Témoignages
Satu, 13 ans et Patricia, 14 ans
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Ich heisse Satu. Ich bin 13 Jahre alt und wohne seit fast 5 Jahren in Luxemburg. Ohne Zweifel ein sehr schönes Land, doch als Ausländer hat man doch ziemlich viele Schwierigkeiten. Ich komme aus Finnland. Die Schule ist eines der grössten Probleme für Ausländer. Wenn man die Sprache nicht beherrscht, kann man sich nur schwer oder garnicht mit anderen Leuten unterhalten oder anfreunden. Ich hatte einen Vorteil, als ich nach Luxemburg kam, nämlich, dass ich deutsch konnte. Aber bei vielen, z.B. bei den Leuten, die aus dem Süden können, ist es noch viel schwerer, denn meistens beherrschen sie nur ihre Muttersprache.
Um nun auf Luxemburg einzugehen: Luxemburg ist ein zwar kleines, aber sehr schönes Land. Man findet Arbeit und wird bestimmt gut bezahlt. Die Luxemburger selbst sind fleissige Kirchenbesucher. Die Religion spielt hier eine grosse Rolle. Es gibt hier sehr freundliche (nur wenige) aber auch sehr unfreundliche Menschen.
Um noch einmal auf die Schulpobleme einzugehen: Die französische Sprache wird schon vom 2. Schuljahr an gelernt. Für die meisten ist sie schwer. Für mich war sie sehr, sehr schwer wie auch die deutsche Sprache. Ich hatte ein ganzes Jahr Französisch verpasst, als ich hier in die Schule kam. Ich kam erst im 3. Jahr. So konnte ich kein einziges Wort Französisch. Und der Lehrer, den ich hatte, war nicht besonders gut. Er erklärte nichts. Und als er dann auch noch mit Prüfungen kam (wovon ich nichts wusste, denn wir hatten in der früheren Schule keine geraucht, bekam ich immer schlechte Noten. Doch durch das Verständnis der Lehrer brauchte ich kein Schuljahr zu wiederholen. Im Deutschen ging es mir fast ebenso. Denn von zuhause hatte ich keine Hilfe zu erwarten. Meine Eltern konnten nämlich nur wenig Deutsch und nur einige Wörter Französisch. Die Probleme sind also nicht gerade leicht zu lösen. Doch mit der Zeit ging es dann. Die Kinder in den Schulen (jedenfalls in der Klasse, wo ich zuerst war) sind nicht sehr blitzbereit. Sie lachen die andern aus, hänseln sie und finden es sehr, sehr komisch, wenn man schlechte Noten bekommt. Auch machen die Eltern nichts dagegen, dass ihre Kinder in der Schule geschlagen werden. Ich finde, dass das sehr, sehr dumm ist. Denn es gibt auch in Luxemburg (so behauptet die Schulbehörde) ein Gesetz, das den Lehrern verbietet Kinder (Schüler) zu schlagen. Doch dieses Gesetz wird nicht beachtet. Was ich nur nochmals als sehr schlecht bezeichnen kann. Denn die Kinder bekommen Angst. Ich hatte deren auch, obwohl man mich nur angeschrien hat. Ich bekam solche Angst, dass ich mich weigerte, in die Schule zu gehen. Ich finde auch, dass in Luxemburg die Kinder ziemlich altmodisch erzogen werden. Mehr kann man eigentlich nicht sagen. Doch, noch eins: Dass man als Ausländer immer sehr ausgeschlossen bleibt und viele Probleme hat, wenn man nach Luxemburg kommt.
Satu Valanki
Je vais vous dire mon opinion personnelle sur la vie des étrangers au Luxembourg. Moi je suis née ici, donc je fréquente peut-être un autre entourage que les émigrants. Je trouve que nous avons quelquefois une vie bien dure à vivre ici, parce qu’il y a toujours des gens qui disent du mal de nous: Par exemple, que nous sommes sales, et peut-être eux sont plus sales que nous.
Il y a beaucoup de Luxembourgeois qui sont racistes. Ils nous maltraitent. Quand nous arrivons dans un magasin et qu’on remarque que nous parlons le français au lieu du luxembourgeois, les gens n’ont pas se sympathie ou de patience pour nous, alors que, si un luxembourgeois se montre, ils retrouvent toute leur patience. Il y a beaucoup de filles et de garçons luxembourgeois qui critiquent les étrangers. J’en ai eu l’expérience avec deux garces, excusez l’expression. Elles ne font cela que parce qu’elles ou ils sont jaloux des autres. Alors ils les détestent. Mais nous, les émigrants, nous n’avons pas besoin de ces pauvres idiots qui se croient supérieurs aux autres. Nous n’avons besoin que de ceux qui ne regardent pas à la nationalité à laquelle nous appartenons.
Nous les étrangers, nous sommes fiers de notre nationalité, même si les Luxembourgeois ne l’aiment pas quelquefois.
Les gens jugent parfois les étrangers sans les connaître à fond. Ils les critiquent, mais ils ne connaissent pas leurs coutumes. Comme le proverbe dit: autres pays, autres coutumes.
Les émigrants qui sont venus ici y sont venus, parce que la vie là-bas était trop dure et qu’ils espéraient trouver une meilleure vie à Luxembourg. Ils sont partis de leur pays sans rien et ils sont arrivés au Luxembourg sans rien. Ces gens n’ont quelquefois pas beaucoup d’argent et ce n’est pas parce qu’ils sont mal vêtus qu’ils sont méchants.
Si les Luxembourgeois ne nous aident pas, s’ils ne veulent pas nous connaître, alors nous ne voulons pas de leur aide. Nous, nous aimerions bien les connaître à fond, mais eux ne nous en laissent presque jamais le temps.
Si vous voyez un petit garçon étranger dehors, en train d’insulter un petit luxembourgeois, c’est qu’il croit que vous ne l’aimez pas. Et il faut lui faire comprendre le contraire. Moi, personnellement je m’entends bien avec les Luxembourgeois. Pour moi c’est peut-être autrement parce que je suis née ici. Ils me considèrent comme l’une d’entre eux. Et ils me traitent bien. Sauf naturellement quelques-uns, comme toujours. Il y a partout des bons et des mauvais. Ce n’est pas que tout le monde soit méchant, mais il y en a beaucoup qui, à l’approche d’un étranger, se retournent. Mais quand les émigrants rentrent chez eux, ils peuvent dire qu’ils sont bien ou mal traités au Luxembourg. Et cela ne dépend que des luxembourgeois: si eux s’entendent bien avec les émigrants, alors les émigrants en diront du bien.
Patricia Vigliotti, 14 ans
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