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forum: Welchen Stellenwert hat die Kunst in der Waldorfpädagogik?

Zuerst gilt es hier einige Vorurteile und Mißverständnisse aus dem Weg zu räumen. Viele meinen, in der Waldorfschule würde nur Kunst unterrichtet, sie sei so etwas wie eine Kunstschule. Es gibt sogar Eltern für die das Hauptkriterium zur Anmeldung ihrer Kinder in unserer Schule das Musische ist. Auch

wenn die Waldorfschule viel mit Kunst arbeitet, ist sie doch nicht einseitig nur auf Kunstunterweisung ausgerichtet. Die Erziehung in der Waldorfschule ist eine vielseitige Allgemeinbildung, die den künstlerischen Ausdruck in seiner breitesten Form handhabt. So wird in der Waldorfschule vom Kindergarten an, über die Grundschule, zur Sekundarstufe viel musiziert, gemalt, rezitiert, Theater gespielt, Eurythmie

gemacht usw. Aber das alles mit einem sehr spezifischen Ziel: um die Bildung des Kindes in einem umfassenden Sinn zu fördern. Soweit zu den Mißverständnissen zum waldorfpädagogischen Unterricht.

In jeder Kultur, auch in unserer, gibt es drei große Tätigkeitsbereiche des Menschen: Wissenschaft, Kunst und Religion. Betrachten wir nun den Kunstbereich, dann kann man diesen gliedern in: Architektur, Plastik, Malerei, Musik, Sprache, Eurythmie. Den Ablauf, das Wachstum sozialer Beziehungen auch dem Kunstbereich zuzuordnen war Anliegen Rudolf Steiners, dem Begründer der Waldorfschule. Da nun Erziehung ein eminent sozialer Prozeß ist, muß auch sie die künstlerische Dimension haben. Deshalb sprechen wir von der Waldorfpädagogik als einer Erziehungskunst.

forum: Wie wirkt sich dieses Erziehungskonzept praktisch auf den Unterricht aus?

Z.B. beim Schreibenlernen im ersten Schuljahr und insgesamt in der Primarstufe geht es vor allem, bezogen auf das Künstlerische, um das Schöne beim Schreiben. Überhaupt steht der Schönheitsaspekt im Vordergrund. Am Anfang lernen die Kinder Formen zeichnen als Vorbereitung auf das Schreiben. Schöne Formen, um nachher schöne Buchstaben zu schreiben. Für Kinder im Primarschulalter ist eine schöne Schrift viel interessanter als nur eine richtige Schrift. Auf der Sekundarstufe kommen natürlich ganz andere Kriterien für Schrift und Sprache dazu. Auch beim (Vor)Lesen ist eine schön artikulierte Sprache angenehmer anzuhören als nur eine sachliche Information.

Jede schulische Aktivität versuchen wir auf eine künstlerische Art und Weise zu tun, weil das Primarschulkind vor allem für das Schöne ansprechbar ist. Darin sehen wir eine notwendige Entwicklungshilfe. Wer das Schöne im Primarschulunterricht zu pflegen versteht, der erwirbt Fähigkeiten, um sich später wissenschaftlich mit den Dingen befassen zu können, weil er eine gewisse Ausgeglichenheit besitzt, die Voraussetzung ist für eine wissenschaftliche Herangehensweise. Drama des gängigen Unterrichts ist, daß er wohl von einer Dreiteilung des Menschen ausgeht: Kopf, Herz und Hand, aber mit einer deutlichen Vormachtstellung der ersten Instanz. Rechnen, Schreiben, Lesen werden als Kopfaktivitäten, Malen und Singen als Herz- und Turnen als Körperaktivitäten angesehen. D.h. der Mensch wird in drei Teile gerissen, mit deutlich voneinander unterschiedlichen Aktivitätsbereichen. Neulich haben ausländische Wissenschaftler eine Analyse des luxemburgischen Bildungssystems gemacht und sie kamen zu dem Schluß: viel Kopf, wenig Hand und kein Herz. Das heißt, das Kind wird in dem, was es will, nicht ernstgenommen. Das Kind im Primarschulalter interessiert sich vornehmlich für das Schöne. Ja, durch den Anspruch auf das Schöne, durch Interesse und Freude am Schönen kann man Leistungskontrolle, Korrektur, Rechtschreibung auf kindgemäße Weise handhaben.

forum: Waldorf-Kunst hat nichts mit "l’art pour l’art" zu tun?

