Sechzigtausend Katholen in Elbflorenz?

(Im Klartext: Katholikentag in Dresden)

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(Im Klartext: Katholikentag in Dresden)

"Geben Sie mir auch so ein Heftchen. Ich bin ja schließlich eine Kathole", sagte die ältere Dame im vollgestopften Zweitklasseabteil, als jemand Programmhefte der IKvu (Initiative Kirche von unten) anbot. Vorher hatte sie sich schon gewundert, daß der Zug so überfüllt war. "Aber ja", war ihr dann eingefallen, "in Dresden ist ja Katholikentag." Eine Kathole, die nach Dresden, aber nicht zum Katholikentag, reiste.

Seit 1980 ist die Stadt an der Elbe (480.000 Einwohner) Bischofsstadt einer Diözese mit einem Katholikenanteil von 3,6%. Für drei Tage, falls vierzigtausend fremde "Katholen" angereist sein sollten, wäre der Prozentsatz um 8,3 Punkte in die Höhe geschnellt. Natürlich besitzt die sächsische Diözese Meißen-Dresden seit 1980 eine Kathedrale. Und zwar die ehemaligen Hofkirche, erbaut 1733-1755 durch Friedrich-August II., der im Palast nebenan wohnte und dem D.O.M. (Deo Optimo Maximo, dem größten und besten Gott) – so steht es in meterhohen vergoldeten Lettern am Turm – diesen Tempel widmete, um zu beweisen, daß es ihm ernst war mit seinem katholischen Glauben, und daß er sich nicht nur bekehrt hatte, um König des katholischen Polen zu werden.

Der Bahnhof, an dem unser überfüllter Zug all seine Passagiere auslud, ist 1898 eingeweiht worden. Sofort am Vorplatz eben dieses Bahnhofs beginnt die drei Kilometer lange "Kirchenmeile". Sie ist nur für den Katholikentag so umbenannt und trägt zu normalen Zeiten verschiedene Namen: Prager Straße, Seestraße, Schloßstraße, dann geht’s auf der Augustusbrücke über die Elbe in die Hauptstraße zum Albertplatz. Drei Kilometer gelbweiße Vatikanzelte. Es

kostete mich, den mit Vatikanallergie Behafteten, etliche Überwindung und drei Nachmittage jene drei Kilometer in der brütenden Hitze abzutrieben. Doch nicht nur Vatikanisches war präsent in den gelbweissen Zelten. Hundertneunundneunzig gab es deren nach dem offiziellen Katalog. Von der "Gemeinschaft christlichen Lebens" bis zu den "Pfadfindern Europas". Dazwischengestreut zeigten auch vier Zelte der "Initiative Kirche von unten" deren Kirchentagsmotto: "teilen statt herrschen". Wohlgemerkt, auf der "Kirchenmeile" des offiziellen Katholikentags. Das Empfangskomitee der IKvu war allerdings sechs Kilometer oder 24 Trambahnminuten nach Osten ausgelagert. So weit nach Osten hatte mich nicht einmal mein Beitrag verschlagen, mit dem ich dem größten Feldherrn aller Zeiten zu seiner Niederlage verholfen hatte. Da ich auf dem Fahrplan der IKvu figurierte, wollte ich zur Eröffnung da sein. Die IKvu hatte sich, sofern ich mich recht erinnere, 1980 auf dem Berliner Katholikentag zum erstenmal gegen die Aussparung verschiedener brandaktueller Themen (Priesterzölibat, Homosexuelle und Kirche, Frauen in der Kirche, Demokratie in der Kirche u.ä.) einen Alternativkatholikentag mit Erfolg angeboten. Wo in Karlsruhe beim "KatholikInnentag von unten" des Jahres 1992 die Eröffnungsveranstaltung mit über dreitausend Menschen aus allen Nähten geplatzt war, gab es heuer in der Dresdener Versöhnungskirche eine entmutigende Antwort auf die Frage "Wo bleibt das Volk?" Es war ferngeblieben. Vielleicht neunzig bis hundertzehn Leute ließen große Lücken in den Kirchenbänken. Auch der "Markt der Möglichkeiten" mit seinen zweiunddreißig geplanten – doch zum Teil unbesetzten – Ständen machte im Vergleich zu Karlsruhe einen eher mickrigen Eindruck.

