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Wir haben lange gezögert, ob wir die beiden nachstehenden Erfahrungsberichte in unser Dossier aufnehmen sollten oder nicht. Wir wollen nicht in die Falle der Sensationsmache tappen oder falsche Hoffnungen wecken. Außerdem sind Erfahrungsberichte immer sehr relativ, weil sich für jedes Beispiel ein Gegenbeispiel finden läßt. Zur wahren Einschätzung eines Einzelfalles könnte nur eine statistische Aufbereitung möglichst vieler Fälle weiterhelfen. Aber vor allem die Gravität der hier geschilderten Fälle – immerhin handelt es sich um lebensbedrohenden Krebs und nicht um vergleichsweise "harmlose" chronische Leiden wie Rheuma und Asthma – ließen uns vor einer Veröffentlichung zurückschrecken. Andererseits fragten wir uns, mit welchem Recht sollen bestimmte Erfahrungen totgeschwiegen werden, mit welchem Recht soll ihnen jeglicher Informationswert abgestritten werden? Unsere Entscheidung wurde dadurch erleichtert, daß die Betroffenen bei ihrer eigenen Erfahrung bleiben und nicht mit missionarischem Eifer darangehen, anderen Vorschriften zu machen. Denn: "Es bedarf kaum einer Erläuterung, daß mit dem Versuch, eine erweiterte oder vertiefte Sicht auf die in Krankheiten (bzw. Heilungen, d.Red.) wirksamen Motivationen zu gewinnen, nicht ein neuer Einheitsleisten gefunden werden soll, über den nun alles geschlagen wird." (Alexander Mitscherlich)

Cas d’une dame âgée de 49 ans, dont un grain de beauté à la jambe s’est transformé en mélanome malin, niveau 4. On lui propose comme traitement chirurgical une exérèse large de la lésion (qui est exécutée) et un curage ganglionnaire complémentaire; comme traitement complémentaire 4 cures de chimiothérapie espacées de 4 semaines et une immunothérapie pendant 1 an.

Les médecins insistent sur l’exécution immédiate du protocole thérapeutique et leur pronostic est le suivant: 1) en cas de refus du traitement, aggravation rapide de l’état de la malade, la tumeur réapparaît, le système lymphatique est envahi par les cellules cancéreuses, des nodules ganglionnaires se forment, des métastases se répandent dans d’autres organes. Les chances de survie sont de 2 ans au maximum. 2) Si le traitement proposé

est appliqué, les chances de survivre pendant 5 ans varient, selon les médecins, de 20% à 70%.

La chimiothérapie est contre-indiquée par exemple en cas de tares métaboliques, l’immunothérapie dans les cas d’allergies ou d’anergies. Or madame H.C. avait eu des crises d’asthme et de l’eczéma. Le traitement chimiothérapeutique étant surtout affaiblissant, le sujet subit de fortes dépressions et sa volonté de survie peut être ébranlée.

Après avoir, dès le début, refusé la chimiothérapie et l’immunothérapie, H.C. finit par renoncer également à la 2e intervention chirurgicale. Cette lourde décision, H.C. la prend au cours d’un séminaire de Michio Kushi, l’enseignant le plus expérimenté de la macrobiotique, après avoir vu M.

DOSSIER

Kushi et un des rescapés du cancer qui avait eu
une tumeur du cerveau qui a entièrement disparu en
7 ans rien que par la macrobiotique. Madame H.C.
adopte donc la voie macrobiotique quelques semai-
nes après la détection de son cancer…

Les résultats des contrôles médicaux auxquels
elle se soumet par la suite sont parfaitement
normaux: cicatrice de l’excision non inflammatoire,
pas de ganglions lymphatiques palpables, thermographie infrarouge de la jambe et de l’aine
normale. 8 ans se sont écoulés depuis la détection
du cancer. H.C. a largement dépassé les 2 ans
qu’on lui avait accordés. A ma question, comment
elle se sent aujourd’hui, Madame H.C. répond en
souriant: "Je ne dis pas que je suis guérie, je
dis que je vais bien." Pour elle, ce ne sont pas
les symptômes visibles qui comptent, mais leur
raison profonde. La pensée sereine, éloignée des
"problèmes" de la société moderne, l’alimentation
équilibrée ainsi que son dynamisme sont les trois
piliers auxquels Madame H.C. attribue sa nouvelle
joie de vivre, son affirmation de la vie.

G.

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Der Arzt
stellt Brustkrebs bei Ihnen fest. Sie sind eine
50jährige, verheiratete Frau, haben 4 erwachsene
Kinder und keine Erfahrung mit Arzt oder Kranken-
haus.

Dann muß schnell operiert werden. "Überrumpelungs-
taktik" – keine Zeit, keine Alternative. Die rechte
Brust ist ab, dann kommt die übliche Nachbehand-
lung: Tabletten. Durch die Einnahme dieser unge-
nießbaren Chemie wird einem erst ganz apathisch
und dann wirklich schlecht. Man geht immer wieder
zum Arzt, läßt weitere Analysen über sich ergehen,
aber es wird immer schlimmer. Schließlich landet
man wieder in der Klinik. Es ist sehr bedenklich.
Kinder und Mann werden auf das Allerschlimmste
vorbereitet. Chemotherapie. Aber dann kommt die
Tochter und bringt erstens gesundes Essen in die
Klinik (Vollkornreis, gekochtes Gemüse, alles mög-
lichst ohne Chemie) und zweitens das Gespräch (das
von Seiten des Arztes und der Klinik mit Hilfe von
starken Beruhigungsmitteln verhindert wird) über
eine Alternative. Eigene Entscheidungen treffen,
Verantwortung für sein Leben nehmen und nicht den
Ärzten überlassen.

Nach der Entlassung keine Medikamente, keine Che-
motherapie, sondern Vollwertkost (wenn möglich aus
dem eigenen Garten, biologisch), richtige Körper-
pflege, viel Beschäftigung, Hausarbeit, Althaus-
renovierung, alles ziemlich anstrengend. So wird
man gesund. Gesünder als vor 10 Jahren vielleicht.

Meiner Familie wurde von "kompetenter" Seite ge-
sagt, daß ich mit oder ohne Chemotherapie
höchstens 1 Jahr leben würde. Das war 1980. Heute
schreiben wir 1987 und ich fühle mich wohl.

MaLi

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