ausgangspunkt die Generationsdistanz wählte.
Der neuzeitlich-pädagogische Diskurs beginnt mit Kants Metaphysik der Sittenlehre. Aus dem Umstand, dass durch den Akt der Zeugung, eine Person ohne ihre Einwilligung auf die Welt gesetzt wird, leitet Kant$^{15}$ die Haftbarkeit der Eltern für die Kinder, ihre Erzeugnisse, ab. In Schleiermachers$^{16}$ Erziehungstheorie wird die Notwendigkeit der Erziehung durch die Generativität menschlichen Lebens begründet. Schleiermacher stellt dann auch die Frage: „Wie soll die Einwirkung der älteren Generation auf die jüngere beschaffen sein?“ Im Mittelpunkt einer pädagogischen Reflexion des Generationsverhältnisses steht heute oft die Auseinandersetzung mit der Umkehr des intergenerationen Kompetenz- und Autoritätsgefälles.
Die sozialwissenschaftliche Beschäftigung geht auf Dilthey$^{17}$ zurück. In dem Aufsatz Über das Studium der Geschichte der Wissenschaften vom Menschen, der Gesellschaft und dem Staat fragt er nach der Evolution der Wissens- und Geistesgeschichte und sucht nach dem natürlichen Gerüst des Verlaufs der geistigen Bewegung. Hierbei scheint ihm der Generationsbegriff besonders wichtig. Er gibt folgende Definition: „Generation ist alsdann eine Bezeichnung für ein Verhältnis der Gleichzeitigkeit von Individuen; diejenigen, welche gewissermaßen nebeneinander emporwuchsen, d. h. ein gemeinsames Kindesalter hatten, ein gemeinsames Jünglingsalter, deren Zeitraum männlicher Kraft teilweise zusammenfiel, bezeichnen wir als dieselbe Generation. Hieraus ergibt sich dann die Verknüpfung solcher Personen durch ein tieferes Verhältnis. Diejenigen, welche in den Jahren der Empfänglichkeit dieselben leitenden Einwirkungen erfahren, machen zusammen eine Generation aus.“ Karl Mannheims$^{18}$ kanonischer Text zum Generationsbegriff, der laut Jürgen Zinnecker$^{19}$ wissenschaftliche Ankertext schlechthin, knüpft direkt an Dilthey an. Auch hier wird die Generation durch Zeitgleichkeit und einen gemeinsamen Wissens- und Erfahrungshorizont definiert. Mit seinem Buch Die skeptische Generation, einer, wie der Untertitel sagt, Soziologie der deutschen
Jugend, zeichnet Helmut Schelsky20, ein Bild des (west-)deutschen Jugendlichen des Jahrzehnts 1945-1955, das anders als viele bestehende Untersuchungen zum selben Thema nicht primär pädagogisch oder gar normativ sein will, sondern sich als eine „rein soziologische Diagnose“ versteht. Schelskys Buch kann insofern als ein Meilenstein in der Entwicklung der heute fest etablierten empirischen Jugendforschung betrachtet werden. Schelsky verbindet als erster seine Generationsdiagnosen mit der damals gerade aufkommenden Umfrageforschung. Jürgen Zinnecker hat bei seiner Revision des Mannheim-Textes unterstrichen, dass es nicht nur auf die Tradierung der Konzepte ankäme, sondern auch auf heute empirisch fundierte begriffliche Anstrengungen zur Adaptation des Generationskonzeptes an heutige Fragestellungen.
Der Generationsbegriff als eine Art Schnittpunktkategorie21 stellt die Sozialwissenschaften vor eine Reihe von Dilemmas. Generation kann in einer diachronen, verstanden als Folge in einer historischen Ahneneihe, oder in einer synchronen Perspektive, verstanden als das Mit- und Gegeneinander simultan existierender gesellschaftlicher Gruppen, gesehen werden. Der Generationsbegriff kann subjektiv oder objektiv ausgelegt werden: einmal als meist nur begrenzt zutreffende kollektive Selbstdeutung („Wir sind die 68er.“)22, dann als quasi objektiviertes soziologisches Gruppenmerkmal. Das Generationskonzept kann einen familienbiografischen oder sozialgeschichtlichen Fokus haben, es kann sich auf Erlebtes, auf Wissen, auf Verhalten beziehen.
