Die luxemburgische Drogenszene
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Viele geschulte und verantwortungsvolle Erwachsene, Eltern und Erzieher, werden sich wohl wundern, dass der Luxemburger mit einer Drogenszene konfrontiert ist. Wie könnte es auch anders sein: Luxemburg, Kind unserer westlichen Konsumgesellschaft, sinnverwandt mit Begriffen wie Reichtum und Wohlstand! Dank des schon längst gestarteten Kulturaustausches und der modernen internationalen Verbindungen bietet sich unserm Ländchen ein vielseitiges Angebot an Waren aus allen Weltteilen, Waren jeglicher Art: unter anderem auch die sogenannten Rauschgifte.
Die Droge: wird dieses Wort erwähnt, so denkt man sofort an Haschisch, Marihuana, LSD und wie sie alle heissen: um diese dreht es sich ja (unter anderem) auch. Bereits anfangs der 70er Jahre sind eine beträchtliche Anzahl von protokollierten Drogenfällen in der polizeilichen Statistik eingetragen. Die Zahlen beweisen, dass schon etliche Familien, aus dem Arbeitermilieu wie aus gut situierten Kreisen, längst mit Drogen in Berührung gekommen waren, sei es, dass man es von Bekannten zugeflüstert bekam (aber nicht weitersagen), sei es, dass das eigene Kind sich drogiert.
"Mein Kind hascht? Was soll ich bloss tun? Wenn die Nachbarn das erfahren!"
Also doch kein neues unbekanntes Problem!
DIE AKTEURE
Die statistischen Angaben (einzige Quelle, obwohl die Statistik der "Sûreté" nur einen Bruchteil der tatsächlichen Zustände erfasst und man so mit weit höheren Zahlen rechnen muss) zeigen ein fortschrei-
tendes Ansteigen des Drogenkonsums in Luxemburg von 1971 an. Hinzu kommen verschiedene Tatsachen, die eine deutliche Verschärfung des Problems sichtbar machen, so dass jede Entwarnung des Drogenalarms als unverantwortlich gelten muss.
a) Luxemburgische Drogierte: bei den erfassten Drogenfällen handelt es sich bei 90% um Luxemburger und nicht um eine Mehrzahl von Ausländern, wie viele "gut informierte" Leute annehmen.
b) Alters- u. Berufsklassen: Die meisten Fälle gehören einer Altersklasse von 20-27 Jahren an. Hier sei zu vermerken, dass es sich in grossem Ausmass um Arbeiter und Arbeitslose handelt, dass Jugendliche, weil sie in einem geschlossenen Milieu (Schule, Familie) leben, viel schwieriger zu erfassen sind. Trotzdem verdeutlicht sich ein langsames Absacken in die niedrigere Altersstufe der 12-17 jährigen, sowie die Tatsache, dass der Drogenkonsum auch in neue Wirkungsbereiche aufgestiegen ist. Hasch, Marihuana, sowie noch härtere Drogen, haben neuerdings ihren festen Platz neben Alkohol, Nikotin und Arzneimitteln auf der langen Liste der Erwachsenendrogen.
c) Drogenarten: Obwohl Haschisch stets die am häufigsten registrierte Droge bleibt, ist die Gruppe der "Schiesser" grösser geworden; es zeigt sich ein deutlicher Trend nach härteren Drogen, nicht zuletzt zur gefährlichsten: dem Heroin. (in Luxemburg sollen sich bis zu 800 Heroinsüchtige befinden!!)
Dabei sind auch neue Stoffarten aufgetreten, die vor allem bei den ganz jungen "in" zu sein scheinen:
- Einatmen von Dämpfen leichtflüchtiger Stoffe:
Lacken, Klebstoffen, Azeton, Äther
- Zigarettenrauchen von Tabak und Marihuana-Mischungen.
d) Beide Geschlechter: Der weibliche Drogenkonsum ist angestiegen. Neben dem Griff zur Zigarette, wird der Griff zur Flasche immer geläufiger.
Viele Zahlen seien dem Leser erspart. Sie sprechen für sich. Das Drogenproblem ist jedenfalls nicht zu verharmlosen. Jährlich werden Hunderte von luxemburgischen Drogenfällen der Polizei überreicht. Man schätzt die Gesamtzahl von Drogenkonsumenten in Lux. auf 10 000. Dabei wäre ein weiteres Vorurteil abzubauen, nämlich der öffentliche Glaube, Drogenkonsum sei unvermeidlich mit Kriminalität verbunden und die Inhaftierung somit als Strafe berechtigt. Das amtliche Verfahren bei Drogenfällen sieht vielmehr vor, dass niemand, der aus eigener Initiative den polizeilichen Behörden illegalen Drogenkonsum enthüllt, laut Gesetz einer Strafe unterstellt werden kann. Zudem verfügt die luxemburgische Polizei über ein kompetentes Personal (hier ist Major Fernand Diederich namentlich zu erwähnen), das junge Drogierte und ihre Eltern zu beraten weiss und sie an qualifizierte Fachleute (Mediziner, Psychologen) weiterleiten kann.
