Erzbischof Franck für Trennung von Kirche und Staat?
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Publik-Forum (Nr. 16/25.8.2000) brachte es an den Tag: In den allerobersten Etagen von Regierung und Erzbistum in Luxemburg kursiert ein Gesprächsprotokoll, das eine Unterhaltung zwischen Erzbischof Fernand Franck, Premierminister Jean-Claude Juncker (CSV) und Erziehungsministerin Anne Brasseur (DP) wiedergibt. Wörtlich meldet P.-F.: "Bei den Gymnasien und den höheren Fachschulen ist man kirchlicherseits gerne bereit,
den kirchlichen Religionsunterricht zu streichen und durch staatlich bezahlte priesterliche Schulseelsorger zu ersetzen, vergleichbar dem schulpsychologischen Dienst oder der Militärseelsorge. Der kirchliche Religionsunterricht soll nur noch ein zusätzliches freiwilliges Wahlfach sein." Angesichts dieser Darstellung kommen einem die französischen Schulaumoniers in den Sinn, die keine Lehrtätigkeit haben und nur Seelsorge an den Schulen betreiben: eine für kritische Christen positive Perspektive. Doch im Gegensatz zu Frankreich wird ausdrücklich betont, dass sie weiterhin
vom Staat besoldet werden und in den Räumen der öffentlichen Schule aktiv sein sollen. Dann versteht man allerdings nicht mehr so recht, wo der Unterschied zur aktuellen Praxis liegt. Denn auch zur Zeit enthält sich der Staat jeder Einmischung in Lehrpläne und Personalpolitik des Erzbistums.
Das Geheimpapier enthält denn auch keine so präzisen Vorstellungen von der zukünftigen Gestaltung der kirchlichen Präsenz an den Staatsschulen. Doch die Motivation auf Seiten des Erzbischofs geht ziemlich eindeutig daraus hervor: Getreu der von Kardinal Ratzinger betriebenen Politik (die allerdings auch an der Kurie keineswegs nur Befürworter hat), soll die Kirche sich weltweit aus jeder staatlichen Bevormundung lösen. Das geht eindeutig gegen die bisher verfolgte Konkordatsstrategie. Und Luxemburg könnte in der Ratzinger-Strategie – von P.-F. etwas vereinfachend als Opus-Dei-Strategie bezeichnet – eine Vorreiterrolle spielen. "Auf dem Geldplatz Luxemburg wird derzeit ein Pilotprogramm für das künftige Schulwesen im geeinten Europa ausgeheckt. Ziel ist die Förderung der technisch-wirtschaftlichen Intelligenz und die Ausschaltung missliebiger ‚Störfaktoren‘, wie des schulischen Religionsunterrichts, in dem sich wie es heißt, ‚wirtschaftsfeindliche Religionspädagogen tummeln. … Der Einsatz der vom Erzbischof und Ministerpräsidenten (sic) ungeliebten nichtklerikalen, kritischen Religionspädagogen soll – wie in der Kirche selbst – ‚heruntergefahren‘ werden.‘ Ein Einvernehmen der drei Gesprächsteilnehmer über diese Zielsetzung kann man sich in der Tat sehr gut vorstellen, auch wenn bestimmte Aspekte in dem Geheimpapier einem Kenner der Szene eher spanisch vorkommen. Obschon die ins Auge gefasste Maßnahme vordergründig als Schritt in Richtung Trennung von Kirche und Staat(sschule) zu begrüßen wäre, bleibt das Ziel eindeutig eine Gängelung des gesellschaftskritischen Potentials, das die Verkündigung der Heilsbotschaft Jesu Christi darstellt.
