Überausgebeutete Universalarbeitskraft

Interview mit Romain Hilgert, Geschäftsführer und Journalist der Wochenzeitung

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Interview mit Romain Hilgert, Geschäftsführer und Journalist der Wochenzeitung d’Lëtzebuerger Land

Herr Hilgert, Zeitungen, wie wir sie heute kennen, kamen in der Mitte des 19. Jahrhunderts auf den Markt. Der Journalismus als institutionalisierte Tätigkeit aber war noch nicht definiert. Welches Selbstverständnis hatten die Zeitungsmacher Ende des 19. Jahrhunderts von ihrer Rolle? Gab es ein einheitliches „Milieu“?

Romain Hilgert: Im 19. Jahrhundert kamen Zeitungen für die lokale Leserschaft auf. Der Journalistenberuf und das Selbstverständnis des Journalisten sind in Luxemburg noch etwas später als im Ausland entstanden. Denn hierzulande gab es bis ins späte 19. Jahrhundert wegen der Bevölkerungszahl, dem Bildungsniveau und dem Zeitungspreis nur kleine Blätter, manchmal sogar Mikrozeitungen, die hergestellt wurden, um eine Druckerei auszulasten. Meistens war der Drucker auch Herausgeber sowie einziger Redakteur und hat sich die Beiträge zu 80 Prozent aus ausländischen Zeitungen zusammengeschnitten und -geklaut. Von einem Selbstverständnis des Journalisten, der eine unabhängige Recherche macht, kann demnach kaum die Rede sein. Selbst Meinungsblätter waren eine Minderheit, was auch mit der Zensur zu tun hatte. All dies hat nicht gerade zu einem journalistischen Selbstverständnis geführt, wie wir es heute verstehen und wohl auch idealisieren.

Der Journalistenberuf hat sich also erst weit später herausgebildet.

R. H.: Um die Jahrhundertwende gab es wenige vollberufliche Journalisten, der Journalistenverband entstand 1925. Man muss sich aber die damaligen materiellen Bedingungen der Zeitungsproduktion

Die Parteizeitungen haben die Monopolbildung in der Luxemburger Presse verhindert.

vor Augen führen: Es gab wenige große Zeitungen, wie die Luxemburger Zeitung, das Luxemburger Wort, die Obermosel-Zeitung; die Mehrheit waren sehr kleine Zeitungen, die wöchentlich oder seltener publiziert wurden und ihren Mann nicht ernährten. Frauen gab es, außer vielleicht einer Mitarbeiterin in der satirischen Wochenzeitung D’Wäschfra, noch nicht in der Presse.

Man hat den Eindruck, dass die Journalisten früher eine situierbare politische Biographie und Kultur besaßen.

R. H.: Die Tagespresse wurde im 20. Jahrhundert von den Parteizeitungen dominiert. Wobei die Bezeichnung heute als

abwertend empfunden wird; auf der Linken galt es aber lange als Unehre, Papier und Werbung zu verkaufen, statt für eine Überzeugung einzutreten. Ökonomisch gibt es in Luxemburg vielleicht nur Platz für eine Zeitung. Da es sich aber um Parteizeitungen handelt, die nicht nur ökonomische, sondern auch politische Interessen verfolgen, gewährleisteten sie den Erhalt der Pressevielfalt, der seit 1976 auch noch durch die staatliche Pressehilfe gefördert wird. Dieser Umstand hat einen ökonomischen Konzentrationsprozess, wie etwa in Lothringen oder im Saarland, verhindert. Die Parteizeitungen haben die Monopolbildung in der Luxemburger Presse verhindert.

Man hat den Eindruck, das Altersniveau der Journalisten sei gefallen.

Heute sind die meisten Journalisten 30, 40 Jahre alt. Wer es länger aushält, ist schon fast eine Ausnahme. Früher wurde der Journalismus oft von ein paar Patriarchen dominiert. Von denen gibt es praktisch keine mehr, viele Journalisten wechseln den Beruf nach einiger Zeit.