Wissenschaftliche Theorien zur Kunst beziehen sich auf Künstlerpersönlichkeiten der "großen Kunst". In dem Sinne wird bei uns keine Kunst, auch keine Kinderkunst betrieben. Wenn bei uns beispielsweise die Kinder plastiziert haben, kann es sein, daß ihre Produkte wieder zur Knetmasse zurückkehren, um neu verarbeitet zu werden. Wichtig ist das innerliche, das gefühlsmäßige Erleben.

Und es kommt beim künstlerischen Tätigsein noch etwas hinzu, von dem die gängige Psychologie kaum spricht: das ist der Willensbereich des Kindes. Kunst steht vor allem im Zusammenhang mit diesem Willensbereich. Mit künstlerischen Mitteln schreiben und rechnen lernen, heißt den Willensbereich des Kindes stärken. Wird dieser nicht im Grundschulalter gestärkt, kommt es nachher in der Sekundarstufe zur berüchtigten Schulmüdigkeit. Wenn Schüler im "service de psychologie" nach ihren Studiermotivation befragt werden, interessiert oft nur, was sie mit welchem Abschluß verdienen können. Das Interesse am Unterrichtsstoff schwindet zunehmend, die Schulmüdigkeit wird zu einem Massenphänomen, der Drogenkonsum nimmt zu. Als Ursache sehen wir hier hauptsächlich einen falschen Umgang mit dem Vorschul- und Grundschulkind. Das Schöne wurde nicht in den Vordergrund gestellt.

forum: Was ist das Schöne?

In pädagogisch-didaktischen Zusammenhängen bezieht sich das "Schöne" im Primarschulunterricht nicht auf den historisch begründeten Relativismus des "Schönen" in der Kunst. Vielmehr geht es hier um eine seelische Grundhaltung des Lehrers, Achtung, Bewunderung für Dinge zu entwickeln, die dem Kind naheliegen. Aber nicht nur auf die schöne Farbe einer Blume kann man ein Kind aufmerksam machen sondern auch auf das schöne Wachstum. Wird dies mit Hingabe gepflegt, dann entwickelt sich auch aus dem Schreibakt eine schöne Tat. Aus der Haltung, der Achtung, der Bewunderung, des Staunens entwickeln sich Fähigkeiten, überhaupt Schönes zu bewundern.

forum: Besteht denn jetzt die Unterweisung darin, dem Kind dauernd vorzuhalten, was schön ist?

Keinesfalls! Denn in der Gesellschaft gibt es nicht nur Schönes; jede Schule hat die Pflicht, die jungen Menschen zu lebenstüchtigen Mitgliedern der Gesellschaft zu erziehen, auf die "Härte" des Lebens vorzubereiten. Und dies geschieht in der Waldorfschule. Sollte man sich deshalb nicht darum bemühen "Schönes" zu tun oder in einem Fach künstlerisch schöne Elemente einzusetzen? Im Rechnen z.B. wird das Ein-mal-eins rythmisch aufgesagt, indem die Kinder durch die Klasse gehen und dabei stampfen oder klatschen. Rythmus ist ein Element, das man sowohl in der Musik, in der Malerei, in der Poesie, in jeder Kunst findet. Wenn man also als Lehrer eine explizite Ausbildung in diesen verschiedenen Bereichen genossen hat, wenn man selbst Dichtung mag, wenn man selbst ein Instrument beherrscht usw., weiß man, wie pädagogische Kriterien zur Anwendung kommen. So wird zurückgegriffen auf Gestaltungselemente aus der Kunst und das Rechnen bekommt

Theorien zur Kunst beziehen sich auf Künstlerpersönlichkeiten der "großen Kunst". In dem Sinne wird bei uns keine Kunst, auch keine Kinderkunst betrieben.

eine andere Dimension, zeigt sich von ganz anderen Seiten.

forum: An Hand des 1-mal-1 läßt sich das vielleicht gut demonstrieren. Aber wie ist das mit anderen Lernstoffen? Wie kriegt man den Schönheitsaspekt in eine Lösungsaufgabe?

