„Printjournalisten sind längst — wie alternde Schlagersänger — zum größten Teil in der Seniorenunterhaltung tätig“, resümiert Constantin Seibt die Lage der Presse zu Beginn des Buches.1 Neben dem Leserschwund untergräbt das Abwandern der Werbung in Richtung Internet das traditionelle Geschäftsmodell des Printjournalismus. Für Seibt Grund genug, über die Zukunft der Presse nachzudenken. „Das wahre Produkt, …