Der Journalistenberuf erscheint oft als Durchgang zu einer PR-Abteilung in der Privatwirtschaft oder als Sprungbrett in die Politik.

R. H.: Der hiesige Journalismus hat einige Eigentümlichkeiten, die aus dem luxemburgischen Kontext heraus entstehen. Darunter die Kontaktmöglichkeiten mit sehr verschiedenen Milieus. In Luxemburg ist das noch extremer als in großen, richtigen Ländern. Heute kann man an einem Tag Kontakt mit Regierungsmitgliedern oder Wirtschaftsbossen und am nächsten Tag mit Obdachlosen haben. Das kann eine ungeheuer bereichernde persönliche Erfahrung darstellen, es kann aber auch bloß Kontakte schaffen, um eine Karriere in einer anderen Branche vorzubereiten.

Warum sind Journalisten dermaßen von den Firmen gefragt?

R. H.: Das gilt hauptsächlich für RTL-Journalisten … Die Firmen denken, wenn sie jemanden von RTL einstellen, dann kaufen sie auch gleich dessen Kontakte und Beziehungen zu seinen Ex-Kollegen. Bis vor 20 Jahren hat kaum eine Firma gedacht, sie hätte eine Kommunikationsabteilung nötig. Heute jedoch beschäftigen selbst Nicht-Regierungsorganisationen Angestellte in der Kommunikation. Dass dann viele Journalisten zu Kommunikationsabteilungen großer Unternehmen abwandern, wundert nicht: Da verdient man mehr und hat geregeltere Arbeitszeiten.

Wie schätzen Sie die soziale Stellung des Journalisten in der Gesellschaft ein?

R. H.: Das soziale Prestige des Journalisten ist nicht besonders hoch. Auf alle Fälle weniger hoch, als es die Journalisten annehmen: Wenn in Afghanistan ein Lehrer oder eine Kinderärztin ermordet wird, ist der gesellschaftliche Schaden weit größer, als wenn ein Journalist ermordet wird. Aber die Journalisten machen selbstverständlich mehr Wirbel um einen ermordeten Journalisten. Ich glaube sogar, dass hierzulande das soziale Prestige des Journalisten gesunken ist.

Hat das etwas mit der Universität zu tun, die neue Normen intellektueller Legitimität setzt?

R. H.: Nein, ich denke die Leser stellen sich kaum Fragen über die Qualifikation der Journalisten. Der Journalist war in der Vorstellung der Leute lange Zeit ein „Re-

porter“, wie im Film oder Kriminalroman, was ja eigentlich ein Berufsbild ist, das es in der Form hier kaum gab. Heute wird Journalismus durch die inflationäre Zahl von Medien und die Ansicht, dass das Internet einen spezialisierten Journalistenberuf überflüssig macht, als einen Brotberuf wie viele andere angesehen, manchmal sogar als Fouille-merde-Tätigkeit beargwöhnt. Die Nähe des Journalismus zur Politik hat vielleicht dazu geführt, dass zusammen mit der Politik der Journalismus an Ansehen verlor.

Wie sehen Sie den Generationswechsel im Journalismus? Früher gab es ja fast nur Quereinsteiger und Autodidakten, heute kommen immer mehr Journalismusstudenten von den Hochschulen in die Redaktionen.

Noch vor 20 oder 30 Jahren waren Zeitungen weitgehend loyal zu ihren respektiven Parteien, heute müssen sie es vielleicht zu ihren Anzeigenkunden sein.

R. H.: Es ist klar, dass sich der Beruf enorm professionalisiert hat. Innerhalb einer Generation quasi wurde der Autodidakt zur Ausnahme und der auf der Hochschule ausgebildete Journalist zur Regel. Das hat auch damit zu tun, dass früher die politische und ideologische Loyalität zur Partei und zum Presseorgan wichtiger war als das eigentliche Handwerk. Das ist heute umgekehrt – und bezahlbar geworden.

