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Am 3. Oktober 1976 waren eine Reihe Christen, einzeln oder in Gruppen organisiert, in Niederanven zusammengekommen, um ueber die Gemeinsamkeit in ihrem kritischen Glaubensverstaendnis nachzudenken. Da sie oft von der schweigenden Mehrheit und deren in der Amtskirche tonangebenden Sprechern in der christlichen Gemeinschaft Luxemburgs an den Rand gedrueckt werden, da das nach aussen beherrschende Bild der Kirche Luxemburgs oft nicht mit demjenigen uebereinstimmt, das sie aus ihrem Glauben an den Auferstandenen ableiten, ging es auch darum, Formen der Zusammenarbeit zu suchen, um sich – und damit Jesus dem Christus – in der Kirche und in der Welt Gehoer zu verschaffen. Weit ist diese gemeinsame Suche noch nicht gedrungen. Doch schien es allen wichtig, erst mal die gemeinsame Glaubensgrundlage – in all ihrer Vorlaeufigkeit, Fragwuerdigkeit und Umkehrbeduerftigkeit – zu eroefern, bevor man in einer spaeteren Etappe eventuell zu konkreten gemeinsamen Stellungnahmen in bezug auf einzelne Probleme kommen koennte.

Das vorliegende Heft ueber den OSTERGLAUBEN, Zentralinhalt unseres Christentums, ist das erste greifbare Resultat dieser Zusammenarbeit, die unseres Wissens erste Gemeinschaftsarbeit kritischer Christen in Luxemburg. Es erscheint gleichzeitig in verschiedenen Zeitschriften der in Niederanven vertretenen Gruppen, naemlich in: ‚FORUM‘ – Monatsschrift der Gesellschaftspolitischen Arbeitsgruppe (GAG) oder ‚Jugendpor‘, ‚DE JOCIST‘ – Zeitschrift der JOC, ‚PUBLIC‘ – Zeitschrift des ‚Jugendchouer Bêtebuerg‘, sowie auszugsweise in: ‚CONTACT‘ – Informationsblatt der Pfarreien Bartringen und Strassen. Die Redakteure hatten die Freude, auch Beiträge von nicht in Niederanven vertretenen Gruppen mitaufnehmen zu koennen und hoffen dass diese erste gemeinsame Produktion das Anfangszeichen einer sich verbreiternden Erneuerungsbewegung im Volk Gottes Luxemburgs sein wird. Zur Mitarbeit sei jeder eingeladen.

Mir soen dem Här Guy Michels Merci fir d’Zeechnung op der Titelsäit

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