Sie sehen auf dem Cover dieser forum-Ausgabe ein für unser Format eher unübliches Bild: ein weiblicher, in Rosa und Rot gekleideter Körper, der sich auf einem weißen Bettlaken räkelt. Dieser Moment wurde von der Fotografin Anaïs Kugel eingefangen, die im Rahmen eines Fotoauftrags der französischen Nationalbibliothek Sexarbeiterinnen begleitete und fotografierte. ...

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Sexarbeit in Luxemburg

Schon die Wahl des Begriffs zeigt: Sex­arbeit ist politisch hoch umstritten. Kritiker*innen, insbesondere aus aboli­tionistischen, (also aus einer ideologischen Position der Ab­schaffung der Sexarbeit), sowie aus radikal-feministischen Bewe­gungen, lehnen den Begriff „Sexarbeit“ ab. Sie empfinden ihn als Verharmlosung sexualisierter Gewalt und Ausbeutung. Sie argumentieren, dass es dabei selten um freiwillige ...
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Wann ee laang Zäit net richteg wosst, wuer d’Rees mam neie Poopst géif higoen, dann ass dat mat deem Schreiwes mam Titel Dilexi te – „ech hunn Der meng Léift geschenkt“ –, dat de Poopst Leo XIV. de 4. Oktober publizéiert huet an dat um Site vum Vatikan an aacht ...

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Faktuell 55

Mit für luxemburgische Zeitungen ungewohnter Vehemenz wird dem Bildungsminister im Luxemburger Wort vorgeworfen, das traditionelle Schulsystem zu zerstören. Durch die Einführung der öffentlichen Europaschulen würde ein „paralleles Schulsystem“ aufgebaut und durch die schrittweise eingeführte Möglichkeit der Alphabetisierung in französischer Sprache würde eine „Frankofonisierung“ des Bildungssystems vorangetrieben werden.1  Mit dieser Kritik ...

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Zukunftsszenarien für morgen mit Blick auf Vergangenes...

Mit Futurs possibles, passés probables (2023), einem Ensemble an Skulpturen im Garten der Bibliothèque nationale du Luxembourg (BnL) gelang dem Künstlerduo Feipel & Bechameil aus Fragmenten, die auf vergrabenes Kulturgut anspielen, ein hoffnungsvoller Blick in die Zukunft. Als ich nach Luxemburg kam, sprang mir der 1984 errichtete Bau des nationalen ...

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„Schreiben Sie in Ihrer Zeitung, dass die Drogenabhängigen uns hier das Geschäft kaputt machen!“, ermahnt mich eine Bénéficiaire, die wir während eines Rundgangs mit den Streetworkerinnen des dropIn im Bahnhofsviertel antreffen. Die Toxicos würden die Preise drücken, um schneller an Stoff zu kommen. Sogar das Betrügen von Kunden nehme rezent ...

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