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Unser Adoptivkind X kam als Säugling ins Kinderheim. Im Alter von 5 Jahren gab man es einer Familie in Pflege. Der Versuch dauerte lo Monate. Man holte es ab und brachte es uns.
Sofort traten die spezifischen Probleme und Konflikte eines Heimkindes zutage. Sie begleiteten X durch seine Kindheit und sind jetzt, da er vor der Grossjährigkeit steht, noch nicht gelöst.
Schwierigkeiten waren natürlich von vorneherein zu erwarten. Wir besassen einige theoretische Kenntnisse der Psychologie von Heimkindern. Sie erwiesen sich jedoch kaum als eine wirkliche Hilfe. Eine seriöse Vorbereitung, eine dauernde Begleitung durch Fachleute hätten wohl Schwierigkeiten vermeiden und Konflikte besser lösen können.
Begleitung- das hiesse ja in den geheiligten Bezirk der Familie eindringen. In einer Familie hat es zu klappen. Eltern, die von Schwierigkeiten ihrer Kinder sprechen, sind verdächtig; Adoptiveltern sind es doppelt. Alles war so schön in die Ordnung zurückgekehrt mit alljährlichem Weihnachtsfest… An Reaktionen von Verwandten, von Lehrern, von Freunden, ja von Psychologen haben wir diese Einstellung erfahren. Unser schlechtes Gewissen war das Gegenstück dazu.
Mentalitäten sind noch zu ändern, neue Wege sind noch zu finden. Bis dahin können Kinderheime, Sonderschulen, psychiatrische Kliniken, Gefängnisse noch nicht abgeschafft werden. J,L
Er hat keine Wahl!
Dieses Kind kann nicht wählen, was es essen möchte – unser Vieh hat es da besser!
Millionen Kinder verhungern durch eine verfehlte Agrarpolitik und ungleiche Verteilung der Nahrungsmittel, wo ausschließlich zählt wer zahlt, egal ob VW oder Nestlé.
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