Eine derart komplexe Kategorie bietet sicher den Königsweg zum Verständnis der gegenwärtigen Gesellschaft und ihres evolutiven Potentials, aber auch herrliche Sackgassen, die an der Einmündung verlocken, aber dennoch am Ende zu nichts führen. Wenig bringt es zum Beispiel, gegenwärtiges Verhalten aus der generationalen Prägung kausal zu erklären. Ein derart deterministisches Modell wird der Komplexität des Generationsbegriffs kaum gerecht. Auch bringt es wenig in einer szientisch-futurologischen Postur aus der Beschreibung der heutigen Generation, deren pädagogische Bedürfnisse deduktiv ableiten zu wollen. So wird man kaum dem verstehenden und evolutiven Charakter der Kategorie gerecht.
Sicher ist, dass die Beschäftigung mit Generation ein interdisziplinäres Unterfangen darstellt. Die Transformation der Entwicklungspsychologie23 über Freud, Erikson, Bronfenbrenner, die Verschiebung vom Intra-Individuellen zum ökologischen Austausch mit der Umwelt und die entsprechende Annäherung von Entwicklungs- und Sozialisationstheorie stellt den wissenschaftsgeschichtlichen Sockel, auf dem man sich heute der Generationsproblematik annähern kann. Eine wesentliche Zwischenstufe bilden dabei die Arbeiten von Glen H. Elder24 dar, der langfristig versucht, Entwicklungstheo-
Das Generationsverhältnis ist gestaltbar und wird von familien-, kinder-, jugend-, integrations- und bildungspolitischen Maßnahmen beeinflusst.
rie und Sozialgeschichte miteinander zu verbinden. In den 80er Jahren haben Urie Bronfenbrenner und Anne Crouter das Verhältnis der Entwicklungsforschung zur Geschichte folgendermaßen umschrieben: „Developmental researchers have been carrying on a clandestine affair with Clio […] the muse of history […] It is time to embrace her as a legitimate partner in our creative scientific efforts.“25 In Luxemburg muss heute die damals herbeigesehnte legitime Umarmung einem munteren ménage à plusieurs weichen, der sich in Form der Unité de recherche INSIDE (Integrated Research on Social and Individual Development)
der geistes- und sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Luxemburg etabliert hat. Um die Kernbegriffe Lifecourse und Generation gruppieren sich Psychobiologie, Psychologie, Soziologie, Sozialpsychologie, pädagogische Psychologie, Sozialpädagogik und Erziehungswissenschaft und es gelingt so, einen hochprofilierten Forschungsbereich auszudifferenzieren.
Der Generationsbegriff wird dabei im Wesentlichen relational verstanden, der Fokus liegt weniger auf der Generationenabfolge als auf den synchronen Generationsverhältnissen. Generation als soziale Gruppe ist dabei in der gesellschaftlichen Arbeitsteilung fundiert. Die Bezüge zur gesellschaftlichen Dynamik, zum Wissen und zur Wissensrevolution26 sind wesentlich. Bewusst ist dabei die Herausforderung. Will man mehr wissen als das, was die demografischen Spatzen eh von den Dächern pfeifen, muss man sich der konzeptuellen Verschränkung des Generationsbegriffs stellen. Nebeneinander soll man dann konstante Erinnerungsmuster im Zusammenhang mit der historischen Generationsfolge verstehen, demografische Altersschichtung als Generationstrukturmuster interpretieren, die soziale Semantik der Generationsverhältnisse in den sozialen Eliten diskursanalytisch rekonstruieren, generationelle Interaktionsmuster und Kompetenzverteilungsverschiebungen makrosozialer und makroökonomischer Austauschflüsse zwischen Generationen offen legen. Nicht aus dem Auge darf man verlieren, dass es nicht nur um Analyse, sondern
© Patrick Galbats. Die Fotos S. 32 und 33 stammen nicht aus der Ausstellung „About Life“.
