Initiativen

Die Welt ist voller Hoffnung

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INITIATIVEN

Die Welt ist voller Hoffnung

BUCHBESPRECHUNG

Dieser Meinung ist man auf jeden Fall, wenn man

DIE WELT IST VOLLER HOFFNUNG. Ein Buch der guten Initiativen, hrq. von Michael Albus, Matthias-Grünwald-Verlag, Mainz 1984

zu Ende gelesen hat; egal mit welchen Voreinnehmungen es auch immer in die Hand genommen worden ist.

Menschen, die vom Schicksal hart getroffen wurden; die von Geburt an keine "normale" Zukunft zu erwarten hatten; die sich von ihrem reichen, angenehmen Lebenswandel abgewandt haben, um ein neues, ganz anderes Leben zu beginnen; die zu den Randgruppen der Gesellschaft gehören; u.v.a. legen hier ihre Zeugnisse, voller Optimismus und Lebensfreude, ab. Diese Lebensbejahung, gerade weil sie meistens von kranken oder armen Menschen stammt, reist einen ganz einfach mit und regt zum Nachdenken an.

Ein Beispiel vielleicht: Die "Fraternität der Körperbehinderten und Langzeitkranken" bemüht sich um persönliche und Gruppenbeziehungen zwischen Behinderten, Langzeitkranken und Gesunden verschiedener Konfessionen in ökumenischer Gesinnung. (S.189) Der Mann, der die ‚Telefonsorge‘ bei der Fraternität verrichtet, ist seit 16 Jahren an Multiple Sklerose erkrankt; seit 5 Jahren kann er sich nur noch mit dem Rollstuhl fortbewegen. Seine akademische Laufbahn, in einem naturwissenschaftlichen Fach, musste er wegen seiner Krankheit aufgeben. Sein Kommentar hierzu: "Vielleicht habe ich diese Krankheit gebraucht, um zu merken, worauf es ankommt. Vielleicht wäre ich sonst ein stinknormaler Karrieretyp geworden, mit allem was dazugehört. Es hat alles seinen Sinn." (siehe S. 28-29)

Was mich desweiteren noch besonders berührt hat, das sind die Vereinigungen, die sich um die "Aussenseiter" kümmern: um die Homosexuelle, Prostituierte, Inhaftierte, Gastarbeiter, u.a. Fantastisch, was durch diese Assoziationen schon alles erreicht worden ist! Aber es bleibt noch genügend zu tun…

Der Herausgeber, Dr. theol., Michael Albus meinte in seinem Vorwort, ihm ginge es vor allem um ein aktives Christentum; mit beten allein sei nicht vielen Menschen geholfen. Mit seinen eigenen Worten drückte er es folgendermassen aus: "In diesem Buch zeichnen sich ganz deutlich die Umrisse eines Christentums und einer Kirche ab, die wieder ganz nahe – ohne gerade nicht ihre lange Geschichte zu vergessen – an ihrem Ursprung sind. Nämlich dort, wo EINER im Auftrag Gottes alles auf eine Karte gesetzt hat und so Brot, Hilfe, Hoffnung wurde für das Leben der Welt." (siehe "Vorwort" S. 7-8)

Im grossen und ganzen ist es recht schwierig, wenn nicht schier unmöglich, dieses Buch zusammenzufassen, da jede Initiative in sich zu unterschiedlich zu der anderen ist. Aber, wie schon gesagt, man bekommt beim Lesen so manchen Denkanstoss und Hinweis, wie man selbst aktiv werden kann. Und genau das ist es, was Dr. Albus auch bezwecken wollte: "Das Buch der guten Initiativen will einen Versuch machen, einen im wörtlich verstandenen Sinne not – wendigen Versuch, vor allem denen auf die Sprünge zu helfen, die danach fragen: ‚Was sollen wir tun?‘ (siehe "Vorwort" S.7-8)

Pierrette Balthasar

FILM: PARAPHRASE

VUN ENGEM BOUNEWEGER JUGENDGRUPP

D’Thema vum Film as de "Vater unser" zou deem e puer Mémbere vun der Jugendkommissioun vum Bouneweger Porrot Paraphrase gemaach hun.

Duerno huet sech e Jugendgrupp aus Bouneweg dohi gesat a probéiert, fir passend Szeenen aus dem all-deegleche Liewen ze fannen.

Am Dezember 1984 hat dëse Film, dee vum "Centre Chrétien des Adultes" finanzéiert gët, sëng 1. Opfèirung.

De Film gët keng fäerdeg Aentwert op déi Problemer, déi dran ugeschnidde gin. Villméi gët den Zuschauer derzou bruecht, doriwer nozedenken a sëng eegen Astellung ze fannen. All Mënsch fillt sech an deene praktische Situatiounen ugesprach: Problemer mat der Famill, well de Beruf zevill Plaz a Wichtigkeit am Liewen anhëllt; ongewollte Schwangerschaft, Öfdreiwung -jo oder neen-; sëng Gefiller a säin Temperament beherrschen a kriddlechen Situatiounen.

Sou zum Beispill déi folgend Szeen, déi mir perséinlech gutt gefall huet: E Student huet no langer Méi eng geometresch Zeechnung fäerdeg an as grad am gaang, se voller Stolz ze bewonneren, wéi säi Brudder era kënnt an aus Versin de Kaffi driwer schëtt! De Film weist nach déi erschreckt Expressioun am Gesicht, mä dobäi bleiwt et. Dat folgend Bild weist dann déi zwee erëm niewtenen an der Kiirch, wou se een deen aneren ulaachen.