Drei Kilometer gelbweiße Vatikanzelte. Es kostete mich, den mit Vatikanallergie Behafteten, etliche Überwindung und drei Nachmittage jene drei Kilometer in der brütenden Hitze abzutrieben.

Es ist leicht möglich, daß die IKvu bis auf weiteres keinen Kirchentag von unten mehr zu planen braucht, weil sozusagen alle Themen, die der offizielle Katholikentag noch vor zwei Jahren verweigerte, nun im Programm des 92. Deutschen Katholikentags aufgegriffen sind. Was nicht bedeutet, daß die IKvu sich auf ihren Lorbeeren ausruhen soll. Vielmehr soll sie weiter den Finger am Puls der Zeit halten, solange in der Amtskirche noch Männer vom Schlage eines Johannes DYBA alle kirchenkritischen Leute als Parasiten bezeichnen. Aber auch solange „aufgeschlossener sich gebende“ Bischöfe versuchen, den Petrus – so er mal wieder Unfug macht – zu verteidigen. Ihnen muß unbedingt dazu verholfen werden, ihm ins Angesicht zu widerstehen. Das wäre nach biblischer Tradition nur recht und billig.

„Das mündige Volk Gottes gibt sich eine Verfassung“. Darüber sollten bei der IKvu diskutieren: Norbert GREINACHER aus Tübingen, Michael KRÖSELBERG aus Düsseldorf, Leonard SWIDLER aus den USA, unter der Moderation von Oswald STEIN von „Christenrechte in der Kirche“. Knappe sechs Dutzend Leute hatten sich eingefunden. Die Frage, wie ein Volk mündig wird, ist nicht gelöst. Und wird meiner unmaßgeblichen Meinung nach nicht damit gelöst, daß etliche Leute sich eine Verfassung für ein Volk ausdenken, das es noch gar nicht gibt. In der Realität gibt es das mündige „Volk Gottes“ im besten Fall auf dem Papier des zweiten Vatikanischen Konzils. In Wirklichkeit gibt es nur einige mündige Christen. Aber sie sind kein Volk. Sondern Gruppen und Gruppen. Die sich noch nicht einmal darüber einig sind, worin sie sich uneinig sind. Weil sie zwar anders Kirche sein wollen, aber nicht einsehen, daß sie nur anders Kirche sein können, wenn sie sich von dem legalistischen, dem dogmatischen, dem hierarchischen, dem populistischen, dem mit vielen goldenen Ketten an den jeweiligen Staat gebundenen Kirchenmodell resolut verabschieden. Das neue, aber im Grunde ursprüngliche Kirchenmodell gibt es nur in der radikalen Verwirklichung von Geschwisterlichkeit, wo es „nicht mehr Mann und Frau, Freie und Sklaven, Juden und Nichtjuden“, nicht mehr unten und oben, nicht mehr Lehrende und Belehrte gibt; in der Erkenntnis, daß es wichtiger ist, mit Jesus an Gott zu glauben, als an Jesus als Gott; im ernsthaften Versuch, das Subsidiaritätsprinzip durchzusetzen, das der kleineren Gruppe die Priorität vor der größeren einräumt, das auch lauten könnte: soviel Gesetz wie unbedingt nötig, soviel Freiheit wie irgendwie möglich. Damit begannen total andere als die realexistierenden Kirchen zu leben. Seien diese nun vatikanischen, orthodoxen oder gar reformierten Zuschnitts.

