- Gesellschaft, NATO, Umwelt, Verteidigung
Obligatorischer Gemeinschaftsdienst
Könnte er zur Lösung der zukünftigen Krisen beitragen?
2018 startete Greta Thunberg ihre Schulstreiks, mit denen sie erreichen wollte, dass Schweden das Klimaabkommen von Paris einhält. Die von ihr initiierten „Schulstreiks für das Klima“ wuchsen schnell zur weltweiten Bewegung Fridays for Future an. Der Kampf für mehr Klimaschutz war vor 2020 die erste Priorität in den meisten Ländern. Dann kam unerwartet die COVID-Pandemie und zum Schutz der älteren Population wurden Schulen und Universitäten geschlossen und die Studierenden mussten zu Hause bleiben. Die Klimastimme verstummte.
Polykrise
Seit der Pandemie vervielfachten und verschlimmerten sich die Krisen: russischer Angriffskrieg in der Ukraine, Verteuerung der Energiepreise, Anstieg der Inflation, politische Zeitenwende mit massiven Verteidigungsausgaben, Gaza-Konflikt mit Genozid-Anklage, Wohnungsnotstand, Rechtspopulismus und Extremismus, Altersversorgung in Gefahr, Wirtschaftskonfrontation, Risiko von Technofaschismus … Die Social Media und die technologischen Transformationen mit der KI sind dabei, unsere Regierungen und Gesellschaften zu fragilisieren, die Demokratie ist in Gefahr und die Arbeitslosigkeit riskiert, gefährliche Ausmaße anzunehmen. Die multiplen Krisen stellen beängstigende Herausforderungen für die Zukunft der Jugend dar und die jungen Menschen können kaum mehr die gleichen Erfolge erlangen wie die Elterngeneration.
Hybrider Krieg in Europa
Die geopolitische Gesamtwetterlage in Europa hat sich verändert, die Bereitschaft der USA, Europa zu verteidigen, ist unsicher, und China nimmt uns die Butter vom Brot. In Anlehnung an den Krieg in der Ukraine meinte der deutsche Politikwissenschaftler Carlo Masala: „Wir erleben so was wie einen postmodernen Weltkrieg1“. Er findet schon statt, er ist nur noch nicht bei uns angekommen. Momentan erleben wir aber bereits einen hybriden Krieg mit Cyberattacken, Desinformation, Drohnenprovokationen, Spionage und feindlichen Unterwasseraktivitäten in der Ostsee. Unser europäisches Sicherheitsgefühl wird unterminiert und wir erleben den Übergang einer Weltordnung in eine neue, ohne dass wir genau wissen, wie diese neue Weltordnung aussehen wird.
Wehrhaftigkeit
Frieden und Freiheit, die erkämpft wurden, sind keine Selbstverständlichkeiten mehr in Europa. Wenn wir sie erhalten wollen, dann müssen wir sie schützen und verteidigen.
In Bezug auf das Gefahrenpotential Putins meint Katja Gentinetta: „Realismus bedeutet Menschen zu denken, wie sie sind und nicht wie sie sein sollten. Wer Menschen mit Waffen bedroht, versteht keine moralischen Appelle, sondern Machtverhältnisse. Die Boomer lebten in der Illusion nach dem Kalten Krieg, es würde keinen Krieg mehr geben, und haben während dreißig Jahren von der Friedensdividende profitiert.“2 Der beliebteste Politiker in Deutschland, Verteidigungsminister Pistorius, fordert sogar mehr „Kriegstüchtigkeit“ in seinem Land und verlangt Nachrüstung, Aufrüstung und einen obligatorischen Militärdienst. In Europa haben neun EU-Mitgliedstaaten sowie weitere europäische Länder einen verpflichtenden Militärdienst.3 Im luxemburgischen Parlament wurde im Januar 2025 eine Wiedereinführung der Wehrpflicht abgelehnt, einige Monate später hat Luxemburg zusammen mit den anderen NATO-Mitgliedstaaten (außer Spanien) einer Erklärung zugestimmt für eine pauschale fünfprozentige Erhöhung der Militärausgaben.
