Die Situation in den Herkunftsländern

Auslandsadoptionen bei terre des hommes Deutschland e.V.

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Maria Holz

Die Situation in den Herkunftsländern

Auslandsadoptionen bei terre des hommes Deutschland e. V.

terre des hommes Deutschland e. V. wurde 1967 gegründet, ausgelöst durch die Betroffenheit über das Elend, das vor allem der Vietnamkrieg verursacht hatte. Die ersten Mitarbeiter von terre des hommes, die anfangs die Rehabilitation kriegsverletzter vietnamesischer Kinder in der Bundesrepublik Deutschland organisierten, waren sehr bald mit der Tatsache konfrontiert, dass im zerstörten Vietnam unzählige Kinder ihre Eltern verloren und in ihrem eigenen Land keine Überlebenschancen mehr hatten. So kam es zu den ersten, im wahrsten Sinne des Wortes notwendigen Adoptionsvermittlungen nach Deutschland – also einem Hilfsprogramm geboren aus der Not der Kinder. Auslandsadoptionen waren zu dieser Zeit in Deutschland noch so gut wie unbekannt. Es bereitete aber keine Schwierigkeiten Eltern für diese Kinder zu finden, die bereit und geeignet waren, sie aufzunehmen. Außerdem hatten diese Eltern eine humanitäre und besonders durch die politischen Ereignisse mitgeprägte Motivation.

terre des hommes dehnte in den folgenden Jahren seine Arbeit auf andere Länder Asiens und Lateinamerikas aus, denn es wurde sehr bald klar, dass auch dort Kinder ausgesetzt und verlassen wurden. Um die Verlassenheit also vorzubeugen oder zumindest ihre schlimmen Auswirkungen zu mildern, wurden zunehmend Projekte und Heimprogramme in den Ländern vor Ort unterstützt. Zugleich wurden die Auslandsadoptionen

doptionen weitergeführt, weil sie für einzelne Kinder die beste Lösung darstellten. Die Zusammenarbeit mit den Partnern in den Projektländern ging dabei Hand in Hand mit dem Aufbau eines Systems intensiver Beratung und der Auswahl und Nachbetreuung von Adoptivfamilien.

Es entstand eine Bewegung von Adoptionsaktivitäten mit einer breiten Skala von privaten über illegale bis hin zu kriminellen Praktiken. Kinder wurden zur Ware.

Schon in den 70er Jahren stellten terre des hommes-Projektpartner vor Ort fest, dass es für manche verlassene Kinder auch eine bessere Lösung gab als die der Auslandsadoption: Nämlich neue Eltern im eigenen Land zu finden. Durch intensive Bemühungen gelang es in einigen Fällen, Kinder in ihre Herkunftsfamilie wieder einzugliedern oder zur Adoption in einheimische Familien zu vermitteln. U. a. lernte terre des hommes auch aus diesen Erfahrungen und entwickelte einen Prioritätenkatalog, der die Prioritäten der Projektarbeit festlegte:

  1. Vorbeugung gegen die Verlassenheit und familienstützende Projekte aller Art;

  2. Projekte für alleinlebende Mütter (als der Gruppe, die aufgrund ihrer extremen Notlage weltweit wohl die meisten

Kinder auf- und abgeben muss), mit dem Ziel, sie durch Unterstützung und Beratung bei dem etwaigen Wunsch ihre Kinder zu behalten, zu bestärken;

  1. Reintegration verlassener Kinder, wo möglich, in ihre Herkunftsfamilie;

  2. Vermittlung von Kindern in Familien im eigenen Land (Adoption oder Pflege);

  3. Vermittlung von Kindern, für die keine der genannten, vorrangigen Lösungen realisierbar ist, zur Adoption ins Ausland.

In den 70er Jahren waren diese durch den Prioritätenkatalog gesetzten Maßstäbe freilich noch sehr hoch, wenn man sie an den tatsächlich gegebenen Voraussetzungen in den Herkunftsländern gemessen hat. Es gab auch noch keine nennenswerte Ansätze für Projekte zu Gunsten allein stehender Mütter. In den 80er Jahren gelang im terre des hommes India-team eine Art Durchbruch: traditionelle Barrieren konnten abgebaut und Programme zur Inlandsadoption aufgebaut werden. Zu diesem Zeitpunkt stand die indische Öffentlichkeit den Auslandsadoptionen bereits kritisch gegenüber.

In anderen Ländern, wie Korea, Philippinen und Kolumbien hatte diese Art der Arbeit weniger Erfolg, da das öffentliche Bewusstsein im Vergleich zu Indien wesentlich weniger ausgeprägt war.

