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Zum Weltkatechismus
Nach 1871 mußte es irgendwann zu einem solchen Unding kommen. Irgendeinmal mußte der Unsinn der päpstlichen Unfehlbarkeit und des päpstlichen Jurisdiktionsprimats ans Licht der großen weiten Welt. Der »Weltkatechismus« ist sonst nichts als die Spätfolge des Dogmas von 1871. Es ist erstaunlich, wie hundert Jahre danach gestandene Männer vor jenem Dogma in Angst geraten. So sehr, daß sie Paul VI. nachahmen, der sich im Jahre 1967 über das Gutachten seiner eigenen Gutachter hinwegsetze, sobald es darum ging, etwas anderes zu sagen als der verehrte Vorgänger Pius XI. bereits am 30. Dezember 1930 zum ehelichen Verkehr geschrieben hatte. Wer es recht bedenkt, findet es nicht einmal mehr unwahrscheinlich, daß Katholiken sich nun mit einer mittelalterlichen »Summa« der Unfehlbarkeit, wie der dunkelblaue »Weltkatechismus« eine ist, herumplagen müssen. Wobei gewußt ist, daß nur wenige Katholiken das tun. Wie wenig die Verfasser dieses über zwei Pfund schweren Wälzers von Geschichte und Bibel halten, sei am Beispiel des Bußsakraments illustriert.
Bußsakrament
Sonntag für Sonntag ertönt in fast allen Pfarrkirchen Luxemburgs das Nizäno-konstantinopolitanische »Credo« auf latein. Dort bekennt der das Latein unkundige Sänger: Confiteor unum baptisma in remissionem peccatorum. – Ich bekenne die eine Taufe zur Vergebung der Sünden. Dort, wo alle Gläubigen das kürzere »apostolische Glaubensbekenntnis« gemeinsam ablegen, hört man: Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Nachlaß der Sünden, Auferstehung… Im Glaubensbekenntnis des zu seiner Zeit konservativen Epiphanios (315-403) kann man noch lesen, was ursprünglich damit gemeint war: Wir glauben … an die eine Taufe der Umkehr. Die Taufe ist ursprünglich das einzige »Sakrament der Umkehr« gewesen. Sinnvoll war es nur für Erwachsene, die ja schon ein Stück ihres Lebensweges »in der falschen Richtung« hinter sich hatten und nun »umkehrten«. Allerdings geht es, wie das griechischen »Metanoia« deutlich macht, um einen geistigen Richtungswechsel, um das Neuverlegen von Denkschienen. Eine Schwerstarbeit, die man nur ein einziges Mal zu leisten in der Lage war. Unser sowieso in Verruf geratener Begriff von »Buße« führt total in die Irre. Wir verstehen darunter so etwas wie eine Strafe. Oder, wie man am 3. April 1993 in der Zeitung lesen konnte, so etwas wie eine Psychotherapie bei einem »Beichtvater«, der für diese Arbeit nicht vorgebildet ist. Doch weder Strafe noch Seelenheilung ist mit »metanoia – Umdenken« gemeint. Dennoch ist das, was landläufig unter Buße verstanden wird, ein Honigschlecken im Vergleich zur Schwerstarbeit des
Denkschienenverlegens. Obendrein ist bekannt, daß jenes Sakrament, das wir in der westlichen Kirche als Bußsakrament kennen, in der Kirche des ausgehenden zweiten Jahrhunderts mit »zweite Buße« bezeichnet wurde, im Gegensatz zur »ersten Buße«, welche ja die Taufe war. Aus einer gewissen Notlage heraus wurde damals jene zweite Buße »erfunden«. Weil Christen nicht wußten, wie sie mit jenen Getauften umgehen sollten, die wegen einer schweren Verfehlung oder auch aus Nachlässigkeit der Kirchengemeinschaft den Rücken gekehrt hatten. Einerseits galt die Taufe als einmaliges wirksames Zeichen der Umkehr. Andererseits wußten alle Getauften, Jesus wollte nicht den Tod des Sünders, sondern dessen Leben. Was war da zu machen? Noch einmal taufen ging nicht, und Sünder einfach im Regen stehen lassen würde der Jesus nicht gutheißen. Dieses Dilemma lösten die Kirchen nicht vor Mitte des zweiten Jahrhunderts.