Unser Kunstbegriff ist so weit, daß er, wie bereits erwähnt, das Soziale auch umfaßt. Soziales Handeln hat einen ästhetischen, künstlerischen Aspekt. Gorbatschows Politik kann man sachlich auf ein Handeln in einem bestimmten politischen Kontext reduzieren. Man kann seinen Strategien aber auch eine gewisse künstlerische Note abgewinnen, wenn man den sich in Raum und Zeit abspielenden Handlungsablauf, den Prozeß in Betracht zieht. Denn dies läßt sich mit gängigen naturwissenschaftlichen und soziologischen Begriffen nicht fassen. Genauso kann man in einer Lösungsaufgabe soziale Komponenten ausmachen. Nehmen wir als Beispiel eine Lösung bei der es um einen Hauskauf geht, so kann man fragen, ob es sich dabei um ein faires Geschäft handelt oder nicht, ob es sich um eine sozial schöne Geste handelt, vor der man Achtung haben kann!

Im Physik- oder Chemieunterricht auf II$^{e}$ oder I$^{e}$ kann man fragen: Wann und durch wen wurde diese Regel aufgestellt? Welche Annahme war vorher vorherrschend? Wie hat sich das verändert? Was ist denn nun richtig? D.h. im Alter der Sekundarschule ist die Frage nach der Richtigkeit, dem wissenschaftlich untermauerten Wahrheitsgehalt bestimmend. Derselbe Wissensstoff wird also je nach Alter und Entwicklungsstufe unter einem anderen Aspekt studiert.

forum: Soll durch künstlerische Aktivitäten die Kreativität der Kinder gefördert werden?

Die Kreativität des Menschen fördern, heißt ihn in seinem Denken, Fühlen und Wollen ausgewogen bilden und dabei alle Tätigkeitsfelder, in der Schule also auch das Rechnen, die Physik so gestalten, daß das Kind frei damit umgehen kann. Kreativität fördern kann sich also nicht auf traditionell definierte künstlerische Aktivitäten beschränken.

forum: Was machen Sie im Kunstunterricht im engeren Sinne?

Betrachten wir die Sekundarstufe, so lernen die Schüler, z.B. auf der V$^{e}$, den sich wandelnden Schönheitsbegriff von den Griechen bis zur Renaissance erfassen. Auf der IV$^{e}$ werden z.B. die künstlerisch-ästhetischen Tatsachen aus dem Reich der Dichter behandelt. Die Verschiedenheit von Verssprache und Prosa kann da zum Ausgangspunkt genommen werden. Verwandte Stilelemente in Homer und Raphael werden erarbeitet. Neben den literaturgeschichtlichen Aspekten ist es uns wichtig "im Hören zu verstehen", wie z.B. Goethe durch die Sprache seiner Lyrik seine Seelenentwicklung offenbart. Wichtig sind immer die Künstlerbiographien. Auf allen Altersstufen wird sowohl Ton- als auch Lauteurythmie geübt.

forum: Wie steht es mit dem Musikunterricht?

Musik gibt es immer. Die Kinder fangen im ersten Schuljahr damit an Flöte zu spielen. Während einer einer Viertelstunde gibt es morgens einen sog. rythmischen Teil, in dem u.a. musiziert und gesungen wird. Dies wird weiter gepflegt bis im dritten Schuljahr neben die Flöte, die dann alle beherrschen, ein zweites Instrument tritt. Geige, Cello, Querflöte usw. können die Schüler ihrem Charakter entsprechend auswählen. Im 6. Schuljahr geht aus diesem Musikunterricht ein Klassenorchester hervor, das bei den vielen Feiern in unserer Schule, zu denen die Eltern auch kommen, aufspielt. Es bleibt auch als Klassenorchester in der Sekundarschule bestehen, was nicht verhindert, daß besonders Begabte sich zu einem größeren Orchester, vielleicht einem Symphonieorchester, zusammenschließen. Auf IV$^{e}$ kommen dann aber auch spezielle Musikposten. Auf der III$^{e}$ wird sehr stark der Gegensatz zwischen "Augenmusik" und "Ohrenmusik" herausgearbeitet.