© Patrick Galbats
immer auch um Mitverantwortung geht. Das Generationsverhältnis ist gestaltbar und wird von familien-, kinder-, jugend-, integrations- und bildungspolitischen Maßnahmen beeinflusst. Hier ist die Forschung gefordert, politik- und praxisrelevantes Wissen zu liefern.
1 Vgl. z. B. für die Erziehungswissenschaft: Ecarus, Jutta (Hrsg.) (1998). Was will die jüngere mit der älteren Generation? Generationsbeziehungen in der Erziehungswissenschaft. Opladen: Leske + Budrich; für die historische Pädagogik: Zirfas, Jörg & Wulf, Christoph (2004). „Generation“. In: Benner, Dietrich & Oelkers, Jürgen (Hrsg.). Historisches Wörterbuch der Pädagogik. Weinheim und Basel: Beltz, S. 409-421; für die pädagogische Anthropologie: Liebau, Eckart und Wulf, Christoph (Hrsg.) (1996). Generation. Versuche über eine pädagogisch-anthropologische Grundbedingung. Weinheim: Deutscher Studienverlag; für die Soziologie: Edmunds, June & Turner, Bryan S. (2002). Generations, culture and society. Buckingham, Philadelphia: Open University; und besonders die wissenssoziologischen Ansätze: Niethammer, Lutz (2006). „Generation und Geist. Eine Station auf Karl Mannheims Weg zur Wissenssoziologie“. In: Tänzler, Dirk, Knoblauch, Hubert und Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.) (2006). Neue Perspektiven der Wissenssoziologie. Konstanz: UVK, S. 209-23; Lange, Andreas & Klinkhammer, Nicole (2006). „Alltag, Wissen und Erinnerung im Generationengefüge“. In: Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.) (2006). Wissenssoziologie. Soziologische Revue. Sonderheft 6. München: Oldenbourg, S. 128-135; für die Gerontologie: Höpfinger, François. Generationenfrage: Konzepte, theoretische Ansätze und Beobachtungen zu Generationenbeziehungen in späteren Lebensphasen. Lausanne: Réalités sociales; für die Geschichtswissenschaft: Schulz, Andreas und Grebner, Gundula (2003). „Generation und Geschichte. Zur Renaissance eines umstrittenen Forschungskonzeptes“. In: Andreas und Grebner, Gundula (Hrsg.) (2003). Generationswechsel und historischer Wandel. Historische Zeitschrift, Beiheft 36. München: Oldenbourg, S. 1-24; und besonders die Interpretation von Generation als „lieu de mémoire“ bei Nora, Pierre. „La génération“. In: Nora, Pierre (1997) (Hrsg.). Les lieux de mémoire. Paris: Gallimard, Vol 2, S. 2075-3015.
2 Illies, Florian (2000). Generation Golf. Eine Inspektion. Berlin: Argon.
3 Bude, Heinz (2001). Generation Berlin. Berlin: Merve Verlag.
4 Der Spiegel Nr. 31 (31.7.06), S. 44ff. [Titel].
5 Revue Nr. 31 (5.8.06), S. 15.
6 Gronemeyer, Reimer (2004). Kampf der Generationen. Die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts im Konflikt zwischen Jung und Alt. München: DVA.
7 Khristova, Andreana, Lhotel, Hervé, Parment, Alexandre, Greco, Marie-Noëlle (2006). Génération 2001 en Lorraine. Quand l’école est finie… Nancy: OREFO, GREE.
8 Coupland, Douglas (1996). Generation X. Tales for an Accelerated Culture. London: Abacus.
9 Pelewin, Viktor (2002). Generation P. Roman. München: List Taschenbuch.
10 Rewenig, Guy (1985). Hannert dem Atlantik. Iechternach: Phi.
11 Manderscheid, Roger (1988). Schacko Klak. Biller aus der Kandheit (1935-1945). Iechternach: Phi.
12 Hoscheit, Jhemp (2006). Aacht Deeg an der Woch. Lëtzebuerg: Editions Guy Binsfeld.
13 Weigel, Sigrid (2003). „Generation, Genealogie, Geschlecht. Zur Geschichte des Generationskonzeptes und seiner wissenschaftlichen Konzeptualisierung seit Ende des 18. Jahrhunderts“. In: Musner, Lutz und Wunberg, Gotthardt (eds.). Kulturwissenschaften. Forschung – Praxis – Positionen. Freiburg im Breisgau: Romabach Verlag, S. 177-208.