Auch arbeiten heute viele Grenzgänger und Immigrierte im Luxemburger Journalismus.

R. H.: Es gibt heute mehr Journalisten als je zuvor, über 500, auch wenn ich mich manchmal frage, wo sie überall schreiben und senden. Viele sind Grenzgänger, die unter dem Druck der Journalistenarbeitslosigkeit in den Nachbarländern unter prekären Arbeitsbedingungen bei stark von der Werbung abhängigen Medien arbeiten. Viele dieser Kollegen verstehen nicht einmal alle drei landesüblichen Sprachen und kennen die gesellschaftlichen und politischen Zusammenhänge in Luxemburg kaum oder nicht. Das schafft selbstverständlich nicht die Voraussetzungen für einen selbstbewussten, kritischen Journalismus.

Anders könnte man argumentieren, dass die ausländischen Journalisten, eben weil sie nicht in der luxemburgischen Konsenskultur aufgewachsen sind, eine Bereicherung für den luxemburgischen Journalismus darstellen …

R. H.: Wenn ein 25-jähriger lothringischer oder deutscher Journalist hierzulande nach sechs Monaten Berufserfahrung im Pressebriefing des Regierungschefs sitzt, dann ist das für ihn ein beruflicher Aufstieg, den er in Frankreich oder Deutschland wahrscheinlich sein Leben lang nicht gemacht hätte. Außerdem kennen die Politiker, Unternehmer und Gewerkschafter ihr Geschäft: Sie wissen, dass meist ein bisschen Kumpanei, ein bisschen Schulterklopfen ausreichen können, um die Sympathie eines Journalisten zu gewinnen. Da reicht die Nationalität leider nicht aus, um immun zu bleiben.

Gibt es langfristige Eigentümlichkeiten des Luxemburger Journalismus? Zum Beispiel die Nähe zu Politikern durch die Überschaubarkeit des Landes? Hat sich Ihrer Meinung nach das Verhältnis des einzelnen Journalisten zur Politik gewandelt seit 1945?

R. H.: Also diese Nähe gibt es immer noch. Früher waren Journalisten, Minister und Abgeordnete oft in der gleichen Partei, wenn nicht gar verwandt. Heute gibt es das auch noch, aber auch mehr informelle Beziehungen. Doch in Rheinland-Pfalz, in der Province du Luxembourg, in Metz und sogar im Microcosme parisien gibt es diese Nähe auch. Schon alleine dadurch, dass sich diese Menschen im Alltagsgeschäft dauernd begegnen, sind sie gegenseitig aufeinander angewiesen. Da muss man sich ziemlich strenge Regeln setzen, um den Versuchungen der großen Nähe zu widerstehen. Andererseits ist das Luxemburger Wort gegenüber der Rechten – nicht der Kirche –, das Tageblatt gegenüber der LSAP – nicht dem OGB-L – so kritisch wie noch nie. Doch ausschlaggebend für die Zukunft des Journalismus werden eher die wirtschaftlichen und technischen Umbrüche sein: Die Presse steckt derzeit in der Krise, es gibt zu viele Zeitungen auf dem luxemburgischen Markt. Das führt wahrscheinlich über kurz oder lang zu einem shake out. Es gibt beispielsweise keinen wirtschaftlichen Grund, Le Quotidien oder La Voix am Leben zu halten, wenn sie

Orson Welles in Citizen Kane

von den Gratiszeitungen aus den eigenen Verlagen kaputt gemacht werden.

Der aggressive, investigative Journalismus ist in Luxemburg eigentlich unterrepräsentiert. Hierzulande musste bisher kaum ein Minister oder Abgeordneter zurücktreten wegen einer journalistischen Recherche. Wie erklären Sie sich das?

