Frau und Kirche

Fragen aus der Etude sur la communauté des femmes et des hommes

Dieser Inhalt wurde anhand eines gescannten Dokuments mithilfe von optischer Zeichenerkennung (OCR) und künstlicher Intelligenz (KI) digitalisiert. Er kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten.

Zum Thema ‚FRAU UND KIRCHE‘ wäre eigentlich eine ganze ‚forum‘-Nummer notwendig. Da dies aber nicht das Anliegen dieser Nummer ist, wollen wir nur, an Hand von zwei Beispielen deutlich machen wie man ein solches Thema behandeln kann. Wir haben einige Fragen aus einem Dokument des ‚Conseil oecuménique des Eglises‘ herausgegriffen. Es handelt sich um eine Umfrage (‚Etude sur la communauté des femmes et des hommes‘) welche internationalen und oekumenischen Charakter hat.

Ob wohl der nachfolgende Auszug aus ‚Appels et Projets‘ (luxbg. Zeitschrift für geistliche Berufe) No.24/April 1979, der einem Interview mit Ministrantenseelsorger A. Reiter entnommen, eine typische luxemburgische Antwort darstellt? g.

Les femmes et les hommes sont également appelés par Dieu à le servir et à se servir mutuellement. Comment pouvons-nous apprendre à voir que le service est la responsabilité commune des femmes et des hommes?

Quand vous pensez à Dieu, quelles sont les images qui vous viennent à l’esprit? Avez-vous recours à des images masculines quand vous parlez de Dieu? Une image exclusivement masculine de Dieu peut-elle exprimer pleinement l’humanité à la fois des femmes et des hommes?

Des structures de ministère hiérarchiques limitent-elles la pleine participation des femmes et des hommes à la vie culturelle de votre Eglise? Si oui, comment?

Comment le culte se transforme-t-il grâce à une participation plus complète des femmes et des hommes?

Des femmes enseignent-elles dans votre Eglise? Des hommes? Enseignent-ils à des niveaux différents? Pourquoi? S’il y a une différence entre ce qu’enseignent les hommes et ce qu’enseignent les femmes, comment l’éducation religieuse en est-elle affectée?

L’enseignement actuel de l’Eglise renforce-t-il les rôles traditionnels ou encourage-t-il une participation plus grande de tous à la vie de l’Eglise?

Quelle est la différence entre le statut de la femme dans votre Eglise et son statut dans votre société? Que pourrait apprendre votre Eglise de la société laïque? Que pourrait enseigner votre Eglise à la société laïque?

  1. In immer mehr Pfarreien werden auch jetzt Mädchen in die Ministrantengruppe aufgenommen. Was halten Sie davon?

Jeder Pfarrer kann heute in eine „pastorale Notsituation“ kommen, wo er gleichsam gezwungen ist, Mädchen für den Ministrantendienst anzuwerben.

Grund: Die Regionalschulen — die vielen Organisationen besonders sportlicher Art oder die Tatsache, daß bei vielen Eltern höheren Einkommens oder höheren Standes, die Schätzung des Ministrantendienstes, wie überhaupt des Religiösen, nicht mehr vorhanden ist.

Auf den internationalen Ministrantenkongressen des CIM (Coetus internationalis Ministrantium) wurde dieses Problem „die Frau und der liturgische Dienst“ verschiedentlich diskutiert. Besonders unsere deutschen Freunde plädierten ganz eifrig dafür, heute doch nicht mehr so intensiv.

Es ist und bleibt für den Akolythendienst eine Notlösung. Leider muß man feststellen, wie die Buben langsam auswandern.

Gelegentlich der letzten Romwallfahrt hatten wir bei den 750 Teilnehmern 73 Ministrantinnen und mit ihnen manche Probleme.

Die Einrichtung von Mädchengruppen für den Gottesdienst entspricht einer echten pastoralen Notwendigkeit. Doch gibt es so viele Aufgaben, die der Frau anvertraut werden können, in denen sie eine größere Nähe zu Gott, zu Christus finden und sehr viel am Aufbau des Reiches Gottes in der Pfarrei mithelfen können.

„Wer wahllos Buben und Mädchen für den Ministrantendienst anwirbt, überschreitet seine Befugnisse“, bemerkt Dr. Th. Schnitzler in einem sehr wertvollen rezenten Artikel über „Liturgische Gruppen der Mädchen“.

Die Ministranten als Buben ist eine jahrhundertalte gewachsene Struktur, die keine Demontage verträgt. Auch das Problem der Gewandung für Mädchen, müsste eine entsprechende Lösung finden. Es sollte keine Gleichmacherei geschehen.

—Wo ist mein Platz in der katholischen Kirche,
wenn ich dieser Marienverehrung hilflos gegenüber stehe,
wenn ich nicht vor einem Bilde in die Knie sinken möchte,
wenn ich die arme jüdische Frau, die Mutter des Jesus,
nicht in Brokat und mit Krone verstehe?

Wo ist mein Platz in der Kirche, wenn mich der Gedanke
nicht loslässt, dass dieses gezauberte Marienbild
auf Wolken schwebend
mit strahlender Krone
in gotischer Gestalt
mit edlen Gesichtszügen
schlanken Fingern
verehrungswürdig
anbetungswürdig
liebenswürdig
jungfräulich
mütterlich
zierlich
nie alternd
ein idealisiertes Frauenbild für
zölibatär lebende Männer ist?
Eine nicht greifbare Frau,
mit der man nie Schwierigkeiten bekommen kann.

Mich erschlägt so viel Herrlichkeit, mich befremdet diese Art von ‚Frömmigkeit‘. karin jahr

Als partizipative Debattenzeitschrift und Diskussionsplattform, treten wir für den freien Zugang zu unseren Veröffentlichungen ein, sind jedoch als Verein ohne Gewinnzweck (ASBL) auf Unterstützung angewiesen.

Sie können uns auf direktem Wege eine kleine Spende über folgenden Code zukommen lassen, für größere Unterstützung, schauen Sie doch gerne in der passenden Rubrik vorbei. Wir freuen uns über Ihre Spende!

Spenden QR Code