In den unteren Etagen der Bistumsverwaltung hat denn auch das Gesprächsprotokoll offenbar für größte Aufruhr gesorgt und Entsetzen über den offensichtlichen Alleingang des Erzbischofs ausgelöst. Im Domkapitel sowie in Prie-
d’Peffermillen
Eemol méi weisst de Lëtzebuerger Automobil-Club, dass e nët d’Intressië vu sënge Membere vertritt. Déi misste jo frou sin, dass d’Regirung endlech wëllt mat zollte Strofe géint d’Gangster am Verkéier virgon, di z. B. mat iwwert 80 duerch eng Uertschaft oder mat iwwert 170 iwwert d’Autobunn rasen. Fir de Koschter ass esou e Verhalen einfach kriminell. Esou Chauffeure si potentiell Märder. Hiren Auto as eng Waff. Dass den ACL déi Leit virun enger Kriminaliséierung am Strofrecht wëllt schützen, as net ze verston. Mä ween huet scho verstan, dass den ACL sech géint en Tram ronderëm an an der Stad ausgesprach huet, deen d’Autofueren, fir déi, di nët anescht kënnen, vill mi liicht géif man, well en Honnerten Autoe iwwerflësseg géif man? Di ondemokratesch Struktur vum ACL mecht et leider onméiglech, dass di Dausende vu Memberen kënnten en Afloss op Stellungnamen an Décisioune vum ACL huelen. Leider muss de Koschter de Gewerkschaften deeselwechte Virworf man: Wa si d’Berufschauffeure virum Punkteführerschäi wëllen a Schutz huelen, kann dat jo nëmmen heeschen, dass déi Leit sollen däerfen iwwert dem Gesetz ston. De Koschter hat éischter erwaart, dass Proffië misste mam gudde Beispill virgon, och am Stroosseverkéier. Firwat soll en Taxi oder eng Kamionett, di kriminell fiert oder parkt, net musse mat e puer Punkte berappen? Well de Patron esou Aarbechtscorditiounen imposéiert, dass et oft net anescht geet? Ma da soll de Patron wëinst ‚incitation au crime‘ mat ugeklot gin, amplaz dass déi Problemer jhust aarbechtsrechtlech ofgefäerdegt gin! Dat däerf dach keng Uersaach sin, Verkéiersrowdië mat zwee Gewiichter ze moossen.
Fir dass d’Schoul hirem Erzéungsoptrag besser ka nokommen, do sin de Regirungschef an di Gréng sech eens, muss se nei ’structures d’accueil‘ schafen. De Koschter hat do eigentlech u besser Kantinen, mi laang Ouvertureszäiten, den Asaz vu Sozialarbechter, d’Organisatioun vu Nohëllefstonnen a Ratrappagecouren an ähnliches geduecht. Um Campus Geesseknappche gët elo eng aner Zort vun esou Strukturen ausprobéiert. Säit dem Ufank vum Schouljoer patrulléieren do uniforméiert Beamte vun enger sougenannter ‚Société de gardiennage‘ (net mat ‚jardinage‘ ze verwiesselen), di Schüler, déi sech zerklappen, sollen auserneen huelen, Drogendealer solle festhalen an d’Fëmmerte sollen iwerpréifen. De Koschter freet sech, op watferenger legaler Basis esou eng privat Firma um Schoulterrain operéiert, a wat géif geschéien, wann e Schüler net follegt. Géif deen Uniforméierten dann och de Klabes gebrauchen? Virun allem awer schéngt deen Asaz vun enger privater Entreprise den définitive Beweis ze sin, dass onse Schoulsystem virun senger pädagogescher Missioun démissionéiert huet. A nach keng Proffegewerkschaft huet géint déi Failliterklärung protestéiert!
ster- und Pastoralrat dürfte die bischöfliche Initiative kaum Unterstützung finden. Forum hofft, seine Leser demnächst genauer über die Verhandlungen zwischen Erzbischof, Premierminister und Erziehungsministerin informieren zu können.
m.p.
Neues Grabmal für Johann den Blinden
Bei Gelegenheit der 11. Journées Lotharingiennes, die vom 26.-29.9.2000 am Centre Universitaire stattfanden, stellte Architekt Jim Clemes das Konzept eines neuen Grabmals für Johann den Blinden, Graf von Luxemburg und König von Böhmen (1296-1346), vor. Die Gebeine des toten Grafen ruhen bekanntlich nach längeren Irrfahrten seit 1946 in der Krypta der Kathedrale in einem dem Heiligen Grab nachempfundenen Sarkophag, das aus dem späten 17. Jahrhundert stammt. Dem Großherzog Jean war das verwahrloste Grabmal an verstecktem Ort schon lange ein Dorn im Auge und so wirkte er seit Jahren auf die Regierung ein, damit eine monumentalere Lösung gesucht werde.
Eine Studiengruppe wählte nun aus einem ‚concours restreint‘ das Projekt von Jim Clemes, dem man eine gewisse Ausstrahlung nicht absprechen kann. Unter dem Parvis der Kathedrale sollen die Gebeine in einer runden Kammer, an deren Wände zwölf Rittergestalten an die Begleiter des heroischen Königs erinnern, unter einem Bronzedeckel begraben werden. In dessen Mitte leuchtet ein böhmischer Bergkristall in Form einer Krone, der durch ein Loch von der Sonne angestrahlt wird. Eine Spalte lässt Wasser zur Seite des umgestalteten Brunnens neben dem Kryptaeingang hinauslaufen. Zugänglich ist die Grabkammer durch einen schmalen Gang, der sie mit der heutigen Familiengruft des Hauses Luxemburg in der Krypta verbindet.
Die architektonische Gestaltung, die jede figurative Darstellung vermeidet und doch hohen symbolischen Wert besitzt, ist zweifellos beeindruckend. Wann das Projekt verwirklicht werden soll, steht aber noch in den Sternen. Wir konnten zumindest im Haushalts-
entwurf für das Jahr 2001 keinen entsprechenden Posten ausfindig machen.
m.p.
