Discordia fiat…

... ut unum sint?

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Die
Absetzung
von Jupp
Wagner als
Pfarrer von
Niederanven
und ihre
Hintergründe

Als der am 2. Februar 1991 geweihte Erzbischof von Luxemburg seinen Wahlspruch "Ut unum sint!" bekannt gab, befiel kritisch denkende Christen ein erstes Unbehagen. Von Papst Johannes Paul II. delegierte Ortskirchenvorsteher, die so großen Wert auf die Einheit legen (selbst wenn ihr wie im Falle Luxemburgs überhaupt keine sichtbare Gefahr droht), verstehen unter Einheit meistens autoritär verordnete Uniformität statt Meinungspluralismus und Formenvielfalt im Rahmen der Glaubenseinheit. Schneller als erwartet sollten sich diese Befürchtungen bewahrheiten: Um die politische Meinungseinheit der kirchlichen Amtsträger zu restaurieren, wagte der neue Erzbischof es, die Einheit der Kirche aufs Spiel zu setzen, indem er den Pfarrer von Niederanven aufforderte seine Demission einzureichen.

Am Donnerstag, den 25. April 1991, war Pfarrer Jupp Wagner ins erzbischöfliche Ordinariat bestellt worden. Allein, ohne Pfarrat sollte er erscheinen. Nach einer knappen Begrüßung durch den neuen Erzbischof Fernand Franck und Generalvikar

Mathias Schiltz und nachdem er seine Verwunderung darüber ausgedrückt hatte, daß doch zwei gegen einen auftraten, sprach der Erzbischof folgenden Satz: "Du verstößt gegen die vom erzbischöfliche Ordinariat vorgegebene Linie. Dadurch machst Du

Dich und die Kirche unglaubwürdig. Ich erwarte daher von Dir, daß Du Dir konsequent bist und Deine Demission als Pfarrer von Niederanven einreichst." Erst als Jupp Wagner daraufhin gehorsam der Tür zustreben wollte, platzte der Generalvikar mit der Begründung heraus: 1. Mit seinen Beiträgen in ‚tageblatt‘ und ‚Journal‘ leiste er den Kirchenfeinden Vorschub. 2. Mit seiner Stellungnahme bei der Vereinigung ‚Liberté de conscience‘ (gegen Religionsunterricht und Laienmoral in den öffentlichen Schulen) verunsichere er die Katecheten. 3. Er trage den Konflikt in die Öffentlichkeit, statt ihn auf innerkirchlicher Ebene zu diskutieren. 4. Er ermuntere Eltern, ihre Kinder vom Religionsunterricht abzumelden. Jupp Wagner wagte, gegen Punkt 3 zu protestieren, da er des öfteren in Synodensitzungen und später im Priesterrat seine Meinung öffentlich bekundet, aber immer nur ein müdes Lächeln geerntet hatte. Danach wurde ihm gnädigerweise eine Frist bis zum 1. September beschieden, um das Pfarrhaus in Niederanven zu räumen, da er sich ja eine neue Wohnung suchen müsse. Der Erzbischof entließ ihn mit dem Hinweis: ‚Du bleibst aber Priester!‘ (scilicet: dem Bischof auch im Ruhestand Gehorsam schuldig). Nach sieben Minuten stand Jupp wieder im Gewühl der zum ‚Oktavmäärtchen‘ strömenden Menschen.

Unsere Betroffenheit

Die ‚forum‘-Redaktion ist zutiefst von dieser erzbischöflichen Maßnahme gegen einen ihrer Mitarbeiter betroffen. Für uns war Jupp stets ein wertvoller Wegbegleiter: Manchen von uns lehrte er, die Bibel und mit deren Augen die Welt von heute lesen. Er nahm das Evangelium und die Konzilsaussage von der Kirche als ‚Zeichen und Werkzeug der Vereinigung mit Gott und der Einheit der Menschen‘ ernst und schaffte die Klerikerkirche in seiner Praxis ab. Wie kein anderer versteht er es, Exegese und soziologische Erkenntnisse miteinander zu verbinden. Seine Texte atmen auch für der Kirche fernstehende Leser prophetischen Geist; es gibt ‚forum‘-Leser, die nach der Lektüre seiner Texte wieder begannen, sich mit dem Leben Jesus‘ des Christus auseinanderzusetzen. Manchen mag sein Ansatz zu fundamentalistisch sein, bedenkens- und diskussionswert bleibt er allemal.

