Mehrerlei Moral?

Leserzuschrift zur "Dritten Möglichkeit"

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Viele Menschen glauben an ihre Selbstverwirklichung in Gott. Sie sehen darin ihr höchstes Lebensziel. Diese Einstellung verdient hohe Achtung, auch von seiten derer, die nicht an Gott glauben oder überhaupt alles Mystische und Metaphysische ablehnen. Im Sinne der Gegenseitigkeit dieser Achtungsbezeugung muss umgekehrt auch von religiösen Menschen der Respekt vor der inneren Ueberzeugung der Andersdenkenden, zu was diese sich auch immer bekennen, vorausgesetzt werden.

Diese Gegenseitigkeit darf in keiner Weise abhängig sein von der Zahl der Anhänger der einen oder der andern Richtung. Hier geht es nicht um eine politische oder religiöse Mehrheits- oder Minderheitsfrage, sondern um ein Prinzip persönlicher Freiheit, das von der Verfassung und von der Charta der Menschenrechte garantiert ist. Das Argument der "politischen Unmög-

Mehrerlei Moral?

Unmöglichkeit" einer weltanschaulichen Neutralität im staatlichen Moralunterricht ist daher unannehmbar.

Seit 1968 hat weltweit ein gewaltiger Umbruch der Mentalität und vieler überholter Strukturen stattgefunden. Unter vielen andern Erscheinungen verzeichnete man vor allem eine ernsthafte Bewusstseinsnahme von früher verkannten Notwendigkeiten, zum Beispiel gegenüber der Natur und der Umwelt. Wissenschaft und Technik, bis dahin sozusagen die Götter der Neuzeit, wurden wegen offenkundigen Schadenswirkungen und enttäuschten Erwartungen in Frage gestellt. Da der Mensch aber ohne Zielvorstellungen nicht leben kann, begann eine allgemeine Suche nach neuen Idealen. Das führte zu einer Welle von Vergeistigung und von neuen Erkenntnissen der Grundwerte des Lebens. Aber diese Welle folgte keineswegs nur den alten, geistigen Traditionen, deren Strukturen, z. B. die Kirchen, vielfach gerade von tief religiösen Menschen in Frage gestellt wur-

den. (Befreiungskirche, Linkskatholizismus, usw.)

Beim Thema "Dritte Möglichkeit" steht keineswegs das Recht auf Religion zur Diskussion. Umgekehrt darf natürlich auch das Recht auf Atheismus ebenso wenig in Frage gestellt oder gar wissentlich verhindert oder erschwert werden. Moral und Atheismus schliessen sich in keiner Weise gegenseitig aus. Soweit diese Grundsätze von allen Beteiligten nicht nur gutgeheissen, sondern auch in der Praxis durchgeführt werden, besteht also durchaus Konsens über die Notwendigkeit des Moralunterrichts in den öffentlichen Schulen unseres Landes.

Der Staat vor seiner Verantwortung

Wo aber in der Diskussion über den Moralunterricht die Jugend und viele Eltern nicht mehr durchblicken, wo sie verständnislos der Schule die Gefolgschaft verweigern, das ist in der Erwartung, sie müßten sich zwischen zweierlei Moral entscheiden (und demnächst vielleicht, laut Regierungsprojekt, sogar zwischen drei Moralkursen).

Der Zwang zu dieser, für viele Menschen ungeheuer schwierigen Wahl, der Zwang zu einem persönlichen und öffentlichen Engagement in einer weithin als private Gewissensangelegenheit betrachteten Sache, das ist ein echter und gewissenhafter Grund, weshalb viele Eltern und Jugendliche lieber die Dispens von beiden Formen des augenblicklich angebotenen Moralunterrichts wählen. Der Luxemburger braucht auf keinem offiziellen Dokument mehr sein Glaubensbekenntnis oder seine Weltanschauung anzugeben. Sie steht weder im Pass noch auf der Identitätskarte, sie braucht auch nicht, im Gegensatz etwa zur Bundesrepublik Deutschland, in der Steuererklärung angegeben zu werden. Aus welchem Grunde soll einzig und allein in den Schulen eine Preisgabe seiner innersten Ueberzeugung vom Bürger verlangt werden?