Menschenrechtskommission kritisiert Regierung
In ihrem Gutachten zum Entwurf einer Menschenrechtscharta der EU (nachzulesen auf dem Internet-Site www.gouvernement.lu unter dem Stichtag 8.10.2000) gibt die vor wenigen Monaten eingesetzte Luxemburger ‚Commission consultative des droits de l’Homme‘ dem forum-Leitartikel in Nr. 202 weitgehend Recht. Die Kommission kommt nämlich zum Schluss: Der Vorentwurf der Charta ’ne représente pas l’avancée promise‘. Im Gegenteil, zur Zeit seien die Grundrechte der Bürger besser durch die nationalen Gesetzgebungen und internationalen Konventionen geschützt, denn der Union fehle noch weitgehend die rechtliche Grundlage für eine derartige Charta. Darüber hinaus hat die Menschenrechtskommission in ihrem Gutachten auch der Luxemburger Regierung etliche Wahrheiten ins Stammbuch geschrieben.
So soll Luxemburg endlich die Konventionen über Menschenrechte und Biomedizin bzw. zum Verbot von Klonen ratifizieren und sich an die Empfehlungen des Europarats und des Folterkomitees der Vereinten Nationen zur Humanisierung des Strafvollzugs halten. In Sachen Recht auf Heirat und Familiengründung fordert die Kommission die Regierung auf, auch die Anerkennung
nung anderer Formen von Lebensgemeinschaften in den Text der Charta einschreiben zu lassen und damit vom Standpunkt des Justizministers Luc Frieden abzurücken, demzufolge ‚le droit luxembourgeois ne reconnaît aucun effet aux contrats de partenariat enregistrés en droit étranger. Une modification législative n’est pas envisagée à cet égard.‘, den er in Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage geäußert hatte. Auch Visazwang, Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung für heiratswillige Paare, bei denen ein Partner von außerhalb der EU stammt, müssten gelockert werden. Die Forderung der Journalisten nach legaler Verankerung des Quellenschutzes und des Rechts auf Information von Seiten der Verwaltungen wird von der Menschenrechtskommission mitgetragen.
In Zusammenhang mit dem Recht auf Erziehung fordert die Kommission die Regierung auf, ihre Politik der Nicht-Integration von Flüchtlingskindern zu überdenken (Kindern von illegalen Flüchtlingen wird z. B. eine schulische Ausbildung verweigert) und das Recht auf Erziehung auch für sie gelten zu lassen. Überhaupt ruft sie die Regierung auf, ihre restriktive Politik bei der Gewährung von Asyl oder auch bei der Zulassung von Studenten aus Nicht-EU-Staaten aufzugeben sowie auch gegenüber Personen, die das Flüchtlingsstatut aufgrund der Genfer Konvention nicht erhalten, großzügiger zu sein. Zwangsrückführungen à la Operation Milano werden deutlich verurteilt.
Des weiteren wird die unterschiedliche Behandlung von Arbeitnehmern aus der EU und aus Drittstaaten, insbesondere die Ausstellung unterschiedlicher Arbeitsgenehmigungen, angeprangert, da es keinen Grund gebe, einem Arbeitnehmer nach seiner ersten, auf ein Jahr befristeten Arbeitsgenehmigung geringere Rechte am Arbeitsplatz zuzugestehen als EU-Bürgern. Im übrigen verbiete die Genfer Konvention keinem Staat, Flüchtlingen schon während der Asylprozedur eine Arbeitsgenehmigung zu erteilen.
Schließlich lädt die Menschenrechtskommission die Regierung ein, vor dem Aufstellen der Wählerlisten für die nächsten Europa- und Gemeindewahlen auf die Luxemburg im Maastrichter Vertrag zugestandenen Ausnahmeregelungen zu verzichten, da sie überflüssig und der demokratischen Logik entgegengesetzt sind.
m.p.
Lehramtsanwärter auf falsche Fährte geschickt
Bis Jahresende werden die ersten Sekundarlehrer ihr Praktikum beendet haben, das sie nach den Regeln des neuen ’stage pédagogique‘ (vgl. forum Nr. 201 und Nr. 180) absolviert haben. Erstmals werden sie also ihre wissenschaftliche Dissertation nach statt vor dem Abschluss ihrer praktischen Prüfungen schreiben. Wenn man diese Pflicht schon nicht ganz abschaffen wollte, stellt diese zeitliche Umstellung sicher eine Verbesserung dar. Vor einigen Wochen wurde den angehenden Lehrer(inne)n erklärt, was es mit dieser wissenschaftlichen Dissertation auf sich hat, wie sie dabei vorgehen sollen, wer sie beraten und betreuen kann.