Dann jedoch begann hier und dort eine zweite Möglichkeit der Umkehr sich aufzutun. Diese zweite Umkehr war nicht eine zweite Taufe. Obschon für die Vorbereitung der zweiten Buße, die auch »Rettungsplanke« genannt wurde, die Taufvorbereitung Pate stand. Zur Taufe wurde weder Frau noch Mann ein zweites Mal zugelassen. Genau so zur »zweiten Buße«. Diese zweiten Buße wurde abgeschlossen mit der »Versöhnung«. Getaufte hatten sich von ihrer Gemeinschaft getrennt, bei der Versöhnung wurden sie wieder in sie hineingenommen. Die Geschichte des zweiten Bußsakraments ist abwechslungsreich und spannend. Doch für unsere Beweisführung kommt es lediglich auf die historische Tatsache an, daß es vor der zweiten Hälfte des zweiten Jahrhunderts kein anderes Bußsakrament als die Taufe gab. Deshalb kann weder ein Paulusbrief noch der Text eines Evangeliums sich auf Jesus persönlich berufen, der seine »Apostel«, und damit deren Nachfolger am Abend der Auferstehung mit der Vollmacht zur Sündenvergebung ausgestattet habe. Da die Taufe sehr wichtig war, konnte sie kein exklusives Recht der Kleriker sein. Das lernten ehemals alle Schulkinder in ihrem kleinen Katechismus. Genau so wenig kann die »Vollmacht« der Kirchenversöhnung nur einem Teil der Kirchenmitglieder vorbehalten sein. Dazu ist die Versöhnung zu wichtig.
Wer kann Sünden nachlassen?
Dem Bibelkundigen ist die Frage bekannt. Sie war an den Gesichtern der Schriftgelehrten abzulesen, als Jesus einem Gelähmten sagte: "Nur Mut, mein Junge, deine Sünden sind dir vergeben" (Mt 9,2b). Jesus war also in der Lage, einen Menschen, der sich aus der jüdischen Glaubensgemeinschaft davongeschlichen hatte, dieser Gemeinschaft wieder zuzuführen. Bei
Der »Weltkatechismus« ist sonst nichts als die Spätfolge des Dogmas der Unfehlbarkeit von 1871.
Mattäus (9,2) und Markus (2,5) redet er den Gelähmten mit »Kind«, bei Lukas (5,20) mit »Mensch« an. Für Jesus hängt das Versöhnen so untrennbar mit dem »Reich Gottes« zusammen, daß niemand, der Versöhnung sucht, zuerst noch einen »Beichtvater« aufsuchen muß. Zuallererst soll die Person aufgesucht werden, von der man sich im Streit getrennt hat. Eine »Versöhnungsordnung« in vier Stufen hat Mattäus überliefert. Sie scheint das Verfahren widerzuspiegeln, wie man im ersten Jahrhundert die in jeder Gemeinschaft auftretenden Probleme menschlicher Schwäche zu lösen suchte: Wenn dein Bruder sich gegen dich versündigt, so geh und weise ihn zurecht, da und er allein. Hört er auf dich, so hast du einen Bruder gewonnen. (1. Stufe) Hört er aber nicht, so nimm dir einen oder zwei hinzu. … (2. Stufe) Hört er auch an ihnen vorbei, so sprich zur Gemeinde. … (3. Stufe) Hört er auch nicht auf die Gemeinde, so gelte er dir als Fremder. (4. Stufe) (Mt 18,15-17). Genau so denken heutige Christinnen und Christen. Sie fragen, welchen Sinn es haben könnte, ihre Ehe- und Familienzwiste oder auch nur ihre nachbarlichen Streitereien dem Pfarrer zu beichten. Wenn Mann und Frau, Schwiegermutter und Schwiegersohn, Heranwachsende und Eltern, Nachbarn und Freunde sich aussprechen und einigen, dann ist ebenfalls die »Sache mit Gott« in Ordnung. Anders herum jedoch geht es nicht: der »gebeichte« Streit ist zwischen den Streithähnen noch immer nicht in Ordnung. Aber auch die »Sache mit Gott« scheint nicht in Ordnung zu sein, solange die »Sache mit den Menschen« nicht in Ordnung ist. Zur Illustration dieses Sachverhalts gibt es die Erzählung vom Knecht, dem sein Herr eine Milliardenschuld zuerst einmal schlicht und ergreifend schenkt. Später jedoch läßt er denselben Knecht in den Schuldturm werfen, als ihm berichtet wird, der Beschenkte habe seinem Mitknecht wegen etlicher hundert Franken den Gerichtsvollzieher auf den Pelz gehetzt (Mt 18,23-35). Dieses 18. Kapitel des Mattäusevangeliums ist voll von Gedanken über Versöhnung und Verzeihung. Siebzig mal siebenmal – das heißt immer wieder – verzeihen Jesuschüler einander (18,22b). Das Aufregenste aber steht in Vers 18: Was immer ihr binden werdet auf der