Abends hatte die IKvu den Opus-Dei-Spezialisten Peter HERTEL eingeladen. Thema: „Opus Dei – Stoßtrupp des Papstes“. Der Saal war wirklich nicht sehr groß. Dafür aber der Andrang. Enttäuscht mußten viele abziehen. Ich harrte zehn Minuten vor der Tür und schnappte etliche Sätze auf, die ich schon zweimal von Peter HERTEL gehört hatte und überdies daheim im Bücherregal stehen habe. So daß ich wohl nicht fehl gehe in der Annahme, er habe in Dresden das gesagt, was er auf den Seiten 282/283 in Nr. 6/94 des „Anzeiger für die Seelsorge“ veröffentlichte: „In Berlin entsteht – nach Köln/Bonn und München/Augsburg – der dritte deutsche Opus-Schwerpunkt.“ Die Abschnitte sind überschrieben:

„Spenden deutscher Diözesen, Bischöfe als Aushängeschild, Arm und kinderreich“ (Nur die drei erste Sätze dieses Abschnitts: „Nach eigenen Angaben ist die Personalprälatur [Opus Dei] mit ihren knapp 80.000 Mitgliedern eine ‚arme, kinderreiche Familie‘ bei ‚straftster Disziplin‘. Sie lebt nicht nur von Spenden aus der Kirche, sondern auch – laut RUST – aus Bundesländern und politischen Gemeinden. Den Hauptanteil des erforderlichen Kapitals erwirtschaften allerdings die meist gut verdienenden Mitglieder.“). Weitere Themen: „Berlin als neue Schaltstelle, … Zwischen Treuhand und EU.“ (Aus diesem letzten Absatz: „… OSTERMANN [Kölner Opus-Dei-Mitglied] bewegt sich auf Brüsseler EU-Termin, aus dem schon häufiger Gelder in Projekte der [Opus-Dei-] Stiftungen geflossen sind. Den Hebel setzen Opus-Dei-Mitglieder mit der Stiftung Pro-gredi an, die in Brüssel residiert.“)

Bei meiner Schlußwanderung auf dem letzten Drittel der „Kirchenmeile“ hielt ich mich bei Stand Nummer 176 auf. Er beherbergte „Kritische Katholiken, Berlin“. Absicht oder Zufall: diesen kritischen Berliner Katholiken schräg gegenüber, auf den Ständen 179 und 180 wurde für Medjugorje geworben. Unwissende Leser sollen hiermit darüber informiert werden, daß Medjugorje in Kroatien liegt, und daß dort seit Jahren alltäglich punkt 18 Uhr Maria etlichen Jugendlichen erscheint und sie auffordert, zu beten. Kroatien ist bekanntlich ein Teil des ehemaligen Jugoslawien. Dort ist Krieg. Und nicht nur dort. Das Beten hatte dort lange begonnen, bevor das Gemetzel im ehemaligen Jugoslawien anfing. Mit Beten ist es also wohl nicht getan. Doch solcher Gedanke ist ein kritischer. Herrn DYBA und der Jungfrau Maria ein Greuel. Ich ward weder auf Stand 179 noch 180 erkannt. Doch von Stand 175 hörte ich auf einmal: „Sind Sie nicht der Wagner aus Luxemburg?“ Nein, kein Vatikanspion hatte mich erspät. Sondern Ursula HAERTLE von der „Vereinigung katholischer Priester und ihrer Frauen e.V.“ Sie und ihr Mann waren mal an Mariä Himmelfahrt in Niederanven in der Messe gewesen. Für die „Vereinigung katholischer Priester und ihrer Frauen“ sollte es zwar auch einen Stand bei der IKvu geben, aber auf der offiziellen „Kirchenmeile“ waren Tausende anzutreffen, wäh-

rend bei der Versöhnungskirche weit draußen im Osten der Stadt sogar in den Stoßzeiten keine zweihundert sich einfanden.

