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zeitverkürzung, soziale Umverteilung, Vergesellschaftung, Selbstbestimmung (die Relation Vergesellschaftung-Selbstbestimmung bleibt ungeklärt!) und Selbstverwaltung sind sowohl Mittel als Ziel, um eine ökologisch, ökonomische Katastrophe zu verhindern.
(An dieser Stelle sei bemerkt, daß die integralen Prinzipien sowie Statuten wegen Platzmangel hier nicht abgedruckt werden können. Sie sind z.B. in der "Perspektiv" Nr. 49/1983 zu lesen)
Da Robert Garcia von der Arbeitsgruppe "Jugend-Medien-Schule" von Plänen redete, etwa eine "alternative" Schule, ein "alternatives" Bistro, in Form einer asbl (Gesellschaft ohne Gewinnzweck) zu initiieren, komm ich nicht umhin, mich zu fragen was "alternativ" bedeutet. Denn es gibt wohl keine traditionellere juristische Gesellschaftsform als gerade eine asbl (association sans but lucratif), die wohl kaum eine Alternative zu drohenden Visionen von Massenarbeitslosigkeit bietet, da sie Synonym von Gratisarbeit – sprich Ausbeutung – ist, die sich einige wenige leisten können, wenn sie anderswo ihr Einkommen haben!
Gelte es doch, m.E., in diesem Zusammenhang eine wirkliche "Alternative" – nicht nur eine vage, von einigen Insidern benutzte Superstruktur, nach Belieben auf jedwede klassische Gesellschaftsform aufkleber – zu entwickeln: beispielsweise auf parlamentarischer Ebene, wo ja irgendwann der Arbeitsschwerpunkt einer Partei zu suchen sein wird, ein "anderes", alternatives Handelsgesetzbuch zu entwickeln. Um wirkliche "alternative" wirtschaftliche Zusammenschließungen zu ermöglichen, die besonders Kleinst- und Mittelbetrieben (siehe z.B. Frankreich) zugute kämen, die menschenwürdigere Arbeitsformen bestimmen und initiieren könnten. Zukunftsvisionen?
Fernande Kimmel und die Gruppe Trivelin forderten zum Tanze auf – ein sympathischer Abschluß dieses ereignisreichen Tages!
r.d.
le courrier
de la grogne…
RICHTIGSTELLUNG IN BEZUG AUF DEN FORUM-ARTIKEL
"Die Antwort der Parteien: betretenes Schweigen"
Lieber m.p., erstaunt war ich beim Lesen des oben genannten Artikels in der letzten Nummer des "forum". Der sonst eher sachliche Stil dieser Zeitschrift wurde durch deine polemische Einleitung zu besagtem Artikel meiner Ansicht nach grob verletzt. Zumal deine Aussagen in Bezug auf die J.S.L. von völliger Unkenntnis gezeichnet waren, oder handelte es sich um einfache Lügen? Das wäre doch sicherlich nicht im Sinne einer Zeitung, die für sich beansprucht eine gewisse Loyalität gegenüber den Grundprinzipien des Christentums zu haben.
Es ist begrüssenwert, dass eine Zeitung die Frage nach "Jugend und Politik" aufgreift, allerdings braucht man in einer parteipolitischen Jugendorganisation wie der unseren länger als einen Monat, um einen solchen Fragenkomplex behandeln zu können, will man unsere organisationsinterne Demokratie berücksichtigen. Dass keine parteipolitische Jugendorganisation in solch kurzer Zeit geantwortet hat, ist wohl der Beweis, dass es dort ähnlich zugeht.
Ich war aber trotzdem erstaunt, dass diese Fragen von "forum" gestellt wurden, ist euer Interesse an der parteipolitischen Jugendarbeit in letzter Zeit doch eher gering gewesen oder aus welchen Gründen sonst hat der "forum" trotz Einladung, nicht an den letzten Kongressen der Jeunesses Socialistes teilgenommen? Über eine klare Antwort würde ich mich freuen.