Parallel zum verstärkten Aufbau der Alternativen für verlassene Kinder in

ihren Heimatländern setzte in den 80er Jahren in den Industrienationen eine andere Entwicklung ein: die unfreiwillige Kinderlosigkeit nahm zu, die Lösung ein einheimisches Baby zu adoptieren war für die meisten Paare ohne Chance und gleichzeitig wurden die Auslandsadoptionen immer bekannter. Die bereits adoptierten asiatischen oder südamerikanischen Kinder schienen sich gut zu entwickeln und zu integrieren. Damit hatte sich die Situation grundlegend geändert: nicht mehr die Not der verlassenen Kinder selbst stand hier im Vordergrund des Interesses, vielmehr war es die Not von Ehepaaren aus der „Ersten“ Welt, keine leiblichen Kinder zu bekommen. Es entstand eine Bewegung von Adoptionsaktivitäten mit einer breiten Skala von privaten über illegale bis hin zu kriminellen Praktiken. Kinder wurden zur Ware. Die Nachfrage nach gesunden, adoptierbaren Babys wurde größer als das „Angebot“. Ein Markt entstand, der ein ursprünglich so notwendiges Instrument der Einzelfallhilfe zu pervertieren drohte.

Dies hatte Auswirkungen auf die Lage in den Herkunftsländern. Den Kinderheimen bot die ausländische Nachfrage nach Adoptivkindern einen Ausweg aus der Misere der viel zu geringen staatlichen Unterstützung. Für eine Auslandsvermittlung bekamen sie für Vorbereitung und Vermittlung die entstandenen Kosten ersetzt – in harter ausländischer Währung. Dieser finanzielle Anreiz hat aber dazu geführt, dass

  1. in vielen Fällen Auslandsadoptionen nun vorrangig vorgenommen und inländische Alternativen nicht mehr gründlich genug erwogen wurden/werden.
  2. eine finanzielle Abhängigkeit von der Auslandsadoption (und von entsprechenden ausländischen Organisationen) entsteht, die nur sehr schwer abzubauen war/ist.

Eine solche Entwicklung gefährdete die mühsam erreichten Ansätze von terre des hommes, die Arbeit für verlassene Kinder konsequent nach dem oben beschriebenen Prioritätenkatalog zu gestalten. terre des hommes entschied

sich jedoch, diesen Weg aufgrund der bisher gemachten Erfahrungen weiterzugehen und dabei auch weiterzulernen.

In diesem Zusammenhang wurde bei terre des hommes Ende der 80er Jahre die Zusammenarbeit mit dem langjährigen Projektpartner in Korea eingestellt, da dieser sich zu sehr auf die Vermittlung von Auslandsadoptionen konzentrierte. terre des hommes wollte mit Projektpartnern zusammenarbeiten, deren Aktivitäten sich nicht nur auf Auslandsadoptionen beschränkten, sondern vorrangig anstrebten, inländische Alternativen zu fördern. D. h., Maßnahmen zu Gunsten verlassener Kinder mußten einhergehen mit vorrangigen inländischen Projekten.

Mit einer intensiven Lobbyarbeit, die sich erst einmal auf die in Deutschland verbreiteten Privatpraktiken und den Adoptions-Kinderhandel konzentrierte, machte terre des hommes auf dieses Thema aufmerksam, trat 1989 mit einem Maßnahmenkatalog gegen

Privatadoptionen und Kinderhandel an die Öffentlichkeit und erreichte bei der Bundesregierung eine Änderung des Adoptionsgesetzes dahingehend, dass zumindest die krassen Formen des Kinderhandels einer Strafverfolgung unterlagen.

Auf internationaler Ebene beteiligte sich terre des hommes, gemeinsam mit anderen Nicht-Regierungsorganisationen, als Vertreter der internationalen Föderation terre des hommes (IFTDH) aktiv an der Haager Konferenz zur Erarbeitung der Haager Konvention zur Regelung der interstaatlichen Adoptionen.

Der von terre des hommes erarbeitete Prioritätenkatalog fand auch in den Kriterien zur Auslandsadoptionsvermittlung der Haager Konvention seinen Niederschlag.

Nachdem die Haager Konvention zur Regelung der internationalen Adoptionen im Mai 1993 verabschiedet worden war, entschied die Mitgliederversammlung von terre des hommes Deutschland e. V., die Vermittlung von Auslandsadoptionen zu beenden. Die Begründung dafür war, dass die rechtliche Grundlage für fachliche Standards in der Auslandsadoptionsvermittlung geschaffen war, die auch für andere Adoptionsvermittlungsstellen zukünftig gelten würden. Im zweiten Teil des Beschlusses verpflichtete sich der Verein, die Arbeit für verlassene Kinder weiterzuführen und weiterzuentwickeln.

Auslandsadoptionen aus Korea

terre des hommes Deutschland e. V. hat zwischen 1967 und 1997 insgesamt über 2 800 Kinder aus Ost-, Südostasien und Lateinamerika nach Deutschland vermittelt. Knapp 2 000 Kinder kamen zwischen 1971 und 1990 aus Korea.