Nicht wenig gestaunt haben dabei die am CUnLux lehrenden Geschichtsprofessoren. Einerseits wurde den Kandidaten auferlegt, ein Thema der Luxemburger Geschichte zu bearbeiten. Das mag sinnvoll sein, als Zwang ist es aber widersinnig, da die Betroffenen sich in ihrem Auslandsstudium möglicherweise mit völlig anderen Fragen beschäftigt haben. Im übrigen werden sie sich im Schulunterricht ja auch keineswegs auf Luxemburger Geschichte beschränken können.
Andererseits wurde ihnen eine Liste mit Personen ausgehändigt, die ihnen angeblich als ‚patron de thèse‘ zur Verfügung standen, bei der man nur staunen kann. Für Historiker sind nämlich einzig und allein sechs Mitglieder der Historischen Sektion des Großherzoglichen Instituts angegeben, von denen einer kein Historiker ist und zwei seit Jahren im Ruhestand sind. Für keinen auf dieser beschränkten Liste werden seine Spezialgebiete aufgeführt. Von anderen in der historischen Forschung in Luxemburg tätigen Institutionen hat man anscheinend im Erziehungsministerium noch nicht Kenntnis genommen.
Als Frechheit muss man wohl diese Liste werten, insofern die z. T. seit Jahrzehnten bestehenden Forschungsseminare und die Professoren am CUnLux darauf fehlen. Und das gilt für alle dort unterrichteten Fächer! Dabei wurde die Liste den zukünftigen Sekundarlehrern in den Räumen des … CUnLux ausgehändigt.
Die betroffenen Kandidaten sind Gottseidank cleverer als die Ministerialbeamten im Erziehungsministerium:
Sie haben den Weg zu den Professoren am CUnLux trotzdem gefunden. Und die spielen mit, trotz Ohrfeige aus dem Erziehungsministerium.
m.p.
PHI-Verlag steht zum Verkauf
Francis van Maele hört auf. Nachdem er den sog. großen Verlagen in Luxemburg gezeigt hat, wie man einen literarisch ausgerichteten Verlag aufbaut und mit Erfolg sogar im Ausland vermarktet (vgl. forum Nr. 181), zieht er sich nach Irland zurück.
Zur Zeit laufen Verhandlungen über eine mögliche Übernahme mit einem Escher Verlagshaus. Interesse angemeldet hat auch eine unabhängige Stadtluxemburger Buchhandlung. Mehrere Hausautoren aus dem phi-Verlag haben schon prophylaktisch einen neuen kleinen Verlag gegründet, für den Fall, dass ein großes Verlagshaus aus Gasperich oder Esch letzten Endes das Rennen machen sollte, da deren bisherige Programme nicht gerade auf viel Zuwendung zugunsten von Belletristik und engagierter Literatur hoffen lassen.
m.p.
Binnenansichten
Zum Jahresende kommt die forum-Redaktion wieder etwas auf Touren. Mit dem vorliegenden Heft kehrt sie zu einem ihrer ursprünglichen Lieblingsthemen zurück: der Analyse der politischen Landschaft in Luxemburg. Für das nächste Dossier über Alternativen zum bestehenden Schulsystem sind die Vorbereitungen auch weit gediehen: Eine Reihe kompetenter Autoren hat uns Beiträge zu Aufgaben, Methoden und Inhalten des Schulunterrichts zugesagt. Anfang 2001 soll es dann mit einem Dossier zur Reform des Jugendschutzgesetzes weitergehen, über Rolle und Legitimation der außerparlamentarischen Opposition, über Geburt und Kleinkinder …
Am 6.11.2000 ist offene Redaktionssitzung (1, place Sainte-Cunégonde), zu der jeder willkommen ist, der mitdiskutieren, mitschreiben, mitzeichnen oder photographieren möchte. Am 10.11. ist Redaktionsschluß für die nächste Nummer (Nr. 204), die voraussichtlich am 8.12.2000 erscheinen wird.
Die Nummer 199 zum Thema Thronwechsel in Luxemburg hat in den vergangenen Wochen noch ein erfreuliches Interesse auch bei der ausländischen Presse erfahren. Verschiedene in diesem Dossier geäußerte Ideen fanden noch dazu Eingang in die auf Seite 22 im vorliegenden Heft veröffentlichte Petition zur Reform der Luxemburger Monarchie. forum freut sich über solche Echos!
Und weil man sich Anfang November schon Gedanken über die Weihnachtsgeschenke machen kann, kommt hier wie jedes Jahr unsere Anregung an Sie, für 850 Luf ein Abonnement auf forum zu verschenken. Wenn Sie heute bestellen, liefern wir noch vor Weihnachten…
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