Letzprepare.lu4
Die Gesamtverteidigung beinhaltet aber auch den Schutz kritischer Infrastrukturen, Vorsorge (z. B. Energie- und Nahrungsversorgung) und den Katastrophenschutz. Sie verlangt ein Krisenmanagement, das nicht nur reagiert, sondern vor allem vorausschauend plant, damit sich das Land nach einer Krise schnell erholen kann. In Luxemburg wurde zu diesem Zweck die nationale Resilienzstrategie entwickelt. Sie basiert auf 8 Säulen (siehe Diagramm) und beruht auf drei zentralen Prinzipien:
- Alle Risiken und Bedrohungen werden berücksichtigt – ob aktuell oder neu auftretend.
- Alle öffentlichen Akteure arbeiten zusammen – von der lokalen bis zur nationalen Ebene.
- Die gesamte Gesellschaft ist beteiligt und eingebunden.
Wie soll die Beteiligung der zivilen Bevölkerung in Not-, Katastrophen- und Verteidigungsfällen aussehen? Während in Finnland die Bevölkerung zur Aufrechterhaltung staatlicher Kernfunktionen beitragen soll, soll sie in den lettischen Konzepten aktiv in die tatsächliche Verteidigung eingebunden werden. In Deutschland hingegen liegt der Schwerpunkt auf der individuellen Notversorgung. Für welche Variante soll sich unser Land entscheiden und sich darauf vorbereiten?
In einigen europäischen Ländern gibt es schon Pflichtdienste für Jugendliche als Alternative zur Wehrpflicht.
Bei ersten Erklärungen zur neuen nationalen Resilienzstrategie, ein fast vollständiges theoretisches Konzept mit vielen anvisierten Zielen und Kompetenzen, wurde der Bevölkerung mitgeteilt, sie soll Wasser- und Lebensmittelreserven für wenigstens drei Tage anlegen, sowie Kerzen, Streichhölzer und ein Radiogerät mit Batterien für den Katastrophenfall bereithalten. Es wäre auch wünschenswert, sich eine gewisse sportliche Fitness anzueignen. Für welche Überlebensschulungen werden wir demnächst motiviert?

Der kriegerische Putin kommt nur quälend langsam vorwärts in der Ostukraine und wird so bald nicht vor unserer Grenze stehen. Eine Nachrüstung bleibt trotzdem unausweichlich für die Gewährleistung unserer Wehrhaftigkeit. Aber wie sollen „wir alle“, wie es auf letzprepare.lu formuliert ist, uns vorbereiten auf „Naturkatastrophen, Cyberangriffe, Pandemien oder andere Ereignisse“5?
„Frag nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern frag, was du für dein Land tun kannst.“6
Es gelte, insbesondere die jüngere Generation hierfür zu sensibilisieren und für gemeinschaftliches Engagement zu motivieren. In einigen europäischen Ländern gibt es schon Pflichtdienste für Jugendliche als Alternative zur Wehrpflicht. Wäre die von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Jahr 2022 angeregte allgemeine soziale Dienstpflicht, ein obligatorischer Gemeinschaftsdienst, auch für unser Land eine vielfältige Bereicherung? Er schlug einen Dienst vor, der für junge Männer und Frauen verpflichtend sein könnte, aber von kürzerer Dauer wäre als frühere Dienstpflichten, mit dem Ziel, junge Menschen anzuregen, aus ihrer „eigenen Blase“ und Komfortzone herauszukommen, den Kontakt zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft zu fördern, BürgerInnen in Notlagen zu helfen und dadurch Vorurteile abzubauen und den Gemeinsinn zu stärken. Die Idee sah vor, dass die gemeinnützige Arbeit über einen bestimmten Zeitraum geleistet werden könnte, entweder am Stück oder verteilt. Vor den letzten Nationalwahlen in Luxemburg hatte die Partei Fokus einen ähnlichen Vorschlag in ihrem Wahlprogramm.