Wichtig ist, daß Jugendliche ein Instrument spielen und regelmäßig üben. Die Regelmäßigkeit und die Verbindlichkeit, mit der etwas getan wird, stärken den Willensbereich.

forum: Das ist doch sicher nur möglich, wenn die Eltern am gleichen Strang ziehen?

Die Kommunikation mit den Eltern wird bei uns sehr gepflegt. Regelmäßig finden Versammlungen mit den Eltern statt, wo sie darüber informiert werden, was im Unterricht behandelt wird.

Es ist nicht notwendig, daß die Eltern ein Musikinstrument beherrschen. Auch unmusikalische Eltern wissen, daß im 3. Schuljahr der Zeitpunkt zum Erlernen ein Instrumentes ist. Wenn diese Gelegenheit verpaßt wird, ist es unheimlich schwierig im späteren Leben damit anzufangen. Aber auch hier muß man wieder vor dem Mißverständnis warnen: es handelt sich nicht darum aus dem Kind einen Musiker oder eine Musikerin zu machen, sondern es geht darum seinen Willen zu stärken. Der innere Künstler ist wichtig, Ziel ist nicht daß das Kind mit 14 perfekt ein Instrument beherrscht, sondern daß es, seinen Fähigkeiten entsprechend im Umgang mit dem Instrument gelernt hat sich ein Ziel zu setzen, sein Willen und Streben auf etwas zu richten.

forum: Die Schulmüdigkeit, die oft mit der Pubertät einsetzt, ist sie seltener bei Waldorf-Schülern?

Wie schon erwähnt, muß der pubertären Schulmüdigkeit schon im Kindergarten vorgebeugt werden. Generell kann der Schulmüdigkeit vorgebeugt werden, wenn die seelisch-geistige Entwicklung der Schüler eine Entsprechung im Fächerkanon findet. Auf den Kunstunterricht der V$^{e}$ z.B. bezogen, würde das heißen, den Hell-Dunkel-Kontrast zu behandeln. Dies entspricht der Seelenstimmung des Jugendlichen in diesem Alter und das Fach muß dieser Stimmung entgegenkommen. Die Farbe wird auf 4$^{e}$-3$^{e}$ wieder verstärkt eingesetzt, einer Zeit in der für die Jugendlichen vieles wieder "farbiger" wird.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten mit der Pubertät des Jugendlichen umzugehen. Man kann sich mit

Es handelt sich nicht darum aus dem Kind einen Musiker oder eine Musikerin zu machen, sondern es geht darum seinen Willen zu stärken.

dem Jugendlichen und seiner melancholischen Stimmung verbünden. Man kann aber auch, wie wir es versuchen, in dieser Phase das Interesse des Jugendlichen für die Welt wecken. Der Jugendliche ist weder Kind noch Erwachsener. Man muß sich mit der Entwicklung des Menschen überhaupt befassen, was spielt sich ab bei einem 35-jährigen, was bei einem 70-jährigen? Die psychische Entwicklung des Kleinkindes ist weitgehend erforscht. Beim Jugendlichen ist vor allem die Sexualität erforscht. Das Seelenleben, das Geistesleben, das darüber hinausgeht, ist weitgehend unerforscht. Liebe im Jugendalter ist nicht nur sexuelle Liebe, sondern ist Liebe zur Welt, zu den Völkern der Erde usw. Fragen der Gerechtigkeit tauchen auf. Auch im Kunstunterricht geht man von der Stimmung des Jugendlichen aus und gestaltet die Epochen entsprechend.