Der Staat behandelt hier seine souveränen Bürger wie unmündige Kinder. Die Eltern von schulpflichtigen Jugendlichen und die jungen Menschen selber werden in der Tat vom Staat vergleichsweise mit der ausweglosen Lage eines Kindes konfrontiert, dem die zerstrittenen Eltern vor der Scheidung den Entschluss abverlangen: "Sou, entscheed dech elo: gees du bei de Pappi oder gees du bei d’Mamm?" Einer derartigen Entscheidung inbezug auf seine innerste Ueberzeugung ausweichen zu dürfen, das muss jedem Bürger gestattet bleiben, so lange zwei Unterrichtswege angeboten werden, von denen keiner den Erwartungen, die viele Mitbürger an einen zeitgemässen Moralunterricht stellen, gerecht wird.

Zeichnung: Stauber

aus: Publik-Forum

Eltern wie Jugendliche haben ein Recht, von den politisch und pädagogisch Verantwortlichen eine Vorentscheidung in Gestalt einer Einigung auf nur eine einzige Morallehre in den Staatsschulen zu erwarten. Wir sind kein Volk, das weltanschaulich tief zerklüftet ist, wie etwa die Irländer, wie Indien oder Sri Lanka. Die meisten Luxemburger glauben an ein friedfertiges Auskommen miteinander, auch über Glaubensgrenzen hinweg, auch im Moralunterricht. Ein streng segregierter Moralunterricht ist nicht länger von einer großen Gruppe Gläubiger gefragt.

Die schweigsame Mitte

Nur eine kleine Gruppe extremlinker Leute würden am liebsten dem Staat jegliches Recht auf moralische Erziehung der Kinder und Jugendlichen absprechen. Diese kleine Gruppe muß das Recht behalten, solchen Unterricht abzulehnen. Aber sie wird sich nie gegen die große Mehrheit derer durchsetzen können, die eine moralische Erziehung für notwendig erachten. Und dem ist gut so!

Umgekehrt steht auf der rechten Seite ebenfalls eine Minderheit von katholischen Leuten, die vom Staat eine vollwertige moralische Erziehung ihrer Kinder in genau derjenigen Religion erwarten, die sie für sich und ihre Kinder als die einzig richtige betrachten. Auch diese Minderheit erwartet zuviel. Sie kann der großen Mehrheit der Bevölkerung ihre Meinung nicht länger aufzwingen.

In der Mitte zwischen beiden Flügelgruppen lebt die große, schweigende Mehrheit, die nicht mehr und nicht weniger vom Staat erwartet, als daß er jeden jungen Menschen während der Schulzeit in die Möglichkeit versetzt, sich für sein späteres Leben ein wirksames, von der gesellschaftlichen Mehrheit als ehrbar anerkanntes ethisches und moralisches Lebenskonzept auszuwählen. Die Religion, keine Religion darf dabei ausgeschlossen werden! Der Moralunterricht soll jedoch grundsätzlich neutral und unkonfessionell sein.

Mit dieser Annahme liegt der Autor dieser Zeilen wohl kaum falsch. Als im Verband der Elternvereinigungen des postprimären Unterrichts über das Thema Dritte Möglichkeit diskutiert wurde, bestand, zuverlässigen Quellen zufolge, zunächst weitgehende Einigkeit über den Vorschlag, zu einem einzigen, für alle Bekenntnisse annehmbaren, neutralen Moralkurs überzugehen. Erst auf späteres Drängen einer rechtsgerichteten Minderheit ließ man diese Idee fallen und kam wieder auf die zwei getrennten Kurse für Religion und Moral zurück, mit ausdrücklicher Einschränkung der Dispens auf die andersgläubigen Schüler, die das Befolgen eines ihrer Konfession entsprechenden Religionskurses schriftlich beweisen müssten.