Nach dem Koreakrieg (1950-1953) begannen 1955 spontan und unkonventionell die Auslandsadoptionen aus Südkorea, zunächst in die initiativ gewordenen USA, bald auch nach Europa und später nach Deutschland. Sie waren als „Nothilfemaßnahmen“ für Kriegswaisen gedacht, als „erste Hilfe“ für kranke, verwundete und bald auch für die gemischtrassigen Kinder, die – von ihren amerikanischen Soldatenvätern zurückgelassen – in Korea keinen Platz fanden. Bis Mitte der 60er Jahre wurden vor allem Kriegs- und Soldatenwaisen aus Korea adoptiert. Im Zuge der massi-

ven Industrialisierung Koreas rückte in den 70er Jahren das Problem der ausgesetzten Kinder in den Mittelpunkt. Der gesellschaftliche Veränderungsprozess ging nicht mit einer entsprechenden sozialpolitischen Abfederung einher.

Die Frage stellt sich, ob Auslandsadoptionen aus Korea (…) noch als ein Instrument der Hilfe für Kinder notwendig sind oder ob es nicht nur der Bedarf an Kindern in den westlichen Industrienationen ist, der die koreanische Regierung zögern lässt, die Auslandsadoptionen aus Korea einzustellen.

Die koreanische Regierung hat auf dieses soziale Problem vor allem mit Auslandsadoptionen im großen Stil geantwortet. Durch die Lizenzierung von vier koreanischen Vermittlungsorganisationen wurde der kriminelle Kinderhandel zwar weitgehend verhindert, diese Organisationen waren dadurch jedoch fest in staatlicher Kontrolle und boten der Regierung die Möglichkeit, sich eines sozialen Problems zu entledigen.

In den 80er Jahren gehörte das nunmehr industrialisierte Südkorea zu den sog. „Schwellenländern“ – doch immer noch kamen Kinder nach Amerika und Europa. Nun waren die Kinder Opfer der schnellen Veränderung der südkoreanischen Gesellschaft durch die rasche Industrialisierung, Landflucht und vor allem durch die Ausbeutung besonders

des weiblichen Bevölkerungsanteils. Die Mehrheit der zur Vermittlung kommenden Kinder stammte von ledigen Müttern. Sie wurden und werden aufgrund der in Korea bestehenden strengen Moral- und Beziehungslehre, des Konfuzianismus, mitsamt ihrem Kind diskriminiert und isoliert.

Inlandsadoptionsprogramme, die die Regierung ab Ende der 70er Jahre zu fördern versuchte, waren nur in geringem Umfang erfolgreich, aufgrund der konfuzianischen Traditionen, kein fremdes Blut in die Familie aufzunehmen. Bei den wenigen zu Stande gekommenen Inlandsadoptionen wurden Säuglinge im ersten Lebensmonat bevorzugt, damit diese Kinder in der Öffentlichkeit als leibliche Kinder ausgegeben werden konnten.

Dass Alternativen zur staatlichen (Auslands-)Adoptionspolitik möglich waren, zeigte bereits Mitte bis Ende der 80er Jahre eine Initiative der katholischen Kirche, die ledige Mütter dahingehend beriet, ihre Kinder zu behalten oder wenn dies nicht möglich war, sie in das von ihnen aufgebaute Inlandsadoptionsprogramm zu geben. Zusätzlich gründete sich eine Basisgruppenorganisation mit dem Ziel, den vielen Auslandsadoptionen aus Korea entgegenzuwirken. Der Verein wollte den meist ledigen Müttern eine konkrete Möglichkeit bieten, sich für ihre Kinder zu entscheiden und mit ihnen zu leben. Seit dieser Zeit unterhält die Organisation ein Haus für allein stehende Mütter, in dem diese mit ihren Kindern leben können. Während die Frauen tagsüber arbeiten gehen, werden die Kinder von den Betreuerinnen versorgt. Ziel des Pro-

jektes ist es vor allem, den Müttern die Unterstützung zu geben, die es ihnen ermöglicht ein unabhängiges Leben zu führen. Dieses Projekt existiert bis heute und arbeitet mit großem Erfolg.

Auch im letzten Jahr haben über die Organisation Holt Children’s Services in Seoul, trotz 2000 Inlandsadoptionen noch ca. 1000 Kinder das Land zur Auslandsadoption verlassen, fast alle Kinder von ledigen Müttern. Fragt man in Korea nach, wird immer noch berichtet, dass es für nicht verheiratete Frauen nach wie vor unmöglich sei, mit ihrem Kind allein zu leben.