R. H.: Ich finde nicht, dass es die Aufgabe des Journalismus ist, Minister zum Rücktritt zu zwingen. Ich bin auch nicht der Meinung, dass der Enthüllungsjournalismus der Rolls Royce des Journalismus ist.

Ich hätte eher an ein Blatt wie den Canard enchaîné gedacht.

R. H.: Der Geschäftsfundus von Le Canard enchaîné ist weniger die Recherche als die Indiskretion, mit der Informanten aus Politik und Verwaltung Konkurrenten zu schaden versuchen. Für mich basiert diese Diskussion hierzulande auf der Hypothese, dass es eigentlich viele Skandale und Komplotte gibt, die mangels Enthüllungsjournalisten nicht ans Tageslicht gezerrt werden. Aber das ist nicht wahrscheinlicher als die Hypothese, dass das Land zu

überschaubar ist, um nennenswerte Skandale oder Komplotte unbemerkt zu lassen. Die höchste Form des Journalismus ist für mich, Analysen des Gewöhnlichen zu erstellen, Hintergründe und Zusammenhänge aufzuzeigen, zum Nachdenken statt zur Empörung anzuregen. Deshalb halte ich auch die Forderungen einzelner Kollegen, dass Journalisten beinahe die Vorrechte von Untersuchungsrichtern genießen müssten, für überflüssig.

Welche Folgen haben die technologischen Umbrüche in der Produktion auf den Journalistenberuf?

R. H.: Die Produktionskette wird zusammengestaucht: Der Journalist ersetzte schon den Setzer, nun ist er dabei, den Layouter, den Fotografen, den Kameramann, den Toningenieur, den Beleuchter, den Korrektor, den Cutter und, dank des digitalen Rotationsdrucks, bald den Drucker zu ersetzen, für das Internet muss er zudem seine Texte umformatieren und Kurzinterviews auf Youtube setzen. So wird er wird immer mehr zur überausgebeuteten Universalarbeitskraft, die fast die ganze Produktion im Alleingang erledigen soll. Die journalistische Quantität wird

wichtiger als die Qualität zu einem Zeitpunkt, da die Abhängigkeit von der Werbung – nicht der Politik – zunimmt.

Und trotzdem: Mich interessiert, wie Sie den Zusammenhang zwischen Bistrokultur und Journalismus sehen? Früher ging man in ein Café, um Zeitung zu lesen und darüber zu diskutieren. Das ist mehr oder weniger vorbei…

R. H.: Heute werden eben Links zu Artikeln über Facebook oder Twitter ausgetauscht und diskutiert. Und Brechts lesender Arbeiter fragt immer noch: Aber wer schreibt die Artikel?

1959 sendete RTL-Radio sein erstes volles Tagesprogramm auf Luxemburgisch, 1991 ging RTL-Télé täglich auf Sendung. Was haben die kommerziellen RTL-Sender am Luxemburger Journalismus geändert?

R. H.: RTL hat das Meinungsmonopol von Saint-Paul gebrochen. Was im 20. Jahrhundert dem Luxemburger Wort nicht passte, wurde nicht gedruckt und fand praktisch nicht statt. Mit RTL-Radio war dies nicht mehr möglich. Später hat RTL auch einen Einfluss auf die Geschwindig-

keit der Verteilung von Informationen ausgeübt. Bis in die Siebzigerjahre war es nicht schlimm, eine Nachricht mit zwei Tagen Verspätung zu drucken. In den letzten paar Jahrzehnten hat sich das beschleunigt, durch die Konkurrenz der Zeitungen untereinander, dann durch die Konkurrenz von Radio, Fernsehen und Internet. Der Zwang, eine Information schneller zu veröffentlichen, lässt wenig Zeit zum Überprüfen und Nachdenken. Doch nun ist selbst der Scoop gestorben: Was ein Medium morgens um acht als Exklusivnachricht hat, steht um fünf nach acht dank Copy/Paste auf sämtlichen Internetseiten, und um zehn nach acht weiß niemand, wer die Nachricht als erster hatte.