Unter den Tausenden auf der "Kirchenmeile" war etwa die Hälfte unter dreißig. Aber so genau kann man das nicht sagen, denn kein Beobachter konnte mehr als ein kleines Segment des Aufmarsches überschauen. Auffallend viele Schülerinnen und Schüler machten einen großen Prozentsatz der sowieso jungen Katholikentagsteilnehmerinnen und -teilnehmer aus. Sie sammelten sich immer wieder an einem der vier – oder waren es fünf und noch mehr? – Podien, auf denen heiße "Musik" getrommelt wurde. Aber an den 18 Werkstätten – von "Arbeitswelt" bis "Wissenschaft" waren sie kaum interessiert. Schüler und Schülerinnen, wenn sie zum "Katholikentag" aufbrechen, bekommen für diese Zeit schluffrei, sofern sie nicht sowieso schon Schulferien haben. Für sie ist der Katholikentag ein "Happening". Am Straßburgerplatz war der Jugendtreff. Ich war einmal dort, so um halb elf, als noch nicht viel los war. Als es losging, machte ich mich aus dem Staub.

Überhaupt machte ich mich aus dem Staub am vorletzten Tag. Da Massenhochämter meiner Meinung nach gegen den Sinn der Eucharistie verstoßen. So weiß ich auch nicht, wie der Abschlußgottesdienst bei der IKvu verlief. Eine der vor etlichen Wochen ordinierten anglikanischen "Priesterinnen" sollte mit andern "Priestern" konzelebrieren. Aus Rücksicht auf ihre eigene Kirche wollte sie das dann doch nicht. Aber sie wäre damit einverstanden gewesen nach "flämischem Muster" die Eucharistie mitzufeiern. Das flämische Muster: auch in Flandern steht nicht mehr allsonntäglich ein "Priester" jeder Pfarrei zur Verfügung. Nun wissen flämische Katholiken, daß jede christliche Gemeinschaft ein Recht auf die Eucharistie am Sonntag hat, und wissen auch, daß die "Kühlschrankmessen" – ein "Priester" hinterläßt für die nächsten Sonntage im Tabernakel "konsekrierte Hostien zum Austeilen" – keine Eucharistiefeiern sind. Flamen wissen auch, daß jede Frau und jeder Mann die vier "Einsetzungsberichte" laut lesen darf. Also dürfen auch alle zusammen laut eine der Erzählungen lesen, wie Jesus am Abend vor seinem Tod Brot nahm. Das tun sie dann auch. Und finden, daß eine solche Eucharistie einer "Kühlschrankmesse" – auch priesterloser Sonntagsgottesdienst genannt – vorzuziehen ist. Flamen finden es eigenartig, daß Pastoralassistenten Pfarreien leiten dürfen, was erwiesenermaßen schwieriger ist als "eine Messe zu halten". Flamen fragen sich, warum Bischöfe nicht alle Pastoralarbeiter und -arbeiterinnen ordinieren. Flamen sind wohl praktische Leute: sie tun, was ihnen nötig erscheint. Sind sie durch ihre Taufe nicht alle "Priesterinnen und Priester"? Steht nicht nur die Bibel sondern auch das jüngste Konzil auf ihrer Seite? Steht in der Konstitution über die Kirche nicht geschrieben, daß alle Getauften am Priestertum Christi teilhaben? Wenn Bischöfe immer wieder nach Rom schielen, ob ihnen von dort nicht grünes Licht für längst fällige Reformen gegeben wird, muß da nicht das "Volk Gottes" die Initiative ergreifen? Nicht nur um die nötigen Reformen durchzusetzen. Sondern auch um den zaudernden Bischöfen Mut zu machen, das zu tun, wozu sie da sind. An erster Stelle sind Bischöfe ja Mitglieder ihrer Ortskirche. Für deren Anliegen sind sie zuständig. Eine Zuständigkeit,

die sie nicht vom römischen Bischof empfangen haben. Eine Zuständigkeit, die sie nicht delegieren können. Auch nicht an den römischen Bischof. Nur teilen können sie ihre Verantwortung. Mit eben jener Ortskirche, deren Mitglied sie sind.