Verschiedene Dienstmöglichkeiten und Schulungen für den Gemeinschaftsdienst
- Care-Arbeit erledigen in Maisons relais, Alters- und Pflegeheimen. Der große Mangel an heimischem Arbeitspersonal in Pflegeberufen wird zurzeit von GrenzgängerInnen gemeistert. Sie erledigen eine lebensnotwendige Arbeit in der Gemeinschaft und verdienen eine bessere menschliche und finanzielle Anerkennung. In COVID-Zeiten wurde wenigstens auf dem Balkon für sie geklatscht. Wenn bei der nächsten Pandemie die französiche Regierung unter einem Rassemblement National die Grenzen dicht macht, wer würde dann in Luxemburg für unsere GrenzgängerInnen einspringen? Ganz bestimmt könnte ein Teil der motivierten TeilnehmerInnen eines früheren Gemeinschaftsdienstes eine ordentliche Menge dieser Care-Arbeit unter Leitung von Krankenschwestern leisten.
- Sicherheitsdienst leisten im Sinne des Katastrophenschutzes bei der CGDIS mit obligatorischem Erste-Hilfe-Kursus.
- Ausbildungen für zivilen Widerstand im Sinne eines verantwortungsethischen Pazifismus, so wie Schulungen für die Stärkung unserer demokratischen Wehrhaftigkeit.7
- Arbeitsdienst im Umweltbereich oder in der Landwirtschaft, um unsere Ernährungssouveränität zu garantieren.
Warum ein obligatorischer Gemeinschaftsdienst?
- Kein Land in der Europäischen Union ist wohlhabender als Luxemburg, wo 47 000 Millionäre wohnen.8 Einige unserer MitbewohnerInnen zeigen schon Zeichen von Wohlstandsverwahrlosung, während fast jedes vierte Kind in Luxemburg von Armut bedroht ist.9 Die Werte Brüderlichkeit und Gleichheit sind arg beeinträchtigt in unserer Gesellschaft und der Wert Freiheit ist in vielen europäischen Ländern großen Gefahren ausgesetzt. Eine allgemeine Dienstpflicht würde zu einem robusteren Wertekonsens und einem gesünderen Zusammengehörigkeitsgefühl beitragen und dem Verschwinden oder der Spaltung einer Wertegemeinschaftentgegentreten. Die andauernde Polykrise und die drohende Klimakatastrophe verlangen eine Reduktion der sozialen Atomisierung und eine Stärkung der zwischenmenschlichen Solidarität (noch besser ausgedrückt mit dem französischen Wort „entraide“).
- In einer verpflichtenden Dienstzeit wird das wohl die einzige Phase ihres Lebens sein, in der die Jugendlichen mit unterschiedlichsten Menschen „zusammengeworfen“ werden, unabhängig von Herkunft und sozialer Stellung. Dienstpflicht als Möglichkeit einer besseren gesellschaftlichenIntegration?
- Bei vielen jungen Menschen ist nach dem Ende der Schulausbildung eine Orientierungslosigkeit anzutreffen, besonders im gegenwärtigen Zeitalter der KI. Ein Gesellschaftsdienst könnte auch hier erlebte Orientierung bieten – besonders wenn die Möglichkeit besteht, innerhalb der Dienstzeit die Bereiche zu wechseln, um viele unterschiedliche Erfahrungen zu sammeln.
- So wie früher die Wehrpflicht als „école de la nation“ angesehen wurde, wo staatliche, soziale und individuelle Funktionen geschult wurden, vor allem gesellschaftlicher Zusammenhalt, Dienst an der Gesellschaft, Loyalität zum Staat und Stärkung der demokratischen Wehrhaftigkeit, Sozialisation, persönliche Strukturierung sowie ein „rite de passage“ – also der Übergang in das Erwachsenwerden, so ähnlich wird ein ziviler Gemeinschaftsdient viele von diesen vielfältigen Funktionen vermitteln.