14 Goetzinger, Germaine (2005). „Winnie Poo’s Signale von einem fremden Planeten. Laudatio auf Claudine Muno; Preisträgerin der IKB“. In: Récré 21, S. 142-151.
15 Kant, Immanuel (1798, 1977). Die Metaphysik der Sitten. Hrsg. von Wilhelm Weischedel. Frankfurt/Main: Suhrkamp, S. 393ff.
16 Schleiermacher, Friedrich (1983). Pädagogische Schriften 1. Die Vorlesungen aus dem Jahre 1826. Frankfurt/M. Kleff-Cotta im Ullstein Taschenbuch, S. 12ff.
17 Dilthey, Wilhelm (1875). „Über das Studium der Geschichte der Wissenschaften vom Menschen, der Gesellschaft und dem Staat“. In: Dilthey, Wilhelm (1982). Die geistige Welt: Einleitung in die Philosophie des Lebens. Erste Hälfte. Abhandlungen zur Grundlegung der Geisteswissenschaften. Stuttgart und Göttingen: B.G. Teubner und Vandenhoeck & Rupprecht. [Gesammelte Schriften, Bd. V]
18 Mannheim, Karl (1928). „Das Problem der Generationen“. In: Kölner Vierteljahrsschrift für Soziologie 7, S. 157-185 und 309-330.
19 Zinnecker, Jürgen (2003). „Das Problem der Generationen“. Überlegungen zu Karl Mannheims kanonischem Text“. In: Reulecke, Jürgen unter Mitarbeit von Müller-Luckner, Elisabeth (eds.) (2003). Generationalität und Lebensgeschichte im 20. Jahrhundert. München: Oldenbourg. [Schriften des Historischen Kollegs, Kolloquien 58]
20 Schelsky, Helmut (1975, Erstdruck; 1957). Die skeptische Generation. Eine Soziologie der deutschen Jugend. Frankfurt/M., Berlin, Wien: Ullstein.
21 Vgl. z. B. Kramer, Rolf-Torsten, Hesper, Werner, Busse, Susann (Hrsg.). (2001). Pädagogische Generationsbeziehungen. Jugendliche im Spannungsfeld von Schule und Familie. Opladen: Leske + Budrich; Lüscher, Kurt und Liegler, Ludwig (2003). Generationenbeziehungen in Familie und Gesellschaft. Konstanz: UVK; Carius, Jutta (Hrsg.). Was will die jüngere mit der älteren Generation? Generationsbeziehungen in der Erziehungswissenschaft. Opladen: Leske + Budrich.
22 Vgl. Berg, Charles (1996). „Zu Weihnacht sind Marxisten genauso lieb wie Christen“. Versuch, Erinnerungen an das Marburg der frühen siebziger Jahre zu ordnen“. In: Berns, Jörg Jochen (Hrsg.). Marburg-Bilder. Eine Ansichtssache. Zeugnisse aus fünf Jahrhunderten, Bd. II, S. 444-469.
23 Vgl. Flammer, August (2003). Entwicklungstheorien. Psychologische Theorien der menschlichen Entwicklung. Bern etc: Hans Huber.
24 Elder, Glen H. (1999). Children of the Great Depression. Social Change in Life experience. Chicago: University of Chicago Press; Elder, Glen H. et al. (eds.) (1993). Children in Time and Place. Developmental and Historical Insights. Cambridge: University Press.
25 Bronfenbrenner, Urie und Crouter, Anne (1983). „The Evolution of Environmental Models in developmental Research“. In: Mussen, P. (ed.) (1983). Handbook of Child Psychology. Vol. 1: History Theory and Methods. New York: Wiley, pp. 357-414, p. 394.
26 Vgl. Chisholm, Lynne (2005). Generations of knowledge, knowledge of generations and the generation of knowledge. Keynote contribution to the International Conference Childhoods 2005: Children and Youth in Emerging and Transforming Societies, Oslo, 29 June-3 August 2005.
© Véronique Kolber
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