Erde, wird gebunden sein im Himmel; und was immer ihr lösen werdet auf der Erde, wird gelöst sein im Himmel. Genau die gleichen Worte wurden zwei Kapitel vorher (Mt 16,19) dem Petrus gesagt. Es ist wie bei der Probesendung der Zwölf, und dann der Zweiundsiebzig im Lukasevangelium. Sowohl die Zwölf wie die Zweiundsiebzig wurden von Jesus selbst auf den Weg geschickt. So auch hier: die Binde- und Lösegewalt wird den »Jüngern« nicht vom Petrus gegeben, sondern von Jesus selbst. Alle »Jünger«, wir würden sagen: alle Christen besitzen diese Gewalt. Eine Tatsache, die den Verfassern des »Katechismus« entgangen ist. Noch viel mehr ist ihnen entgangen. Immer wieder zitieren sie aus Kapitel 20 des Johannesevangeliums den 23. Satz: Wem immer ihr nachläßt die Sünden, ihnen sind sie nachgelassen; wem immer ihr sie festhaltet, sind sie festgehalten. Nur ein bißchen weiter oben hätten die Katechismusredakteure nachsehen können, zu wem Jesus dies sagt. Vers 19 verrät es: Als nun Abend war jenes Tages, dem ersten der Woche, und die Türen verschlossen waren, wo die Jünger waren … Auch hier geht die Rede von den Jüngern, nicht von den Zwölf oder den Aposteln. Der auferweckte Jesus vermittelt
all seinen Schülern den Heiligen Geist. Das deckt sich genau mit dem, was wir in der Apostelgeschichte lasen: Sichtbar wurden ihnen – sich verteilend – Zungen wie von Feuer. Und die setzten sich auf jeden von ihnen. Und voll heiligen Geistes wurden alle (Apgesch 2,3-4a). (Zu bemerken: ohne Unterschied ob Mann oder Frau.) Und dann gibt es bei Johannes, in Satz 23 des 20. Kapitels noch etwas. Ganz modern – fast psychologisch – mutet es an. Ist dann aber doch wohl nur eine uralte Erfahrung.
Wer verzeiht, nimmt dem, der gefehlt hatte, ein Last von den Schultern. Wer sich weigert ihm die Last abzunehmen, der läßt ihn darunter zusammenbrechen. Wer jemand die Verzeihung verweigert, der
Löffler, in: Publik-forum
bestärkt ihn im Bösen. Diese uralte Erfahrung ist in den Kirchen vergessen worden, als sie aus dem Verzeihen und Versöhnen einen richterlichen Akt machten. Jurisdiktion ist gegenwärtig in der römischen Kirche immer noch das geläufige Denk- und Handlungsmuster. Der Katechismus wurde im gleichen Muster gestrickt. Der Heilige Geist wird von den »Apostelnachfolgern« immer nur portionsweise abgegeben. Ob der Heilige Geist sich das gefallen läßt? Wer es glauben möchte, dem will ich es nicht verwehren. Mir aber scheint, daß der Geist jenes Gottes, an den Jesus glaubte, nicht nur an Christen, sondern an alle Menschen die »Vollmacht« austeilt, Sünden zu vergeben. Weiter scheint mir, daß es der gleiche Geist ist, der davor warnt, irgend jemand in seinem Fehlverhalten zu bestärken.
Altes und Neues sollten die Jünger Jesu aus ihrem Schätzen hervorkramen (Mat 13,52). Nicht jedes Alte hat ausgedient, und nicht jedes Neue ist erprobt. Das ist eine sehr banale Binsenwahrheit. Aber die Beichte ist »out«. Stand so am 3. April in der Zeitung. Ist ebenfalls eine nachprüfbare Tatsache. Daß sie vielleicht deshalb ausgedient hat, weil sie in Wirklichkeit nichts mit Jesus Christus zu tun hatte, dies zu
fragen kommt weder dem Anonymus aus der Zeitung vom 3. April noch den Katechismusfabrikanten in den Sinn. Statt dessen, versucht man – übrigens echt klerikal – den Beichtverweigerern ein schlechtes Gewissen zu machen. Wohl vergeblich. Die Beicht hat ausgedient. Wie die sechsundsiebzig Nummern (1422-1498) des vierten Artikels im zweiten Kapitel des »Katechismus«. Zwar steht da schwarz auf weiß,
Schrecklich! Ich habe schon wieder gesündigt!
Zeichnung: Sempé
das Bußsakrament versöhne uns mit der Kirche. Die Sünde habe die »brüderliche« (auch hier fehlen die Schwestern!) Gemeinschaft gebrochen. Das Sakrament der Buße repariere oder erneuere dieselbe. Da das Ganze sich zwischen einem »Beichtvater« und einem »Beichtkind« im geheimen abgespielt hat, wird die Kleinigkeit übersehen, daß die Geschwister gar nicht bemerken, wie ihre Schwester oder ihr Bruder sich nun wieder mit ihnen versöhnt hat!