Nun aber zu den notwendigen Richtigstellungen:
- Dass die Jeunesses Socialistes auf dem Wirtschaftskongress der L.S.A.P. den Antrag verschiedener Parteisektionen hinsichtlich einer Verstaatlichung der A.R.B.E.D. nicht unterstützt hat, ist darauf zurückzuführen, dass zwischen diesem Antrag und dem J.S.-eigenen Antrag inhaltliche Differenzen vorliegen. Da du unsere Kongressunterlagen anscheinend nicht hast, kannst du diese Unterschiede auch kaum erkennen.
- Als Jeunesses Socialistes haben wir auf unserem ordentlichen Landeskongress vom 13. Februar 1982 einstimmig den Austritt Luxemburgs aus der NATO gefordert und diese Forderung auch mit aller Vehemenz auf dem Parteikongress vom 19. Juni 1983 verteidigt; so dass wir immerhin bei der Abstimmung fast 20% der Delegierten für unsere Position gewinnen konnten, was bei einer so wichtigen Frage meines Erachtens schon recht beachtlich ist. Was soll also das Geschreibsel von Interesselosigkeit der J.S.-Mitglieder?
- Im Zusammenhang mit der politischen Ehrlichkeit unserer Mitglieder unterschiebst du die Frage nach dem "Vorrang für die innerparteiliche Karriere"? Das Beispiel vom ausserpolitischen Kongress der L.S.A.P. schafft in dieser Frage wohl eindeutig Klarheit. Meiner Ansicht war das eine eher primitive Unterstellung, kennzeichnend für deinen politischen Horizont.
- In einem der letzten Sätze berufst du dich auf die Ausgabe der Perspektiv Nr. 49/83 in welcher steht, dass nur 50 Delegierte auf dem letzten J.S.L. Kongress waren. Auch hier will ich es mir erlauben, dich eines Besseren zu belehren. Auf dem J.S.L.-Kongress waren 73 Delegierte, stellvertretend für 100 Parteimitglieder unter 35 Jahren.
Da die Artikel in "forum" jeweils nur die Meinung des Autors wiedergeben, werden wir trotz dieser unfairen Attacken unser Abonnement aufrechterhalten und den "forum" unseren Mitgliedern weiterhin als Lektüre vorschlagen. Zum Schluss noch eine Frage: Wieso wurde in besagtem Artikel nur die Jeunesses Socialistes so heftig angegriffen, die anderen parteipolitischen Jugendorganisationen haben doch auch nicht auf eure Anfrage geantwortet?
ZANUSSI Marc
Generalsekretär der J.S.L.
Jahst zwei Erklärungen:
- D’"forum"-Redaktionum mit hierer puert Mataarbechter huer beim beschte Welle keng Zeit, fir op all di Kongresser, Generalversammlungen usw. ze goen, zu denen se inveitiert get.
- Wir huan alt ugeholt ons Froen iwert ar Aarbecht an ar Aschatzung von der Haltung von de Jugendlechen zur Politik (vgl. "forum" Nr.65-66, S. 14f.) wäre fir d’Jugendorganisation von enger Partei esou normal an alldeeglech, dass net laang di basisdemokratesch Prozedur misst a Bewegung gestat gin fir drop z’ntwerten. An eng Verlängerung von onsen Wellai ha Der jo net emol probiert unzefroren… An diesem Brief aber kennt elu ebeemol spontan d’Antwort op ons 1.Fro (Zuel van de Memberen). Wor dofir och eng demokratesch Diskussion neideg?
Inregens: Wee mat Kanounen op Spatze scheisst, deem seng Argumenter gin doduerch net mei glaswierdeg, weder an desem Fall, nach am altgemengen bei senger parteipolitischer Arbecht bei der Jugend. m.p.
