Initiativen
Initiierung, Aufbau und Koordinierung von Selbsthilfegruppen in Luxemburg: Eine Notwendigkeit
Dieser Inhalt wurde anhand eines gescannten Dokuments mithilfe von optischer Zeichenerkennung (OCR) und künstlicher Intelligenz (KI) digitalisiert. Er kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten.
GRUPPEN IN LUXEMBURG: EINE NOTWENDIGKEIT
Viele suchen auch bei uns nach einer wirklichen Hilfe, ein erster Schritt ist der Versuch aus der Isolation auszubrechen und auf andere zuzugehen.
Im Ausland gibt es eine Vielfalt von Selbsthilfegruppen, kaum ein Bereich indem es keine Selbsthilfegruppe gibt.
Es gibt Gruppen für: Anonyme Alkoholiker, Anonyme ehemalige Drogenabhängige, Partnergruppen, Gruppen für suchtartige Esser, Selbsthilfegruppen für brustamputierte Frauen, Gruppen für Krebserkrankte, Stotterselbsthilfegruppen, Häftlingsgruppen, Phobiergruppen, Gruppen für Kontaktgestörte, Selbsthilfegruppen für an Multipler Sklerose Erkrankte, Mieterselbsthilfegruppen, Arbeitslosenselbsthilfegruppen, Gruppen für die Opfer von Vergewaltigungen, Gruppen für Allergieleidende, Diabetikerselbsthilfegruppen, Depres-
sivenselbsthilfegruppen, Blindengruppen, Behindertengruppen, Selbsthilfegruppen für Eltern, Gruppen für Verwitwete usw. usw. usw.
Hinzu kommen die nicht themenzentrierten, allgemeinen Selbsthilfegruppen.
Zeichnung: Stauber in 8-E 1580
Das Kollektiv Spackelter, Gesellschaft für soziale Planung und Alternativen, organisiert am Freitag, 6. März um 20 Uhr im Café Melusina, Luxemburg-Grund, einen Diskussionsabend zum Thema:
SELBSTHILFEGRUPPEN EIN NEUER SOZIALPOLITISCHER WEG
Eingeladen ist Prof. DR. MICHAEL LUKAS MOELLER, Professor an der Psychosomatischen Uniklinik Giessen. M.L. Moeller ist zudem Mitbegründer der ARBEITSGE MEINSCHAFT SELBSTHILFEGRUPPEN in der BRD. M.L. Moeller ist Autor des im Rowohlt Verlag erschienenen Buches SELBSTHILFEGRUPPEN. Diese Arbeit ist der Versuch ein Basiskonzept zum Thema Selbsthilfegruppen zu erstellen. Michael Lukas Moeller arbeitet mit dem bekannten deutschen Psychoanalytiker Horst Eberhard RICHTER (Eltern, Kind, Neurose/ Die Gruppe/ Lernziel Solidarität/ Flüchten oder Standhalten/ Gotteskomplex) zusammen.
Dieser Abend soll ein erster Versuch sein in das
Thema Selbsthilfegruppen einzusteigen. Wir möchten an diesem Abend ein Forum schaffen, an dem sich alle Betroffenen beteiligen können.
Dieser Abend soll dazu beitragen auf nationaler Ebene ein Instrument der Zusammenarbeit, der Kooperation und der Diskussion zu schaffen.
Die psychosoziale Versorgungsmisere, auch in Luxemburg, eine falsch orientierte und stümperhafte Gesundheitspolitik erfordern eine Antwort der jeweils Betroffenen.
Wer an weiteren Informationen interessiert ist, in eine Selbsthilfegruppe gehen will oder selbst eine SHG gründen möchte, kann sich direkt an uns wenden. Wir beraten gerne und kostenlos. Termin nach Vereinbarung: Kollektiv Spackelter
23, rue des Etats Unis
Luxembourg 1477
Tel. 495682
Als partizipative Debattenzeitschrift und Diskussionsplattform, treten wir für den freien Zugang zu unseren Veröffentlichungen ein, sind jedoch als Verein ohne Gewinnzweck (ASBL) auf Unterstützung angewiesen.
Sie können uns auf direktem Wege eine kleine Spende über folgenden Code zukommen lassen, für größere Unterstützung, schauen Sie doch gerne in der passenden Rubrik vorbei. Wir freuen uns über Ihre Spende!