Betroffen sind wir aber auch, weil die Redaktion durchaus den Anspruch erhebt, mit der bald 20jährigen Existenz dieser einst im katholischen Milieu geborenen Zeitschrift, ein klein wenig dazu beigetragen zu haben, das Blockdenken, das die politisch-religiöse Landschaft in Luxemburg prägte, aufgeweicht zu haben. Den Antiklerikalen durch unsere unvoreingenommene Dialogbereitschaft gezeigt zu haben, daß es keinen kirchlichen Block mehr gibt in Luxemburg, daß auch die Christen einen pluralistischen Haufen darstellen, von einer drohenden klerikalen Machtergreifung also besser nicht mehr geredet werden sollte. Und den Klerikalen hatten wir gehofft, durch unseren ungezwungenen Umgang mit Andersdenkenden gezeigt zu haben, daß es keine antiklerikale Verschwörung gibt, daß auch auf sozialistischer und liberaler Seite Ansätze einer menschengerechten Politik zu finden sind. Sicher gibt es weiterhin auf beiden Seiten Hardliner, Ewig-gestrige, die sich von ihren angestammten Denkschienen nicht befreien

können. Heute müssen wir enttäuscht feststellen, daß diese Hardliner außer im LW nunmehr auch im erzbischöflichen Ordinariat die Oberhand zu gewinnen drohen.

Am meisten betroffen sind wir aber von der Feststellung, daß kein Glaubensdissens zur erzwungenen Demission von Jupp Wagner führte, sondern eine Machtfrage. Nicht Meinungsunterschiede in Sachen Sakramentepastoral, – etwa die Weigerung des Pfarrers, Kinder von Nicht-Praktikanten zu taufen, feierliche Erstkommunionfeiern abzuhalten, nicht-praktizierende Ehepaare in der Kirche zu verheiraten usw. – sondern die Kontroverse über Sinn und Unsinn des Religionsunterrichts in den öffentlichen Schulen bzw. über die Trennung von Kirche und Staat brach ihm das Genick. Machtfragen beherrschen das Denken jener Kleriker, die in der Nachfolge Christi dem Kaiser geben sollten was des Kaisers ist und Gott was Gottes ist.

Dabei gäbe es sicher sowohl was Jupps pastoralsoziologischen Ansichten anbelangt wie in Sachen Religionsunterricht Raum für interessante Auseinandersetzungen, Nüancen, Korrekturen. Doch ein Gespräch war bisher weder in kirchlichen Gremien, noch in der kirchlichen Presse (Jupp Wagner schickte seine in ‚tageblatt‘ und ‚Journal‘ erschienenen Beiträge selbstredend auch immer an das ‚Luxemburger Wort‘), noch am vergangenen Donnerstag beim Erzbischof und Generalvikar erwünscht.

Ein erster Kommentar

Die Ungerechtigkeit und Lächerlichkeit der verhängten Sanktion müßte eigentlich jedem ins Auge springen und bedarf keiner weiteren Erklärung. Da sie aber von Menschen getroffen und von anderen mitgetragen wird, scheint ihre kontraproduktive Wirkung doch nicht jedem einsichtig und soll daher hier kommentiert werden.

Zuerst ist festzustellen, daß nicht Jupp Wagner sich unglaubwürdig verhalten hat, da er das Evangelium stets beim Wort nahm, seine Haltung ohne Abstriche konsequent vertreten hat, in kirchlichen Kreisen sowohl als auch in nicht-kirchlichen Medien. Er hat sie auch stets pastoralsoziologisch begründet. Doch eine innerkirchliche Reaktion, eine ernsthafte Diskussion seiner Thesen hat – wenn man von einem Leserbrief in ‚forum‘ Nr. 121/Juli 1990 absieht – nie stattgefunden. Nach Jupps fundiertem Beitrag über die Ergebnisse des ‚Rappsonndeg‘ zur Praxis der Sonntagsmesse in ‚forum‘ Nr. 119/April 1990, war vom erzbischöflichen Ordinariat eine Stellungnahme angekündigt worden. Sie ist u. W. nie erschienen. Offenbar fehlt es den Herren an Argumenten.

Wenn die Haltung von Jupp Wagner zum Religionsunterricht der Stein des Anstoßes war, dann ist die Sanktion geradezu lächerlich. Wie können einigermaßen aufgeklärte Eltern weiterhin ihre Kinder in einen Religionsunterricht schicken, dessen Vertretern keine Meinungsfreiheit zugestanden wird? Die Sanktion bestätigt geradezu die Vorurteile gewisser antiklerikaler Kreise, gegen die der Erzbischof sich zu wehren vorgibt, als berechtigtes Urteil. Sie entspringt einer Wagenburgmentalität, die meinetwegen 1912 eine gewisse Berechtigung hatte, die in

Nicht ein Glaubensdissens führte zur erzwungenen Demission von Jupp Wagner, sondern eine Machtfrage.