War diese Umkehr richtig? Ist die Forderung nach getrennten Kursen noch vertretbar? Nach dem Prinzip der Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz müßte der Staat dann jeder Minderheit den ihr genehmen Religions- oder Moralkurs anbieten. Das kann der Staat sich weder rechtlich noch finanziell leisten. Die Postprimärschulen unseres Landes sind nun einmal keine Akademien mit einem universellen Angebot von Lehrfächern aller Richtungen. Es ist schon rein organisatorisch undenkbar, der immer vielgestaltiger werdenden Pluralität der Weltanschauungen, über eine elementare Gesamtübersicht hinaus, in einigen wenigen und dazu noch im Stundenplan meist recht nebensteilig behandelten Unterrichtsstunden gerecht zu werden.

Die Diversifizierung des Schulfachs "Moral" könnte höchstens eine sehr fragmentarische, d. h. wiederum nur eine weltanschaulich und politisch ungerechte Aufspaltung sein, die in keiner Weise der Fülle und der Wichtigkeit der oben genannten Anforderungen an einen Moralkurs gerecht würde.

Bei aller Achtung vor der Religion und der christlichen Morallehre ist in der erneuten Diskussion über dieses alte Thema die Bevorzugung und die Ausnahmestellung einer Religion vor allen andern Weltanschauungen nicht länger haltbar. Die Trennung Religion/Laienmoral entspricht nicht mehr der Erwartung der breiten Mehrheit unserer Bevölkerung. Zur Debatte steht eine resolute Wende zu einer grundsätzlichen Entscheidung über nur mehr einen gemeinsamen Moralunterricht, der zwar die katholische und andere Religionen als wichtige Geistesrichtungen beinhalten, jedoch nicht mehr scharf und vollends, sowohl im Programm wie in Klassenräumen und im Lehrpersonal getrennt von allen andern Glaubens- und Denkrichtungen darstellen soll.

Die Vorzugsstellung der Kirche im öffentlichen Moralunterricht gehört nicht

mehr in unsere Zeit. Auch Geschichte und Literatur sind Fächer, in denen scharf voneinander divergierende Weltanschauungen dargestellt werden. Es fällt aber der Kirche nicht mehr ein, zu verlangen, daß Geschichte und Literatur für gläubige Schüler in einem getrennten Unterricht und ausschließlich in christlicher Sicht gelehrt werden.

Diskriminierung führt zur Dispens

Ist es andererseits nicht empörend, daß auch im Jahre 1988 noch immer die Minderheiten der Andersdenkenden offen und ohne Scham, ohne die elementarische Toleranz, in dieser Sache diskriminiert werden? Man lese und staune: da werden in einer Luxemburger Primärschule wahrhaftig die Kinder andersdenkender Bürger, weil ihre Eltern den Religionsunterricht ablehnen, während diesen Stunden mit ihrer Schulbank aus dem Klassensaal hinaus auf den Gang geschoben! Warum setzt man ihnen nicht gleich auch, wie im Mittelalter, die Ketzerkappe auf? Sind solche skandalösen Praktiken nicht Grund genug, mißtrauisch gegenüber allen Weltanschauungen zu werden, auch gegenüber der bisher unbefriedigenden Form der Laienmoral, die sich nie volksnah darzustellen vermochte und vom einfachen Bürger schlicht als eine Art "Linksreligion" angesehen wird, die er genau so ablehnt wie die Christenlehre? Sind Entgleisungen von der oben genannten, schäbigen Art nicht erst recht ein Grund, später die Dispens zu wählen?