De "Générique" um "forum" (lescht Säit) huet scho neess misse geännert gin. An Zukunft könne mer op d’Mataarbecht vu nét manner wi véier (4) hauseegene Cartoonisten zielen: de Paul Feider, de Pol Leurs, de Franz Mar us an de Guy W. Stoos. Hir Zeechnungen erkennt een drun, dass se ënnerschriwe si mä keng Quell genannt gët. Mir wären allerdéngs mat hinne frou, wann di Zäitschrëften, di e Cartoon vun hinnen aus "forum" knäipen, d’Quell géifen ugin. Dass si där mannster keng sin, huet de Pol Leurs neess dëst Fréijor gewise wi en zu Kruishoutem an der Belsch um "Salon européen du dessin humoristique" den 1. Präis kritt huet: e gëllent Ee. 114 Zeechner aus 16 Länner hate 593 Biller age-schéckt, de Pol een eenzegt: dat richtegt (heinieft ofgedrëckt!)
Opmierksam Lieser hu scho mi laang gemierkt, dass d’"forum"-Adress gewiesselt huet an opgedeelt gouf. D’Redaktioun as zu Izeg beim Christiane Staudt z’erreechen (Tel 369 742). Wien onse Mataarbechter Michel Pauly, bei deem d’Korrespondenz bis elo ëmmer agelaf as, onbedéngt wëllt erreechen, deem sief gesot, dass en den 1. Oktober op Bartréng, 4, rue du Parc, plënnert. Seng nei Telefonsnummer as viru Redaktiounsschluss nét bekannt.
Bei der Redaktioun si folgend Bicher agelaf a stin onse Lieser fir eng Bespriechung zur Verfügung:
-Adrien RIES, Grossherzoginsgeburtstag, 34 ironische Geschichten mit 14 Zeichnungen von Roger Leiner, Editions Guy Binsfeld
-KUNST-STOFF, Kulturnagazin für Trier, Luxemburg und Saarbrücken, Heft Nr.19
Di next "forum"-Nummer wäert ouni Dossier erauskommen. Et feelt nét un Themen, mä mir wëllen emol déi Artikeln opschaffen, di fir ons Rubrike vum zweeten Deel ëmmer neess leie bleiwe, well zevill do as. Iwer aner Motiver vun deem Versuch schwetze mer an där Nummer selwer. Mä schon elo biede mir ons Verkeefer, ons all Remarken a Kritiken dozou matzedeelen. Mir si gespaant, ob eng Nummer ouni Dossier sech mi schlecht verkeeft. Als interessant Beiträg leien elo scho vier:
- Le marxisme. Karl Marx est mort il y a 100 ans.
- Martin Luther – gemeinsamer Lehrer?
- Interview mit einem Priester der guatemalteki-schen Untergrundkirche
- Interview mit Fernando Cardenal über die Alphabetisierung in Nicaragua
- Schlussfolgerungen aus der Serie über die "T.F.P."
- Besprechung eines Buches von G.Goetzinger über Luise Aston und die Frauenemanzipation
Mat dëser an deene nexte Nummeren gin eng ganz Mass vu Réabonnementer fälleg. Mir wäere ganz frou, wann ons Lieser géife méiglechst schnell op ons Facture reagéieren, a nét bis zum 2. Rappel waarde, well dat erspuert eis vill Aarbecht, Geld an Ierger. Och wann Der "forum" nét mi wëllt, da sot eis dat w.e.gl. gläich. Merci.
Austauschanzeige
graswurzel revolution
Für eine gewaltfreie, herrschaftslose Gesellschaft
berichtet über Theorie und Praxis von gewaltfreien direkten Aktionen, Ökologie- und Friedensbewegung
Eisweden an: Viertisch Grauwurzelrevolution, Steinbruchweg 14, 3500 Kassel-Bettenhausen
Ich möchte die GWR kennenlernen.
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- ○ ein 3er Probierpaket (die letzten drei GWR-Nummern für DM 5,- statt DM 7,- in Briefmarken)
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