"Überholtes Modell", meint Martin MERZ in »DIE ZEIT«, Nr. 28 v. 8. Juli 1994, S. 5: "Nein, sein Motto »Unterwegs zur deutschen Einheit« hat der 92. Katholikentag in Dresden nicht eingelöst. Zu verwarren waren seine Antworten." Daß ein solcher Lapsus einem so renommierten Blatt wie der "DIE ZEIT" passierte! Wie jeder des Lesens Kundige sich vergewissern kann, hieß das Motto schlicht und ergreifend: "Unterwegs zur Einheit." Die Doppeldeutigkeit war sogar mir aufgefallen: Es ging natürlich auch um deutsche Einheit, aber doch wohl nicht an erster Stelle. Vornehmlich möchte ich sagen, ging es um kirchliche Einheit. Nicht nur um Ökumene mit den nicht-römischen christlichen Konfessionen, sondern vor allem um kirchliche Einheit zwischen den alten und den neuen Bundesländern. Da gibt es nicht nur Uneinigkeit in politischen Bereichen, in denen die Altbundesländer die Neubundesländer auf Vordermann bringen wollen. Sondern zum Beispiel um die Kirchensteuer und den schulischen Religionsunterricht. Auch theologisches Gefälle ist erkennbar, wie ein junger Dresdener Domvikar deutlich belegte. Befragt, wie er persönlich zur Frauenordination stehe, antwortete er: "Ich bin der Meinung, an manchen Stellen, gerade dann, wenn letzte Klarheit noch nicht gewonnen ist, ist Schweigen Gold." Der Mann hat wohl noch keine Ahnung davon, daß letzte Klarheit längst gewonnen ist. Johannes Paul II. wärmte ja mit seinem Schreiben nur alte Positionen auf. Doch der junge Domvikar, auch wenn er – im Gegensatz zu manchen westlichen Domvikaren – ohne römische Visitenkarte unter dem Adamsapfel herumlief – will sich die Mitra nicht verscherzen. Im Auslaufmodell des DDR-Staates war er zwar Vorbild gewesen, im Auslaufmodell der Johannes-Paul-II-Kirche bringt er den Mut, noch einmal Vorbild zu sein, nicht mehr auf.

Genau getroffen scheint mir der vierte Absatz in MERZens Aufsatz: "Lange hat das Fernsehen die Kirchen kopiert – sonnabendliches Zelebrieren in Showkathedralen mit den Hohepriestern der Unterhaltung, öffentliche Beichten in »Verzeih mir« – nun geht es umgekehrt. In Dresden moderierten die Fernsehgrößen. Im Unterhaltungsprogramm wirbelte eine skateboardfahrende Nonne. Die Kirche parodierte sich selbst. (Was an sich nicht zu verwerfen ist, sondern Humor signalisiert, der in den Kirchen Seltenheitswert besitzt/Jupp W.) Das Publikum klatschte, das darf es immer."

Auch Martin MERZ konnte nur ein Segment des Dresdener Katholikentags, vielleicht sogar nur das im Fernsehen präsentierte, beobachten. Deshalb irrt er, wenn er meint, das Wort "Menschenrechte"… sei irgendwann auch in Dresden gefallen. Es ist gefallen, nicht irgendwann, sondern vom 29. Juni bis zum 1. Juli jeden Tag mehr als hundertmal, und das nicht nur auf dem Kirchentag von unten. Aber der ist Martin MERZ nicht einmal ins Blickfeld geraten.

Jupp Wagner
14. Juli 1994

Flamen finden es eigenartig, daß Pastoralassistenten Pfarreien leiten dürfen, was erwiesenermaßen schwieriger ist als "eine Messe zu halten". Flamen fragen sich, warum Bischöfe nicht alle Pastoralarbeiter und -arbeiterinnen ordinieren.

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