A mengen An huet dës Interpretatioun vun dem Saz "wie auch wir vergeben unseren Schuldigern" esou méi Kraaft a Wiirkung wéi wann elo eng rührend Versöhnung gespillt gi wär.

D’Versuchung vun haut, zu dem Text "Und führe uns nicht in Versuchung" läit bei ville Jonken an och bei eelere Leit doran, méi déi beruflech Karriere ze gesin an dobäi d’Famill an all perséinlech Kontakter ze vernochlëissegen. Et as nëmme wichteg, wat och eppes abrengt, a Gefiller a Frëndschaft gin ersat duerch Materialismus an eng sougenannte rücksichtslos "Ieleboopolitik".

Dës puer Minute vum Film, déi sech heimat beschäftegen, droë bestëmmt dozou bäi, dass déi Leit, déi e gesin, sech mol Gedanke man, wéi et dann op dësem Gebitt mat hinne steet.

No all Beispill, dat heescht all Saz aus dem "Vater unser" geet d’Kamera erëm zréck an d’Kiirch, wou de Film och ugefang huet. Ee Jugendleche nom aneren erënnert séch bei engem Saz un eng speziell Szeen, déi dem Zuschauer da verbildlecht gët. D’Opnamen an der Kiirch si ménger Meenung no extra gutt geroden an d’Musik as passend, wann och den Toun nët ëmmer zum beschten as, wat jo ze verstoen as. Schliesslech muss ee bedenken, dass dëse Film vu jugendlechen Amateure staammt an a méngen An gutt ausgefall as. Déi vill Aarbecht déi dohannert stécht, huet séch op jidde Fall gelount.

Christiane Rischette

Lebens-, Ehe- und Familienberatung

CPMO asbl – Conseil Luxembourg

Ein Team von Diplom-Beratern, Psychologen und Sozialarbeitern steht zur Verfügung.

Gemeinsam mit den Ratsuchenden wird nach Lösungen für gegenwärtige Schwierigkeiten gesucht. Wenn so nicht geholfen werden kann, wird zusammen nach geeigneten Angeboten gesucht.

Das Ziel ist, andern helfen, sich selbst helfen zu können.

Jeder Mensch erlebt irgendwann Schwierigkeiten, die er nicht ohne Hilfe lösen kann. So ist die Beratungsstelle ein Angebot bei :

-Schwierigkeiten mit der eigenen Person, mit dem eigenen Wert, den eigenen Möglichkeiten und Grenzen, Gefühlen, Sexualität
-Schwierigkeiten in Entwicklungsphasen: Heranwachsen, sein Leben gestalten, Altwerden
-Schwierigkeiten in der Familie: zwischen Eltern, Partnern, zwischen Geschwistern, Kindern, zwischen Generationen
-Schwierigkeiten mit anderen; mit Verwandten, Freunden, Nachbarn, Kollegen, Vorgesetzten
-Schwierigkeiten in besonderen Situationen: Allein sein, Kranksein, Abhängigkeit, Unfall, Tod, Schicksalsschläge, Geburt eines Kindes, Lösung von Elternhaus, Trennung, Scheidung, Prüfung, Arbeitslosigkeit

Die Beratungsstelle bietet keine Telefonberatung, Schulberatung, Berufsberatung, Rechtsberatung, Entziehungsbehandlung bei körperlicher Abhängigkeit, gewerkschaftliche Beratung. Aber entsprechen de Anschriften kann man dort erfahren.

Die Mitarbeiter der Beratungsstelle unterliegen der Schweigepflicht. Kein Hilfesuchender wird nach seiner Religion oder Weltanschauung gefragt. Das Angebot steht allen offen.

Anmelden kann man sich nur persönlich, schriftlich oder durch Telefon Montag-Freitag 9.00-12.00 Uhr Tel. 44 38 82

Consultation: 5a, av. Marie-Thérèse, 2e étage, Luxembourg

Bordano’s

d’Organ vun der Kulturfabrik b.p.370 Esch/Alzette

aus der Nummer 7:

edito: 22v’là les poulets
frei nuecht: e neit stëck a produktioun de jonpol a seng Leit
Kino a kinosch, Theater, Belletristik greenpeace, galerie, de Stronskij an de grousse comic asw.

abonnéiert de Louis an iwwerweist 300 Frang an méi op de ccp 80422-09

freie Verkaaf: Bicherbuttek Al Esch an all gudden Bistro an Zeitungsbuttek am Land.

35 frang/Stäck all Mount nei

LOUIS

Austauschreklame

I C H U N D D U
Selbstwahrnehmung und Verständigung
EIN KOMMUNIKATIONSTRAINING

einfache Rollenspiele, Gespräche, Kurzinformationen und Übungen in Kleingruppen bilden dazu den methodischen Rahmen.

Für diesen Kurs ist keine Vor-Erfahrung erfordert.

Leiter des Trainings: Karin Jahr, Dipl. Ehe Familien-Lebensberaterin, Mitglied der GWG.

Ort: Centre J. Cardijn, 11o, av. G. Diderich 142o Luxemburg

Wann: Sonntag 2.6. oder Sonntag 9.6.1985 jeweils von 9.00 – 18.00 Uhr

Preis: (einschliesslich Unterlagen und Mittagessen; 500-1500 F nach Selbsteinschätzung)

Anmeldung: Tel 443882 / 444032 bis 15.5.85

  • gleichzeitige Überweisung von 300 F auf das CCP 37294-46 von CPMO asbl. mit dem Vermerk: Training + Datum

Als partizipative Debattenzeitschrift und Diskussionsplattform, treten wir für den freien Zugang zu unseren Veröffentlichungen ein, sind jedoch als Verein ohne Gewinnzweck (ASBL) auf Unterstützung angewiesen.

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