Für die ledigen Mütter, die sich bei den Adoptionsorganisationen beraten lassen, wird sehr viel getan: sie können vor der Entbindung bereits in einem der Mutter-Kind-Heime leben, ihr Kind in einem geschützten Raum zur Welt bringen, es für eine gewisse Zeit versorgen und mit ihm dort leben – und es dann zur Adoption freigeben. Die zukünftigen Eltern im Ausland bekommen jede verfügbare Information über das Kind, bis hin zu einem schon angelegten Fotoalbum, um über alle Gegebenheiten im Leben ihres Kindes informiert zu sein. Falls die leibliche Mutter das Kind in dieser Zeit nicht versorgen kann, stehen mehrere hundert Pflegefamilien bis zur Ausreise bereit, um das Kind aufzunehmen und zu versorgen.

Wenn man in der Ausgabe 2/04 des Koreaforums liest:

„Das atemberaubende Wirtschaftswachstum der vergangenen vierzig Jahre ließ das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf und Jahr von 100 auf 12 000 US$ emporschnellen. Mit dieser Entwicklung ging die Auflösung der alten Familienstrukturen unweigerlich einher. Noch 1970 brachten die Koreanerinnen durchschnittlich 4,53 Kinder zur Welt und nur wenige arbeiteten außerhalb der häuslichen vier Wände. Im Jahre 2002 hingegen wies Südkorea mit 1,17 Kinder pro Frau die weltweit niedrigste Geburtenrate auf …“, taucht unwillkürlich die Frage auf, ob Auslandsadoptionen aus Korea unter diesen Gegebenheiten noch als ein Instrument der Hilfe für Kinder notwendig sind oder ob es nicht nur der Bedarf an Kindern in den westlichen Industrienationen ist, der die koreanische Regierung zögern lässt, die Auslandsadoptionen aus Korea einzustellen.

UN-Kinderrechtskonvention (1989)

Artikel 21: Adoption

Die Vertragsstaaten, die das System der Adoption anerkennen oder zulassen, gewährleisten, daß dem Wohl des Kindes bei der Adoption die höchste Bedeutung zugemessen wird; die Vertragsstaaten

a) stellen sicher, daß die Adoption eines Kindes nur durch die zuständigen Behörden bewilligt wird, die nach den anzuwendenden Rechtsvorschriften und Verfahren und auf der Grundlage aller verlässlichen einschlägigen Informationen entscheiden, daß die Adoption angesichts des Status des Kindes in bezug auf Eltern, Verwandte und einen Vormund zulässig ist und daß, soweit dies erforderlich ist, die betroffenen Personen in Kenntnis der Sachlage und auf der Grundlage einer gegebenenfalls erforderlichen Beratung der Adoption zugestimmt haben;

b) erkennen an, daß die internationale Adoption als andere Form der Betreuung angesehen werden kann, wenn das Kind nicht in seinem Heimatland in einer Pflege- oder Adoptionsfamilie untergebracht oder wenn es dort nicht in geeigneter Weise betreut werden kann;

c) stellen sicher, daß das Kind im Fall einer internationalen Adoption in den Genuß der für nationale Adoptionen geltenden Schutzvorschriften und Normen kommt;

d) treffen alle geeigneten Maßnahmen, um sicherzustellen, daß bei internationaler Adoption für die Beteiligten keine unstatthaften Vermögensvorteile entstehen;

e) fördern die Ziele dieses Artikels gegebenenfalls durch den Abschluß zwei- oder mehrseitiger Übereinkünfte und bemühen sich in diesem Rahmen sicherzustellen, daß die Unterbringung des Kindes in einem anderen Land durch die zuständigen Behörden oder Stellen durchgeführt wird.

Quelle: http://www.kidweb.de/kiko.htm#Artikel21 (02.06.05)

Haager Übereinkommen (1993)

Das "Haager Übereinkommen über den Schutz von Kindern und die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der internationalen Adoption", dem derzeit 61 Staaten angehören, wurde am 29. Mai 1993 geschlossen. In Luxemburg trat das Übereinkommen am 1. November 2002 in Kraft.

Ziele des Haager Übereinkommens sind:

  • Sicherstellung des Kindeswohls und die Wahrung der Grundrechte bei internationalen Adoptionen; Verhinderung von Kinderhandel
  • Beachtung fachlicher Standards bei internationalen Adoptionen
  • Zusammenarbeit der Vertragsstaaten ausschließlich über zentrale Behörden im Wege eines standardisierten Verfahrens
  • Sicherung der gegenseitigen Anerkennung von Adoptionsentscheidungen in allen Vertragsstaaten.
  • Jeder Vertragsstaat ist gehalten, Anstrengungen zu unternehmen, dass ein Kind in seiner Herkunftsfamilie bleiben kann. Erst als letzter Schritt kommt die internationale Adoption in Betracht.

Weitere Infos auf: http://www.adoption.de/info_haagerkonvention.htm

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