Cycle d’observation et d’orientation des technischen Sekundarunterrichts
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Die 7e secondaire technique, abgekürzt 7e ST, ist die Eingangsklasse des technischen Sekundarunterrichts.
Als Besonderheit dieser Klasse ist zu vermerken, daß der Unterricht in den Hauptfächern Deutsch, Französisch und Mathematik nach dem Prinzip der sogenannten Niveau-Kurse verläuft. Nach einer Beobachtungsphase werden die Schüler in diesen Fächern auf zwei respektiv drei Niveaus verteilt (im allgemeinen b und c), die im Prinzip dasselbe Grundprogramm vermitteln, aber unterschiedliche Anforderungen an den Schüler stellen. Im Laufe des Jahres,
gegebenenfalls auch nach Abschluß des Jahres, können die Schüler umgestuft werden, das heißt, daß ein leistungsfähiger Schüler in ein höheres Niveau eingewiesen werden kann. Ein besonders schwacher Schüler kann entsprechend abgestuft werden. Punktuelle Schwächen in einzelnen Fächern können durch sogenannte «cours d’appui» abgebaut werden.
Auf der 8e secondaire technique wird das System der Niveau-Kurse ergänzt durch eine weitere Einteilung der Klassen in sogenannte „filières“. Die Schüler der 8. Klasse besuchen entweder die 8e ST, filière I oder die 8e ST, filière II. Für die Zulassung zu den „filières“ ist der allgemeine Leistungsstand des Schülers
ausschlaggebend. Neben den Hauptfächern werden also auch die auf der 7e in den sogenannten Nebenfächern erzielten Leistungen in Betracht gezogen.
Die Grundprogramme sind in den beiden „filières“ dieselben. Als neue Fächer kommen Englisch und Physik/Chemie zu den allgemeinbildenden Fächern hinzu. Die Programme sind so aufgebaut, daß nach Abschluß der 8e ein Überwechseln möglich bleibt, wenn die Leistungen des Schülers dies rechtfertigen.
Auf der 9e secondaire technique werden die Klassenstufen weiterhin ergänzt durch die „filière III“. Auf dieser Stufe wird angenommen daß sich die Begabungsstruktur des Schülers weitgehend verfestigt hat. Auf-
DOSSIER
grund unterschiedlicher Programme ist ein Überwechseln von filière III auf filière II respektiv von filière II auf filière I nicht mehr problemlos möglich, es sei denn, daß der Schüler die Klasse wiederholt.
Auch die Leistungsanforderungen variieren stark von einer filière zur andern. Besonders die filière III soll durch Optionen und
Orientierungskurse einen ersten Kontakt mit der Berufswelt sowie eine bessere Wahl des geeigneten Berufs ermöglichen. Für die weitere Schullaufbahn ist die 9e von entscheidender Bedeutung.
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die 9e ST, filière I ermöglicht die Fortsetzung des Studiums in allen Fachrichtungen des technischen Sekundarunterrichts.
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die 9e ST, filière II erlaubt, im „cycle moyen, régime professionnel“ alle möglichen beruflichen Lehren zu beginnen.
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die 9e ST, filière III erlaubt nur den Zugang zu bestimmten beruflichen Lehren, für deren erfolgreichen Abschluß vorwiegend praktische Kenntnisse erarbeitet werden müssen.
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