- Viele Menschen engagieren sich auch freiwillig, ob in der Politik, in Vereinen oder anderweitig
ehrenamtlich, doch alles lässt sich mit reiner Freiwilligkeit nicht erreichen.10 In einer Gemeinschaft haben alle Rechte, aber eben auch Pflichten – und mit einem gemeinsamen Dienst könnte dies unterstrichen und praktisch ausgestaltet werden.
Pflicht oder Freiwilligkeit?
Gegen die Einführung einer Wehr- bzw. Dienstpflicht können Bedenken hinsichtlich der Persönlichkeits- und Freiheitsrechte der Betroffenen geäußert werden. Eine Anpassung der Verfassung wird wahrscheinlich unvermeidbar sein. Zudem behindere eine Pflicht die eigene Biografiesouveränität.
Gegen die Einführung einer Wehr- bzw. Dienstpflicht können Bedenken hinsichtlich der Persönlichkeits- und Freiheitsrechte der Betroffenen geäußert werden.
Aus praktischen Gründen wird es am Anfang erforderlich sein, die Dienstpflichtzeit auf ein paar Monate zu beschränken, die dann freiwillig verlängert werden kann. Freiwillige Jugendliche sind motivierter als verpflichtete und riskieren viel weniger, ihre Arbeitszeit untätig abzusitzen. Kurzfristig ist es wirtschaftlich rentabler, das investierte Geld der Dienstpflichtzeit in die Ausbildung professioneller AltenpflegerInnen (oder KatastrophenschützerInnen und SoldatInnen) anzulegen. Längerfristig könnten viele Jugendliche während dieser Dienstzeit zu einem Care-Beruf motiviert werden und die Care-Arbeit könnte eine größere gesellschaftliche Wertschätzung gewinnen.
Generationengerechtigkeit
Der Begriff der Generationengerechtigkeit ist zu einem politischen Kampfbegriff geworden. Dabei werden die Jungen und die Boomer teilweise gegeneinander ausgespielt. Die Jugend fühlt sich ungerecht behandelt und verlangt eine Umverteilung der gesellschaftlichen Lasten. Während des Corona-Shutdowns hat sie sich sehr solidarisch verhalten mit der älteren Generation, zum Nachteil ihrer schulischen Ausbildung und mentalen Gesundheit. Bei der Ausarbeitung der dringend benötigten Rentenreform wurde ihnen kaum zugehört. Es ist die Jugend, die unter dem andauernden Wohnungsproblem am meisten leidet. Der Furcht gebietende Elefant im Raum bleibt die Klimakrise und der klimaneutrale Umbau der Wirtschaft muss erfolgen. Die 4. Industrierevolution verursacht bedrohliche Disruptionen mit der KI. Die militärischen Konflikte nehmen zu und die jüngere Generation muss die massiven Militärausgaben schultern und in die Wehrhaftigkeit investieren. Es wird künftigen Generationen schlechter gehen, deshalb brauchen wir einen neuen Generationenvertrag.
Zur Umsetzung der nationalen Resilienzstrategie sind alle11 Generationen gefordert, entweder durch Beteiligung am Wehr- oder Gemeinschaftsdienst oder durch steuerliche Beiträge. So wie Greta Thunberg nach dem Abschluss ihrer Schulpflicht zunächst ein Jahr die Schule aussetzte, da sie Klimaaktivismus und Schulbesuch nicht vereinbaren konnte, so kann ich mir sehr gut vorstellen, dass viele von unseren Landsleuten ein gap year (in Teilen oder im Ganzen) zu ihrem Vorteil einbauen könnten. Anstatt an Fridays for Future zu streiken, ist ein obligatorischer Gemeinschaftsdienst nützlicher und nachhaltiger für alle.
Für die Einführung eines verpflichtenden Gemeinschaftsdienstes müssen noch viele prinzipielle Bedingungen erfüllt und praktische Details durchdacht werden, im Geiste einer reifen politischen Streitkultur.