Es sind vor allem vorgefasste Meinungen, die das Drogenproblem in der breiten Öffentlichkeit immer noch auf die totale Gleichgültigkeit stossen lassen. Ohne Zweifel fehlt es einerseits an kritischer Information, die das Publikum anzusprechen wüsste, andererseits besitzen Staat, Polizei und Presse noch zu knappe Daten, um konkret auf das Problem aufmerksam zu machen. Vielmehr bleibt beim blossen Nennen des Wortes ‚Droge‘ eine offensichtliche Gesellschaftspsychose Schuld daran, dass, obwohl eine grosse Anzahl von Eltern bereits durch ihre Kinder mit Drogen in Berührung getreten sind, das Problem aus dem öffentlichen Bewusstsein verdrängt wird und weiterhin so viele Drogenfälle vertuscht und der Öffentlichkeit verheimlicht werden.
DROGEN GIBT ES IN JEDER GESELLSCHAFT
Unsere streng geregelte rationalistische Leistungsgesellschaft sollte langsam zur Einsicht kommen, dass zu jeder Zeit Drogen als unentbehrliches Fluchtmittel gedient haben und dass es eine historische Gegebenheit ist, dass jede grosse Kultur Drogen als sozial stabilisierendes Hilfsmittel in die allgemeinen Lebensgewohnheiten eingebaut hatte. Bei den Indianern aus Mittel- und Südamerika ist es der Peyotepilz (mit seinem Wirkstoff Meskalin) gewesen, der in magisch-religiösen Riten seinen Platz hatte, in östlichen Ländern, in China vor allem war und bleibt Opium Sitte. In der westlichen Welt galt schon in der Antike der Zaubertrunk Wein als eine Genusschaffende Droge und heute mehr als je zuvor ist Alkohol als legitimes Rauschmittel gesellschaftlich integriert worden. Vor einigen Jahrhunderten, zur Zeit der Entdeckungsfahrten, erreichte uns ein weiteres Rauschmittel aus der ‚Neuen Welt‘: der Tabak. Schnell fand auch er Anklang und wurde mittels einer Pfeife oder in Zigarettenform geraucht; auch seine Integration ist in grossen Teilen der Welt weitgehend vollzogen.
Obwohl heutzutage ein weltweiter Kampf gegen Alkohol und Nikotin als Drogen eingesetzt hat, käme, trotz der volkswirtschaftlichen Verluste, keiner auf die
Idee, die Zigarette zu verbieten oder den Alkoholverkauf zu kriminalisieren. Es ist klar, dass soziale und wirtschaftliche Gründe diese Möglichkeit als realitätsfremd und unausführbar gelten lassen. (Darauf werden wir noch zu sprechen kommen). Doch daneben gibt es einen weit wichtigeren Grund: Schon lange hat man die Bedeutung der Droge als gesellschaftsstabilisierend eingesehen und erkannt, dass der Mensch aus einer wesentlichen Triebkraft zum Drogenkonsum motiviert ist: Die Verwirklichung des Ichs auf ein Dasein hin, das sich abhebt von den harten, qualvollen Realitäten des Alltags.
WAS IST EINE DROGE?
Die ‚Droge‘ werden wir also mit vielen Fachleuten folgendermassen definieren müssen:
Unter dem Begriff Droge versteht man Mittel oder Substanzen, die dem Menschen dazu dienen können, der harten Wirklichkeit zu entrinnen, um in eine subjektiv erwünschte Idealwelt zu flüchten. Mit dieser Definition treten dann eine ganze Anzahl von Drogen zum Vorschein, die bisher nicht so offenbar gewesen sind, doch genau so zerstörerisch in ihren Auswirkungen bleiben: Es sind diejenigen die der Mensch sich erst seit kurzem durch fortschreitende Entwicklung von Wissenschaft und Technik angeeignet hat: Fernseher, Bücher (vor allem Zukunfts- und Liebesromane), die den Menschen in eine wirklich-
Wir haben doch alles, Martha, um glücklich zu sein
keitsfremde Traumwelt projizieren, Flucht, die mit der Drogenflucht und deren Folgen gut zu vergleichen ist. An einer weiteren gefährlichen und tolerierten Drogenart werden wir nicht vorbeikommen: dem übermässigen Gebrauch von Arzneimitteln. Wieder zeigt sich in diesem Fall im Missbrauch einer grossartigen, medizinischen Errungenschaft das massive Verlangen, aus dem bedrückenden Alltag zu fliehen, und sei es nur für wenige Augenblicke: Schlafmittel, Tranquilizer, Aufputschmittel dienen dazu, Entspannung zu erreichen und Erholung zu verspüren, negative Stimmungen zu korrigieren, das oft so nötige Abschalten zu erleichtern, im grossen und ganzen einen künstlichen Glückszustand zu erzwingen.
So entlarvt sich die Drogenwelt der Erwachsenen. Die Erkenntnis, dass Drogen dem Menschen als Ventil in seiner Selbstverwirklichung helfen, ist schon lange Brauch und Sitte geworden. Dann wusste auch unsere moderne Konsumgesellschaft aus diesem natürlichen Bedürfnis (wie aus allem) Profit zu ziehen: auf ihm wurde ein riesiger Weltmarkt aufgebaut, der durch ein vielfältiges Angebot und verlockende Reklame das Publikum zu verführen weiss.