Da stände ja wirklich etwas Neues im »Weltkatechismus«, aber nein, es ist nur der gescheiterte Versuch, dem vierten Artikel des zweiten Kapitels einen etwas neumodischen Anstrich zu verpassen. Denn was über das Bußsakrament dort geschrieben steht, ist Aufgewärmtes. Einschließlich der Ablässe, auf die nicht einmal mehr die armen Seelen scharf sind. Aber nach dem »Katechismus« gibt es das von katholischen Kirchenmännern (vielleicht aus Mitleid mit den Überlebenden) ausgedachte Fegefeuer noch immer. Obschon es ja mit dem Gott, an den Jesus glaubte, nicht in Einklang zu bringen ist. Zwar hat der »Katechismus« sich auch hierin angepaßt und Gott auch mütterliche Züge zugestanden. Das war nicht immer so, auch wenn ein Bischof gelegentlich einer »Mona Lisa«-Sendung am Ostersonntag – gut klerikal – behauptete; Aber das haben wir doch immer gesagt. Was offensichtlich nicht stimmt. Sonst dürfte sich doch etwas davon im christlichen Volk niedergeschlagen haben. Dessen gängiges Gottesbild aber hat einen sehr patriarchalischen Bart.
Schönheitspflästerchen
Schönheitspflästerchen gibt es schon im »Weltkatechismus«. Sie sind nur aufgeklebt. Auf sie weisen Fundamentalisten aller Schattierungen immer wieder hin. Wie ebenfalls in der Zeitung zu lesen war. Alain DECAUX, von der Académie française, schrieb im »Figaro Magazine«: Les voici, clairement, solidement exprimées, les vérités auxquelles les chrétiens doivent adhérer, faute de n’être plus chrétiens. Ainsi nous découvrons ce que l’Église croit, ce qu’elle propose, ce qu’elle vit et comment elle prie. Ce livre capital devient pour tous les croyants frappés, bousculés, désorientés par tant de gloses, d’appels au laxisme, voire à l’hérésie, cette référence que demandait en 1985 le synode des Évêques à Jean-Paul II. Le Saint-Père lui-même voit en lui la source nécessaire à laquelle puiseront les catéchismes nationaux et diocésains qui seront élaborés désormais. Eigentlich hätte man das viel billiger haben können. Man soll doch in den Bibliotheken die alten Diözesankatechismen ausgraben und neu auflegen. Mit ein paar Schönheitspflästerchen, ein allzu altmodischen Wörtchen hier ausgewechselt, eine kaum noch gebrauchte Redewendung da ersetzt, und schon wüßten die paar verprügelten, unterdrückten und desorientierten Gläubigen wieder, wo’s lang geht. Genau das meint unser Titel: Der »Weltkatechismus« ist eine Spätfolge der Unfehlbarkeit. Sogar die Bischöfe, die sich als Teilhaber des »Lehramts« betrachten, entledigen sich dieses Lehramts. Sie bitten den Papst, den Unfehlbaren, um Hilfe. Zwar pochen sie auf ihre Mitarbeit am »kapitalen« Buch: mehr als 24000 Eingaben von Bischöfen aus aller Welt seien darin verarbeitet worden. Doch wieviele Bischöfe haben ihre eigene Kirche informiert, und sei es auch nur über die von ihnen nach Rom gemachten Eingaben?
Spurlos ist das zweite Vatikanische Konzil vorbeigegangen an Fundamentalisten vom Schlag des Alain DECAUX oder der Rita WASCHBÜSCH, Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, unüberhörbar gegenwärtig bei »Mona Lisa« am Ostersonntag. Wer die ewigen Wahrheiten des »Katechismus« nicht schluckt, ist kein Christ mehr. So einfach ist das. Scheiterhaufen, ich hör euch knistern. Lehrstühle, ich sch euch leerwerden. Die neuen Kleriker erblöden sich nicht, gläubige Christen schon wieder als Häretiker zu bezeichnen. Wie zu Zeiten des christlichen Kaisers Maximus, der im Januar 385 den ersten christlichen Häretiker, den Spanier Priscillianus, hinrichten ließ. Was dessen Verteidiger Martin von Tours (ja den mit dem halben Soldatenmantel) auf dem »Hellegesteen« zu Niederanven Zornestränen in die Augen trieb. Neue Kleriker gibt es allemal. Sie sind in Fernsehsendungen daran zu erkennen, daß sie andere Leute gar nicht zu Wort kommen lassen. Doch über diese neuen Kleriker männlichen wie weiblichen Geschlechts, Verfechter der Unfehlbarkeit, Gegner jeglicher Pluralismen, die den »Katechismus« auf Teufel komm raus verteidigen, dann wohl das nächste Mal.
Jupp WAGNER
28.4.93
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