Parteizeitungen waren oft der erste Schritt zur Jahre oder Jahrzehnte später erfolgenden Gründung von Parteien, hatten also eine zeitliche Präzedenz. Wie viel Freiraum für Ambivalenz ließ das Verhältnis zwischen Parteien und Zeitungen zu?

R. H.: Noch vor 20 oder 30 Jahren waren Zeitungen weitgehend loyal zu ihren respektiven Parteien, heute müssen sie es vielleicht zu ihren Anzeigenkunden sein. Eine absolute Kontrolle der Parteizeitungen hat es jedoch nie gegeben. Aus vielerlei

Gründen, der banalste war vielleicht, dass die Parteien ganz einfach nicht die Mittel dazu hatten: Es gab in fast jeder Redaktion einen Alkoholiker kurz vor der Rente oder den Vetter eines Ministers, die mehr oder

Die höchste Form des Journalismus ist für mich, Analysen des Gewöhnlichen zu erstellen, Hintergründe und Zusammenhänge aufzuzeigen, zum Nachdenken statt zur Empörung anzuregen.

weniger machten, was sie wollten. Dennoch, der Litmustest für die Parteizugehörigkeit bleibt immer der Wahlkampf: Auch wenn sie ihre Partei eine Legislaturperiode lang beschimpft, ruft keine Zeitung am Wahltag ihre Leser auf, eine andere Partei zu wählen. Andererseits haben oft andere Tendenzen innerhalb der Zeitungen das Sagen als in der Partei. Z. B. hat das Wort immer den rechten Flügel der Rechtspartei und später der CSV verkörpert, das Tageblatt fördert meist den Gewerkschafts-, also linken Flügel der LSAP.

Die Wirtschaftsseiten hingegen scheinen von einer Zeitung zur anderen beliebig austauschbar…

R. H.: … weil die Sichtweise auf die Wirtschaft austauschbar ist. Den Neoliberalismus stellt man vielleicht in einem frivolen Leitartikel in Frage, aber nicht auf den ernsthaften Wirtschaftsseiten. Unseren Finanzplatz und unsere ARBED zu verteidigen ist zudem patriotische Pflicht. Den Rest erledigen die gleichgeschalteten Agenturdepeschen.

Dennoch: Während der Tripartite letztes Frühjahr haben die Zeitungen klar politisch Stellung bezogen und das Luxemburger Wort hat sogar als erste zu Neuwahlen aufgerufen… Wird der Journalismus mit der Krise politisch situierbarer?

R. H.: Ich glaube, es gibt einfach Momente, in denen sich die Luxemburger Gesellschaft politisiert, wie beim Referendum, dem Euthanasiegesetz oder der Indexdiskussion. Solche Momente reaktivieren ganz klar auch die Tendenzen und Fraktionen innerhalb der Presse. Dennoch ist keine Zeitung über ihren Schatten gesprungen. Sie radikalisieren und antizipieren lediglich die Positionen ihrer Lager.

Es gibt kaum eine Zeitschrift in Luxemburg, die Berichterstattung, Kommentare, persönliche Präferenzen oder Abneigungen so vermischt wie das Land. Wie definieren Sie diesen journalistischen Ansatz? Handelt es sich um Feuilleton im deutschen Sinne?

R. H.: D’Lëtzebuerger Land macht kritischen Meinungsjournalismus. Unsere Existenzberechtigung besteht darin, dass wir in ausführlichen Beiträgen versuchen, Hintergrundinformationen und unabhängige Analysen zu liefern, welche die anderen Zeitungen nicht liefern können oder wollen, und dass wir eine pointierte Meinung dazu haben. Das erwarten unsere Leser von uns und das macht uns Spaß.

Wir bedanken uns für das Gespräch. ♦

(Das Interview fand am 13. Mai 2011 statt. BT)

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