Wie der hier genannte Fall gibt es viele ehrbare Gründe, beide Moralkurse abzulehnen. Bequemlichkeit und "Schoulschwänzen" sind keineswegs die Hauptbewegungsgründe, wie meist behauptet wird. Wer kennt übrigens die zweifellos hohe Dunkelziffer derjenigen Schüler, die zwar auf elterlichen Druck einen der beiden Kurse wählen, sie aber nur mit Widermut und angeödet vor Langeweile und Desinteresse über sich ergehen lassen? Diese stillen Dulder machen den Zwang höchstens bis zur Gropfährigkeit mit und gehen dann in Dispens. Sie müßten eigentlich schon vorher zu den Dispenswählern hinzugezählt werden, um ein zuverlässigeres Zahlenbild der Lage zu erhalten.

Was wäre denn eigentlich gewonnen, muß man weiter fragen, wenn tausende Dispenswähler demnächst gegen ihren Willen wieder in den Religions- oder Moralkurs zurückgezwungen würden? Wer jemals Zwangsschüler im Leben war, der kennt die ohnmächtige innere Wut, die einem dann gegen die gesamte Lehre und die Lehrpersonen aufkommt. Zwang ist Zwang! Riskiert man da nicht, den Unterricht durch etwaige Störenfriede noch minderwertiger zu machen, als er vielfach schon ist, zum Nachteil derjenigen, die die Fächer Religion und Moral wirklich noch ernst nehmen?

Was bleibt vom Reformprojekt?

Wo stehen wir also mit dieser schwierigen Reform? Was ist vom ministerialen Projekt überhaupt noch erwünscht und politisch möglich?

Die Gewissensbegründung der Dispens ist undemokratisch und in einem pluralistischen Staat der Bevölkerung nicht zuzumuten. Man kann nur den Kopf schütteln über die Denkweise der Urheber dieser Zumutung.

Der vorgeschlagene "Dritte Kurs" würde noch mehr Konfusion erzeugen. Er ist auch schulorganisatorisch nicht durchführbar. Er würde sich mit dem Moralkurs und/oder mit der Bürgerkunde überschneiden. Damit ist auch die zweite Neuerung des Gesetzprojekts hinfällig.

Die Dispens selber schließlich ist nicht Ursache des Uebels, sondern ihr Mißbrauch ist nur eine Folge, ein Symptom eines viel schlimmeren Mißtands, nämlich der qualitativen Unannehmbarkeit des derzeitigen Moralunterrichts. Die Dispens abschaffen hilft genauso wenig, wie es einem Fieberkranken hilft, das Thermometer wütend an die Wand zu schmeißen.

Die Dispens sollte man weder abschaffen noch erschweren, wenn nicht zugleich eine gültige Alternative in Gestalt einer durchgreifenden Verbesserung des Moralunterrichts geboten wird, und da man durch 20jährige schlechte Erfahrung klug geworden ist, muß gleich auch verlangt werden, daß diese Alternative vor der Abschaffung der Dispens sich erst noch bewähren muß, und dazu müßte zumindest die Dauer einer Schulgeneration, also 6 bis 7 Jahre, abgewartet werden.

Dennoch reformieren? Ja, aber gründlich!

Echter Hauptgrund des Malaises ist die bisherige staatliche Unfähigkeit, einen hochwertigen, von allen Bürgern annehmbaren Moralkurs einzuführen. Die Gelegenheit, diesem alten Mangel abzuhelfen, ist nicht nur günstig, sie ist einmalig und vordringlich.

Der einzige Ausweg aus diesem Irrgarten: ein gemeinsamer Moralkurs für alle, im selben Saal, mit einem einzigen, aber vielseitigen Programm. Er müßte derart attraktiv gestaltet und propagiert werden, daß in einigen Jahren sozusagen alle Schüler ihn freiwillig befolgen. Erst nach einer, solcherart evident gewordenen Bewährung des reformierten Moralkurses könnte glaubwürdig eine Abschaffung der Dispens erörtert und gegebenenfalls die Erklärung des gemeinsamen Moralkurses zum

Pflichtfach mit Versetzungsgültigkeit erörtert werden.