Carlo Schneider

einer postatheistischen, religiös indifferenten Welt aber völlig fehl am Platz ist: Man behauptet, sich gegen eine antiklerikale Vernichtungsstrategie wehren zu müssen, die man in Sachen Religionsunterricht am Werk sieht (obschon keine Partei dessen Abschaffung fordert!), die man auch z.B. bei der Krankenkassenreform unterstellt (in der man eine schleichende Verstaatlichung der Medizin zu erkennen glaubt, obschon selbst CSV-Politiker gegen solche Unterstellungen warnen (vgl. 1z in: LW, 27.4.1991), oder in der man einen Angriff auf die Autonomie der Spitäler in katholischer Trägerschaft wittert) usw., so daß man selbst der CSV mangelnden politischen Einsatz für die katholischen Interessen vorwirft: Eine nie dagewesene Konstellation, in der das erzbischöfliche Ordinariat eine reaktionärere Linie vertritt als die konservative Partei!

Drittens wird mit der erzbischöflichen Maßnahme gegen Jupp Wagner eine Kirchengemeinde bestraft, die sich seit 19 Jahren mit ihrem Pfarrer den Herausforderungen der säkularisierten Welt stellt und erfolgreich neue Wege der Pastoral erprobt hat. Die Reaktion der Pfarrei Niederanven, die unschuldig zum

Perfid

Als das Pressezentrum Saarbrücken von der Amtsenthebung von Pfarrer Jupp Wagner Wird bekam, schickte es nicht nur eigens einen Journalisten nach Niederanven, dem Jupp Wagner allerdings bedeutete, er wolle sich vorläufig nicht in der Presse äußern, sondern es bat auch die erzbischöfliche Pressestelle um eine Stellungnahme. Der zuständige Bischofsvikar antwortete, Pfarrer Jupp Wagner habe seine Demission eingereicht und die sei vom Erzbischof akzeptiert worden. Es sei also alles mit rechten Dingen zugegangen! Wer solche Falschmeldungen in die Welt setzt, braucht sich nicht zu wundern, daß er von Journalisten nicht mehr für voll genommen wird.

Opfer erzbischöflicher Ranküne wird, finde ich einfach großartig und vorbildlich. Kein Zeichen von Groll, keine Forderung nach Rücknahme der Entscheidung, nur die höfliche Bitte nach einem Gespräch mit dem Erzbischof, um die Arbeitsweise der Glaubensgemeinschaft vorzustellen und vor falschen Personalentscheidungen was Jupps Nachfolge anbelangt zu warnen. Ihren Pfarrer baten sie allerdings gleichzeitig, sein Rücktrittsgesuch nicht vorschnell einzureichen. Kirchengemeinden mit einem derart mündigen Glauben (vgl. dazu auch ihren Beitrag im Dossier in dieser Nummer) müßte doch jeder Bischof sich wünschen. Sie ist doch der beste Beweis, daß das Pastoralkonzept von Jupp Wagner, das er ad experimentum mit der Erlaubnis von Altbischof Jean Hengen in Niederanven seit 19 Jahren in die Praxis umsetzt, seine Früchte trägt. Warum diese Arbeit wegen eines Dissenses über die politische Strategie in Sachen Religionsunterricht in Zukunft verboten werden soll, bleibt ein Rätsel. (Die Maßnahme stellt insofern auch eine klare Absage an die pastorale Verhaltensweise von Bischof Hengen dar.) Den Weggang von Jupp Wagner hoffen die Niederanvener Christen verschmerzen zu können; sie sind darauf vorbereitet, notfalls auch ohne eigenen Ortspfarrer Kirche zu sein. Durch ihre zurückhaltende Reaktion und ihre Weigerung auf schiefe und falsche Presseartikel zu antworten, hoffen sie auch, dem Bischof einen Ausweg zu ermöglichen, bei dem er das Gesicht nicht zu verlieren braucht (indem er z.B. Jupp Wagner als Geistlichen im Ruhestand in der Pfarrei weiterwirken läßt). Doch die Art und Weise, wie der neue Erzbischof mit seinen Priestern umzuspringen vorhat, löst Erschrecken aus. Schon gibt es erste Stimmen von Gläubigen, die einer autoritären Kirche den Rücken ebenfalls kehren wollen.

Dialogbereitschaft, gemeinsame Wahrheitssuche scheinen keine Qualitäten zu sein, die der Papst von seinen in die Diözesen katapultierten Bischöfen erwartet. Die Einheit, die er anstrebt, wird dann allerdings Streit und Disharmonie provozieren. Die Pfarrei Niederanven war sich einig, unter sich und mit ihrem Pfarrer. Andersdenkende haben sich freiwillig anderen Territorialpfarreien der Region angeschlossen.

