Autorennotiz:

Kyra Fischbach

Artikel dieses Autors:

Grundeinkommen – Gemeinwohleinkommen?

Der Mensch arbeitet für andere, unterrichtet andere, bedient andere, massiert andere, operiert andere, versorgt Kinder anderer, baut Autos für andere, kocht für andere, organisiert Veranstaltungen für andere, plant Häuser für andere, putzt für andere… Heutzutage gibt es kaum noch Selbstversorger, ernährungstechnisch wäre dies noch machbar, die alltäglichen Gebrauchsgegenstände wie Kleider oder etwa Küchenutensilien werden aber …

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Ab in den Container

Wie sinnvoll sind Kleiderspenden?

Eine rote Jacke, ein Kinderrock, eine alte Gardine, zwei Paar Jeans, eine kaum getragene Bluse, ein zu klein gewordener Anzug … die Kleiderspenden sind so vielfältig wie der Inhalt der Kleiderschränke. Wer seine Textilien in einen Kleidercontainer wirft um ihnen ein zweites Leben zu schenken, denkt wohl meist, dass die Spenden sicher bald einen neuen …

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Wer (be)hütet die Kinder?

Über die Wahrnehmung der Rollenverteilung

Das traditionelle Rollenbild der Geschlechter trifft heute so nicht mehr zu. Wie es um die gesellschaftliche Rollenverteilung steht wird selten hinterfragt, darf doch in unserer Gesellschaft jeder/jede für sich entscheiden, wie er/sie leben möchte. Der „male breadwinner“, der Mann als Brötchenverdiener wie es so schön heißt, ist zum großen Teil verschwunden, nur noch 25% der …

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Was wäre wenn das bedingungslose Grundeinkommen …

Mythos Vollbeschäftigung Ein beliebiger Tag in einem x-beliebigen Land in einem noch x-beliebigeren Supermarkt: Die Rolle einiger Kassierer/innen wird von vollautomatischen Kassen übernommen. Das Unternehmen hat in Maschinen investiert und braucht nun keine teuren Lohn(neben)kosten mehr zu zahlen. Maschinen brauchen keinen Lohn, werden wie etwa in der Landwirtschaft auch öfters noch vom Staat subventioniert und …

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„…auf eine Form der Landwirtschaft zurückkommen, die irgendwie ein wenig selbständig ist.“

Interview mit Änder Schanck, Geschäftsführer von Biogros

forum: Herr Schanck, Naturata hat 2009 sein 20-jähriges Jubiläum gefeiert. Was hat sich im Laufe der Jahre seit damals verändert? Können Sie die Entwicklung von Naturata und seinen Kunden beschreiben? Änder Schanck: Wir hatten wie alle Betriebe eine Pionierzeit. Es hat eher gemütlich angefangen. 1988 wurde BIOG, die Bio-Baueren-Genossenschaft-Lëtzebuerg gegründet, 1989 Naturata, 1992 Biogros, … …

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Große Liebe, großes Osterei

Gespräch mit Henri Wagener, Bäckermeister und Präsident der nationalen und europäischen Bäckervereinigung

forum: Herr Wagener, welche Osterprodukte verkaufen sich am besten? Hat sich die Nachfrage im Laufe der Jahre verändert oder gibt es so etwas wie ein Osterevergreen? Henri Wagener: Der Bäckerberuf ist ein Beruf mit Tradition. Das macht zwar einerseits die Dinge einfach, andererseits versuche ich sowohl in Luxemburg als auch in Europa von der Tradition …

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Sozialläden — ein Pflaster für die Krise?

Man hat es uns schon oft genug gesagt: Ja, Armut ist auch hierzulande ein Problem. Aber ist es so schlimm geworden in letzter Zeit, dass eine beträchtliche Anzahl von Bürgern sich keine Einkäufe zu handelsüblichen Preisen mehr leisten können? Auf unsere Nachfrage bei Professionellen des Sektors wird uns bestätigt, dass es schon immer ein Problem …

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Zwischen Irregularitäten und Illegalitäten

Von unlauteren und illegalen Praktiken in der Arbeitswelt

Horesca: die Schwierigkeiten eines Sektors Eine junge Frau, 21 Jahre alt, hat gerade die Schule abgeschlossen und entscheidet sich erst einmal dafür, in einer Kneipe, resp. einem Café zu arbeiten. Sie wendet sich dabei an ein ihr bereits als Kundin bekanntes Lokal, in dem sich die Jugend aus ihrem Dorf trifft. Die Arbeit wird ihr …

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Firwat schreift den Dicks ebemol op Däitsch?