Als weiterer Inhalt dieser selben Reform müßte ein strukturierter Aufbau des gemeinsamen Moralkurses von der Unterstufe des Primärunterrichts bis zum Abitur erarbeitet werden. Der Ausschluß des Primärunterrichts von einer nichtkonfessionellen Morallehre hat bereits viel zu lange gedauert. Auch muß die Frage gestellt werden, wieviel ein abschließendes "Reife-Zeugnis" eigentlich wert ist, wenn es neben den intellektuellen und beruflichen Fähigkeiten des Kandidaten nicht auch seine moralische "Reife" bewertet und bezeugt.

Der neue Moralkurs müßte neben einer übersichtlichen Darstellung der Menschenrechte, der philosophischen Denksysteme und der Weltreligionen ganz selbstverständlich aus neutraler Sicht auch der historischen, kulturellen und gesellschaftlichen Wertung des katholischen Glaubens in unserm Lande gerecht werden. Allein die Präsenz der geistlichen Professoren, die niemand ihres Lehramts entheben will und könnte, würde zur Genüge garantieren, daß der neue Moralkurs nicht in eine wüste Pfaffenfresserei ausartet, die ohnehin niemand beabsichtigt.

Der neue Moralkurs müßte vor allem ein Kurs sein, der durch echte Neuerungen und eine durchgreifende Belebung die Jugend begeistert und die Eltern überzeugt. Er muß spannend, aktuell und abwechslungsreich gestaltet werden. Er muß über praktische Lebensfragen zur Ueberzeugung führen, daß Ethik und Moral im täglichen Leben unerläßlich sind. Er müßte durch gelegentliche kontradiktorische Diskussionsrunden zwischen Schülern und Professoren verschiedener Denkrichtungen, eventuell mit einem Unparteiischen als Moderator (Elternvertreter? Direktor?) im Ansehen der Schüler wesentlich aufgewertet werden. Die theoretischen Kurse müßten etwas eingeschränkt und daneben ein "ethisches Praktikum" eingeführt werden, etwa wie das jüngst im Mariental abgehaltene polyvalente Anti-AIDS-Schülerseminar, oder

wie die rezente Eritrea-Schüleraktion, oder wie ähnliche verantwortungs-, charakter-, gewissens- und bewußtseinsbildende Tätigkeiten, wie sie z. B. auf außerschulischer Bildungsebene vom "Service National de la Jeunesse" angeboten werden.

An Modellen und Ideen fehlt es nicht: Kontakte und Zusammenarbeit zwischen Schülern und Randruppen (wie Gastarbeiterjugend, Behinderte, Drittes Alter, usw.), moralisch wertvolle Tätigkeiten wie Hilfe für die Dritte Welt, Stimulieren des Ernährungsbewußtseins, Selbstverantwortung für die eigene Gesundheit, Einsatz für die Umwelt, usw. Solche Tätigkeiten in den Schulbetrieb und in paraschulische Programme mit miteinzubeziehen sollte (siehe AIDS-Seminar) kein Ding der Unmöglichkeit sein.

Auf diesem Weg müßte es möglich sein, den Moralkurs zu einem der individuell und gesellschaftlich wertvollsten und beliebtesten Lehrfächer umzugestalten. Erst dann würde der öffentliche Moralunterricht der Würdigung gerecht, die der Religion seit jeher und der Laienmoral seit 1968 im Lehrprogramm zuteil ward: als allererstes und oberstes von allen Fächern im Gesetz genannt zu werden. Gäbe man der reformierten Moralkunde erst einmal eine echte Chance in dieser Richtung, und ließe man ihr Zeit, sich einzubürgern und zu bewähren, dann würde bald von selber der Mißbrauch der Dispens aufhören.

Das wäre dann nicht nur eine "dritte Möglichkeit", es wäre eine echte Lösung.

Rosch KRIEPS

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