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10070 Artikel

Die Genom-Analyse

Der Weg eines EG-Programmes zur Prädiktiven Medizin

Am 20. Juli 1988 führte die Kommission der Europäischen Gemeinschaften einen neuen Begriff in die gesundheitspolitische, die technologie-politische, die umweltpolitische und in die forschungspolitische Debatte ein: Prädiktive Medizin. Zu deutsch: Vorhersagende Heilkunde. Dieser Begriff sollte zur Begründung eines Forschungsprogramms eingeführt werden. Voraussetzung für die neue Vorhersage-Kunde soll die Genomforschung, genauer: ...

  • Christian Sternberg
  • 1. Juni 1990
  • Heft Nr° 120
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Die Brisanz der Genomanalyse

Öberlegungen zur Gendiagnostik an Hand eines Fallbeispiels

Die Chorea Huntington ist eine degenerative Hirnerkrankung, die meist im vierten oder fünften Lebensjahrzehnt auftritt und – bislang nicht therapierbar – unweigerlich zu einem vorzeitigen Tod führt. Aus Familienstudien war schon länger bekannt, daß es sich um eine Erbkrankheit mit dominantem Erbgang und vollständiger Penetranz handelt; die Wahrscheinlichkeit, als Kind ...

  • Jens Asendorpf
  • 1. Juni 1990
  • Heft Nr° 120
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„Bricolages juridiques“

Le débat sur la brevetabilité du vivant en Europe

Le débat sur la brevetabilité du vivant en Europe Comme c’est fréquemment le cas en matière de recherche scientifique, les premiers pas de la recherche dans le domaine de la biotechnologie ont été accomplis dans les laboratoires publics – ceux des universités avant tout. C’est avec les formidables perspectives commerciales ...

  • Marc Elvinger
  • 1. Juni 1990
  • Heft Nr° 120
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Patentierung von Lebewesen

In den nächsten Monaten werden auf EG-Ebene einige wichtige Entscheidungen im Bereich der Gentechnologie fallen. Eine dieser Entscheidungen betrifft die Frage ob Lebewesen patentierbar werden oder nicht. Die folgenden 12 Argumente von GRAIN (Genetic Resource Action International) verdeutlichen, was gegen eine solche Patentierung spricht. Wenn Lebewesen patentiert werden … … ...

  • GRAIN
  • 1. Juni 1990
  • Heft Nr° 120
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Biologische Waffen und Gentechnologie

Bis heute gibt es kein sicher belegtes Beispiel eines massiven Einsatzes von B-Waffen. Das liegt nun keineswegs daran, daß Generäle irgendwelchen moralischen Bedenken erlegen wären. Bekannt ist, daß die US-Armee im 2. Weltkrieg den Einsatz biologischer Waffen gegen Japan erwog, bis sie dann doch der Atombombe den Vorzug gab. Allerdings ...

  • Raymond Klein
  • 1. Juni 1990
  • Heft Nr° 120
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Nicht gescheiter als unsere Nachbarn

Interview mit Dr. Betz, Vorsitzender der Ethikkommission

Interv iew mit Dr. Betz, dem Vorsitzenden der Ethikkommission. (Commission Nationale Consultative d’Ethique) Wie setzt sich die Kommission zusammen? Ihre Mitglieder sind von der Regierung genannt. Die Kommission soll pluri-disziplinär sein. Es gehören u.a. Ärzte und zwei Krankenschwestern dazu, sowie Juristen und ein Philosoph. Die verschiedenen Konfessionen sind vertreten. Wer ...

  • Arsène Betz, Dominique Schlechter, Fernand Fehlen
  • 1. Juni 1990
  • Heft Nr° 120
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Fortschritt, was ist das?

aus: imprimatur 23/2, 1990

Rein wissenschaftsimmanent stellt die Gentechnologie einen gewaltigen Fortschritt dar. Wenn wir uns nicht blind den durch Wissenschaft und Industrie geschaffenen Fakten unterordnen wollen, wenn wir Wissen und Ethik, das "Machbare" und das "Gute" nicht in einsetzen wollen, müssen wir uns fragen, wie wir beides aufeinander beziehen. Ausführungen dazu übernehmen wir ...

  • Johannes Hoffmann
  • 1. Juni 1990
  • Heft Nr° 120
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Genokratur

Innerhalb von zwei Jahren müssen die neuen EG- Richtlinien in das nationale Recht umge- setzt sein. Dann muß auch Luxem- burg über ein Gen-Tech- Ge- setz verfügen. In den letzten zehn Jahren hat die gentechnische Forschung und, parallel dazu, ihre Anwendung rasante Fortschritte erzielt. Gesetzliche Regelungen wurden unabdingbar. Auf EG-Ebene ...

  • Marianne Henschen
  • 1. Juni 1990
  • Heft Nr° 120
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Ich biss auf Granit

Gespräch mit Beatrix Tappeser, einer ausgestiegenen Wissenschaftlerin

Um die Implikationen von Wissenschaft und Forschung in der Problematik der neuen Risikotechnologie kritisch zu beleuchten, führten wir ein Gespräch mit Beatrix Tappeser, einer Biologin, die aus der Gen-Forschung ausgestiegen ist und zur Zeit im Oeko-Institut, Freiburg als Koordina- torin des Arbeitsbereiches Gentechnik* arbeitet. Wo haben Sie als Wissenschaftlerin gearbeitet? ...

  • Beatrix Tappeser, Marianne Henschen
  • 1. Juni 1990
  • Heft Nr° 120
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Fehlerfeindliche Technik

Auszug aus "Wechselwirkung" Technik, Naturwissenschaft, Gesellschaft 29, Mai 1986

Eine grundsätzliche Kritik an der Genmanipulation betrifft die Fehlerfeindlichkeit dieser Technik. Fehlerfreundlichkeit ist ein Begriff, den Christine von Weizsäcker 1976 in der Diskussion um die Nutzung der Kernenergie entwickelte um daraufhinzuweisen, daß deren eigentliche Gefährlichkeit in ihrer Fehlerfeindlichkeit liegt: im Umgang mit dieser Technik darf man sich keinen Fehler erlauben, ...

  • Christine von Weizsäcker, Ernst Ulrich von Weizsäcker
  • 1. Juni 1990
  • Heft Nr° 120
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Tod und Auferstehung der heiligen Männchen

Zu der Erzählung "Der fromme Staub der Feldwege" von Lex Jacoby

Zu der Erzählung "Der fromme Staub der Feldwege" von Lex Jacoby "Man muß sich Geduldsstreifen aus Leder machen, wenn man Ende März auf das Fallen eines Eichenblatts wartet." "Die Geduldsstreifen aber, die es für eine Dorfgeschichte braucht, die schneidet man nicht aus Leder, die schneidet man aus dem Wind, der ...

  • Paul Maas
  • 1. Juni 1990
  • Heft Nr° 120
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„Dritte Welt“ zum Ausleihen

Leitfaden zum "Dritte-Welt-Informationszentrum" (CITIM)

Leitfaden zum "Dritte-Welt-Informationszentrum" (CITIM) Soeben ist ein 16-seitiger Führer durch das "CITIM" erschienen. CITIM steht für "Centre d’Information Tiers Monde". In einer lockeren Sprache werden InteressentInnen in die Funktionsweise dieses Dokumentationszentrums eingeführt. Das CITIM ist eine Anlaufstelle für alle Personen, die sich über den Themenbereich "Dritte Welt" informieren wollen. Wozu ...

  • CITIM
  • 1. Juni 1990
  • Heft Nr° 120
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