En Interview mat der Madame Germaine Goetzinger,Direktesch vum Literaturarchiv zu Miersch

forum: Madame Goetzinger, wat mécht haut fir de Lieser nach de Reiz vum Dicks aus? Wat kann een nach aus sengen Texter schöpfen? Germaine Goetzinger: Schöpfen ass e grousst Wuert. Dem Dicks seng Texter — wa mer elo seng Theaterstécker huelen, well hien huet jo och ganz dréchen Texter geschriwwen — si lëschteg souwuel deemools …

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Ethisches Sparen dank Finanzkrise beliebter?

Riesige Menschenschlangen vor einer Bank, eine von Panik gepackte Meute, die ihr Erspartes zurück verlangt. Solche und andere Szenarien können bei den Schlagwörtern Finanzkrise und Banken in den Köpfen der Menschen auftauchen. Auch wenn es in Luxemburg nicht zu solch dramatischen Szenen gekommen ist, hat die Krise sicherlich ihre Spuren in unserem Verhältnis zu Banken …

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Bei Risiken und Nebenwirkungen …

Die Schweinegrippe wurde extrem mediatisiert. Dennoch hat die Öbermediatisierung die Sache nicht durchsichtiger gemacht. Besonders die Rolle der Pharmakonzerne wirft Fragen auf. Aber auch das verhalten der politischen Verantwortlichen stimmt sehr nachdenklich. Die bereits angelaufenen „Massenimpfungen“ stellen in ihrer Art eine Premiere in Luxemburg (und auch in anderen Teilen der Welt) dar, die von manchen …

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Patientenschutz in der Forschung

Interview mit Dr. Georges Michel, Präsident des Comité nationale d’éthique de la recherche

forum: Dr. Michel, wie ist das Comité national d’éthique de la recherche entstanden? Georges Michel: Ein Comité national d’éthique de la recherche muss überall dort bestehen, wo es Forschung gibt. Ansonsten könnten in der Tat keine wissenschaftlichen Texte publiziert werden, denn jeder Forschungsartikel muss darauf hinweisen, dass die Studie nach den Kriterien der Erklärung von …

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United Colors of Money

Welche Farbe hat Geld in Luxemburg?

Seit dem 4. Juli dieses Jahres ist die Ausstellung Colors of Money in den Ausstellungsräumen des CarréRotondes zu sehen — ein Beitrag zur Reflexion über die Geldwirtschaft, die Teil unseres Finanzsystems ist. Das Konzept der Ausstellung hat sich an der Zeitschrift Colors orientiert (genauer an der Ausgabe 73 „Colors of Money“), der Zeitschrift des italienischen …

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Victor Buck

Das Ende des klassischen Druckgewerbes in Luxemburg

Am 25. Juni 2009 gab die Druckerei Qatena, früher unter dem Namen Imprimerie Victor Buck tätig, nach mehr als 155 Jahren ihre Schließung bekannt. Die Welle der Entrüstung in der Presse, wie es sie im Falle Villeroy & Boch gegeben hatte, blieb aus. Eine Schließung aber keine Pleite Eine weitere Schließung. Aber wohlgemerkt eine Schließung …

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Zusammenwachsen oder konkurrieren?

Grenzüberschreitender Konsum in der Großregion

1500000 Menschen leben in einem Umkreis von weniger als 30 Kilometern von der luxemburgischen Grenze entfernt. Fast dreimal mehr als im Land selber ansässig sind. In der ganzen Großregion leben um die 11 Millionen Menschen, 138911 davon arbeiten in unserem Land. Viele davon überschreiten für alltägliche Angelegenheiten die Grenzen. Ein Aspekt dieses Zusammenwachsens ist der …

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