Let’s make it happen
Die aktuellen Krisen werden sich verschlimmern und sich wechselseitig verstärken: weniger Wohnraum und disruptive KI drosseln das Wirtschaftswachstum, das weniger Sozialabgaben abwirft und unser Sozialwesen in Gefahr bringt. Das Ganze verschärft die sozialen Ungleichheiten und fördert den Rechtspopulismus, der unsere Demokratie gefährdet, die Klimakrise leugnet und geopolitische Verwerfungen begünstigt.
Wir müssen wieder näher zusammenrücken und uns bewusst werden, dass wir alle im selben „Klimaboot“ sitzen. Die Probleme müssen angegangen, im konfliktgeladenen Dialog kompromissbereite Lösungen ausgehandelt und unsere nationale Resilienz gestärkt werden.
Meiner Meinung nach wird ein obligatorischer Gemeinschaftsdienst einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung unserer Wertegemeinschaft und zur Lösung der zukünftigen Krisen in unserem Land darstellen. Das Bewusstsein für die Dringlichkeit der Einführung einer Dienstpflicht ist momentan sehr gering in der Bevölkerung, hoffentlich wird es in ein paar Jahren nicht zu spät sein.
„So schrecklich ein Desaster auch ist, manchmal öffnet sich dadurch eine Hintertür zum Paradies, in dem wir die sind, die wir schon immer sein wollten, die Arbeit leisten, die wir schon immer leisten wollten und für unsere Brüder und Schwestern da sind.“
Rebecca Solnit12
Jean-Paul Nicolay ist Allgemeinmediziner und Mitglied der forum-Redaktion.
1 https://www.handelsblatt.com/politik/international/ukraine-krieg-trump-ist-nur-der-prolet-der-die-dinge-ganz-direkt-ausspricht/100108195.html (alle Internetseiten, auf die in diesem Beitrag verwiesen wird, wurden zuletzt am 3. Dezember 2025 aufgerufen).
2 Katja Gentinetta, eine Schweizer politische Philosophin, hat diese Aussage am 16. April 2024 in einem Interview mit dem Aargauer Tageblatt getätigt.
3 https://de.wikipedia.org/wiki/Wehrpflicht
4 https://letzprepare.public.lu/de.html
5 Ebd.
7 Olaf L. Müller, Pazifismus. Eine Verteidigung, Ditzingen, Reclam Verlag, 2022.
8 Jean-Paul Nicolay, „Bin ich reich?“, in: forum Nr. 438, Juli 2024, S. 15.
9 https://www.wort.lu/politik/fast-jedes-vierte-kind-in-luxemburg-von-armut-bedroht/48621960.html
10 In Deutschland leisten rund 40 000 junge Menschen freiwillig ein soziales Jahr (FSJ). Mit einem Pflichtjahr wären es jährlich über 750 000.
https://perspective-daily.de/article/2237-pro-und-kontra-brauchen-wir-wieder-ein-soziales-pflichtjahr/VOXqvDAl
11 In seinem aktuellen Buch fordert Professor Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, ein verpflichtendes soziales Jahr für Rentner, siehe Marcel Fratzscher, Nach uns die Zukunft, Berlin, Berlin Verlag, 2025.
12 Rebecca Solnit, A Paradise Built in Hell, New York, Viking Press, 2009.
Die Autorin erklärt, wie sich nach Katastrophen spontan menschliche Gemeinschaften bilden, die auf Kooperation, Altruismus und Hilfsbereitschaft basieren. Siehe auch https://perspective-daily.de/article/1223-macht-uns-die-krise-zu-besseren-menschen/probiere
Als partizipative Debattenzeitschrift und Diskussionsplattform, treten wir für den freien Zugang zu unseren Veröffentlichungen ein, sind jedoch als Verein ohne Gewinnzweck (ASBL) auf Unterstützung angewiesen.
Sie können uns auf direktem Wege eine kleine Spende über folgenden Code zukommen lassen, für größere Unterstützung, schauen Sie doch gerne in der passenden Rubrik vorbei. Wir freuen uns über Ihre Spende!