Im Umgang mit Jugendlichen ist auch ein gewisser Humor notwendig, aber das ist nicht immer jedermanns Sache, weil Humor eine reife, ausgeglichene Persönlichkeit und die Fähigkeit, Distanz zu sich selbst zu haben, voraussetzt. Aber lernbar müßte es sein. Wenn man davon ausgeht, daß der Mensch ganzheitlich erzogen werden soll, d.h. daß die Fähigkeiten von "Kopf, Hand und Herz" angemessen gefördert werden sollen, dann setzt das voraus, daß der erziehende Erwachsene selbst, will er Vorbild sein, diese Fähigkeiten pflegt. In einer Schule, in der es gelingt, die Entwicklungsstufen des Jugendlichen zu respektieren, tritt mit Sicherheit die Schulmüdigkeit in geringerem Maße auf. Das trifft für die Waldorfschule zu.

Das Gespräch mit Denis Fellens führten Christiane Staudt und Dominique Schlechter

Chiles Kinder

Absolute Mehrheit und Sieg im ersten Wahlgang für Patricio Aylwin, dem Präsidentschaftskandidaten der fast gesamten Opposition. Das ist das Fazit der ersten demokratischen Wahl eines Staatsoberhauptes im Chile nach über 16 Jahren Militärdiktatur.

Am 11. März 1990 werden Aylwin und seine Minister zwar die Regierung übernehmen, nicht aber die Macht. Schließlich bleibt General Pinochet nach der für ihn maßgeschneiderten Verfassung für weitere acht Jahre Oberbefehlshaber der Armee. Heute läßt er sich als lateinamerikanischer Musterherrscher feiern, der für Ruhe und Ordnung gesorgt hat und dem Volk schließlich die Demokratie wieder dargestellt hat. Doch so manche in Aylwins Umgebung glauben, daß die Beseitigung der Spuren der Diktatur Pinochets mindestens solange dauern wird wie die Diktatur selbst

Zwei unterschiedliche Welten haben sich nämlich in den vergangenen 16 Jahren herausgebildet. "Die eine prosperiert und entwickelt sich aufwärts, mit einem europäischen oder amerikanischen Lebensstil. Aber das andere Chile, die Mehrheit, hat weniger Glück. Bei den meisten bringt die harte Arbeit kaum das tägliche Brot ein", erklärt ein Sprecher der "Vicaria de la Solidaridad", der von Pinochet bekämpften Menschenrechtsorganisation der katholischen Kirche.

Unsere Vereinigung "Chiles Kinder asbl" unterstützt die "Vicaria", steht auch auf der Seite von Sr. Karoline und ihren Freunden, die in den Elendsvierteln von Santiago mit den Armen für ihre Rechte kämpfen. "Trotz all der unüberwindlich scheinenden Schwierigkeiten für einen demokratischen Neuanfang, trotz der spürbaren Angst und des Mißtrauens ist jetzt die Zeit für Hoffnung", meint der chilenische Schriftsteller José Donoso.

Wir danken allen, die uns helfen, unsere chilenischen Freunde in dieser Zeit der Hoffnung zu unterstützen

Spendeneinnahmen: 1. Oktober 1989 – 5. Februar 1990:

| Geburt Claudine M., Bettemburg | 27.200 |
| — | — |
| Geburt Maurice P., Junglinster | 94.900 |
| Geburt Anna L., Oberpallen | 33.850 |
| Zum Gedenken an David N. | 10.300 |
| Spende Fraen a Mammen, Cessange | 50.000 |
| Spende Amis du Scoutisme, Bridel | 32.000 |
| Spende 20 Jahre Jugendchouer, Bettemburg | 11.911 |
| Spende P.-L., Luxemburg | 125.000 |
| Bazar, Bettemburg Dez. 1989 | 38.700 |
| Verschiedene Spenden | 129.620 |
| Subvention vom Lux. Staat | 102.520 |
| Prämien und Zinsen | 56.312 |
| | 712.313 |

Chiles Kinder asbl: CCP 89773-48

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