Erschreckend ist auch die Schnelligkeit, mit der der neue Erzbischof seine Entscheidung getroffen hat. Wie kann er, noch keine drei Monate im Amt, sich seiner Sache so sicher sein, daß diese radikale Maßnahme, für die es in der Diözese Luxemburg seit dem 2. Weltkrieg kein Beispiel gibt, die richtige ist? Es drängt sich der Verdacht auf, daß hier Drittpersonen den neuen Erzbischof völlig einseitig informiert haben und für ihre harte Linie zu gewinnen suchen, ein Ansinnen, von dem sie Altbischof Jean Hengen nie hatten überzeugen können. Der Mangel an Information geht allein schon aus dem Umstand hervor, daß Jupp Wagner schon vor vier Jahren beim Erreichen der Altersgrenze von 65 Jahren gebeten hatte, in den Ruhestand versetzt zu werden (verbunden mit der Bereitschaft, Pfarrverwalter in Niederanven zu bleiben), ohne daß Erzbischof Jean Hengen das Gesuch damals angenommen hatte. Es wäre doch ein leichtes gewesen, statt der demütigenden Szene im Ordinariat einfach dieses Schreiben hervorzukramen und positiv zu beantworten.

Alles deutet darauf hin, daß in diesem Fall verschiedene Verantwortliche aus dem Kreis der Katecheten, die sich durch Jupp Wagners Ruf nach Trennung von Religionsunterricht und Staatsschule persönlich beleidigt fühlten, zu den Einpeitschern gehörten. Gerade dieses Mißverständnis beweist, wie wichtig ein Gespräch wäre, denn Jupp Wagner hat nie die Arbeit der Katecheten in Frage gestellt (obschon aus Elternkreise gar Schauriges vermeldet wird), sondern den Ort, wo sie ihre Arbeit tun: die Staatsschule statt die Kirche.

Andere Quellen wollen wissen, der Beschluß sei schon vor zwei Jahren vom Domkapitel getroffen worden, von Bischof Hengen aber bewußt nicht ausgeführt worden. Dann ist die Verantwortung des neuen Erzbischofs umso eindeutiger: Er wollte gleich zu Beginn seines Episkopats ein Zeichen setzen, wo es lang geht. Oder geht es dem von seiner Kurienstelle nach Luxemburg beorderten Erzbischof darum, sich in Rom lieb Kind zu machen – der Kardinalshut hängt in Luxemburg schließlich höher als im Vatikan – und die jüngst von Johannes Paul II. aufgestellte, weltfremde Forderung nach Wiederherstellung des Religionsunterrichts in allen öffentlichen Schulen Europas – auch in jenen wo das längst nicht mehr der Fall ist (wie in Frankreich) – in Luxemburg mit einem Redeverbot für alle Andersdenkenden zu verwirklichen, da die Forderung an sich ja überflüssig, da erfüllt ist?

Wie auch immer, es geht keineswegs um die Person von Jupp Wagner, sondern um eine bestimmte Art Kirche zu sein. Die Pfarrei von Niederanven hat das sehr richtig verstanden. Ihre Bitte um ein Gespräch mit dem Erzbischof und ihre Information an die

anderen Pfarräte der Diözese sind absolut folgerichtig. Der nächste Konflikt steht übrigens dem Vernehmen nach auch schon ins Haus: Der Redaktion des Informationsblattes "Erwuessebildung" soll ebenfalls mit Maßnahmen gedroht worden sein, weil sie es gewagt habe, ohne Druckerlaubnis der diözesanen Liturgiekommission Beispiele von luxemburgischen Meßtexten zu veröffentlichen, die frei formuliert waren. Als ob man Gott den Schöpfer nicht in allen Sprachen lobpreisen könnte!

Solidarität ist nun gefordert, von Jupps Amtsbrüdern, von den haupt- und nebenamtlichen Mitarbeitern der Kirche, von allen Gläubigen. Auch von denen, die mit seinen Thesen nicht einverstanden sind, die "schon lange gewußt haben, daß es so kommen müßte". Meinungsfreiheit ist unteilbar. Und sie muß zuerst für den Andersdenkenden gelten. Auch der neue Erzbischof muß lernen, daß Kirche am Ende des 20. Jahrhunderts nicht mehr autoritär geführt werden kann. Daher sollten die betroffenen Gläubigen ihm auch die Chance geben, aus seiner Fehlentscheidung neue Schlüsse zu ziehen. Eine Überreaktion ist zur Zeit noch fehl am Platz. Doch Angst darf es in der Kirche, die sich auf Jesus den Erlöser oder Befreier beruft, nicht geben. Die Kirche kann Glaubensfragen sicher nie zur demokratischen Disposition stellen. Das Evangelium Jesu Christi bleibt unsere Bibel; wer sich daran nicht halten kann, schließt sich aus. Doch politische oder theologische Meinungsverschiedenheiten sind auch in der Kirche nach den Regeln der Menschenrechte zu schlichten. Es geht um die Glaubwürdigkeit der Kirche Christi.

michel pauly

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