Nun haben die Erwachsenen ihre Drogen, ihr Ventil an dem sie sich festklammern. Doch sie versuchen zu vergessen, versuchen ihre natürlichen Bedürfnisse als Ausdruck der Not und Schwäche des modernen Menschen zu verleugnen.
DROGEN AUS PROTEST
Auch der Jugendliche verlangt seine Chance, sich der ihm angebotenen Wirklichkeit zu entziehen, anders zu sein. Dazu greift er zu den Mitteln, die ihm zur Verfügung stehen, Mittel die es vor 30 Jahren noch nicht gab. Denn das Leben ist dem Prinzip des ständigen Wandels unterworfen, Prinzip dem auch jede Gesellschaftsform unterlegen ist; das aber bedeutet veränderte Verhaltensweisen, neue Wertsetzungen, andere Ideale… andere Fluchtmittel. Dies zu erkennen, verlangt aber von einer Gesellschaft die Bereitschaft und Eigenschaft, alte gewohnte Denkweisen und über-
lieferte Verhaltensmuster aufzugeben. Die bestehende Gesellschaft vor einer möglichen Stagnation zu retten, war und bleibt die Aufgabe der jungen Generation. Insofern verkörpert der junge Drogenkonsument einen speziellen Zeitgeisttypus. Geprägt durch die gegenwärtigen, gesellschaftlichen Verhältnisse war vor allem die Hippie-Bewegung in den USA (und damit der Beginn der Drogenwelle) Ausdruck einer allgemeinen Unzufriedenheit mit "dem ganzen System". Unter dem Symbol der Droge und unter der Führung des "LSD-Apostels" Timothy Leary formulierte die damalige Jugend durch ihr unkonformistisches Leben eine herausfordernde Opposition gegen Gewalt und Leistungsgesellschaft und beanspruchte damit gesellschaftliche Bewusstseinswerdung und politische Veränderung.
So wurde diese kritische, bewusste Jugendrebellion zum Fundament einer wahren Drogenideologie. Als die aus Amerika über Schweden (1966) und England (1967) kommende Drogenwelle auch unsere Länder berührte, war sie immer noch mit dem gleichen Aktionswillen verbunden: Haschisch gehörte damals zu einer gewissen Linksideologie vieler Studenten.
SCHLIMME FOLGEN
Doch heute stellt sich das Problem ganz anders: Endlich beginnen Medizin und Forschung Kenntnisse über die entsetzlichen Folgen einer ganzen Reihe von Drogen zu sammeln, so dass die meisten Jugendlichen sich der enormen Gefahren im klarensind. Trotzdem scheuen Jugendliche nicht davor, sich in die Tiefe der Drogenwelt hineinzuwerfen. Man fängt gewöhnlich mit Haschisch oder Marihuana an. Oft werden die Cannabisarten von verantwortungslosen Schriftstellern als harmlose Drogen bezeichnet, ja sogar gepriesen. Dank dieser verführerischen Worte wurden viele Jugendliche zum Haschischprobieren stimuliert. Kürzlich haben amerikanische und kanadische Drogenforscher bewiesen, dass die Folgen bei Cannabiskonsum nicht mehr zu unterschätzen sind, sondern dass Haschisch und Marihuana höchst giftige Substanzen sind. Unter anderem wurde festgestellt, dass zu 5-10 mg THC (der Tetrahydrocannabinol ist der wichtigste Bestandteil des Cannabis) genügen, um schwere Vergiftungen durch Cannabis zu bewirken. Dabei enthält eine gewöhnliche Marihuanazigarette ungefähr 10-30 mg THC! Das Gerücht, Cannabis sei weniger schädlich als Alkohol ist ebenfalls widerlegt worden: der wichtigste Unterschied liegt darin, dass bei verständigen Quantitäten Alkohol durch die Leberenzyme zersetzt wird, wogegen THC Moleküle durch das Blut den Organen zugeführt werden um sich dort im Gewebe anzulagern. 8 Tage nach dem Rauchen eines Joints sind noch 40% THC im Körper wiederzufinden. So gelangen sie auch zum Gehirn, wo sie mit grosser Sicherheit organische Verletzungen hervorrufen. Nebenbei fördert Cannabiskonsum Lungenkrebs in viel grösserem Masse als Nikotin, ist Schuld an genitalen Schäden und an foetalen Missbildungen und bewirkt ein erhebliches Sinken der intellektuellen Fähigkeiten.
Dazu gesellen sich noch die unermesslichen sozialen Folgen, die der Drogenkonsum für die Gesellschaft und schlimmer noch, für das Individuum mit sich bringt. Heraus aus seinem künstlichen Rauschzustand beginnt der Betroffene die üblen Gefühle des Zurücktretens in die Realität zu verspüren. Neben die wachsenden Schuldgefühle tritt die Unlust, ins routinierte Leben wieder einzusteigen, gefolgt von einem gewissen Müdigkeits- und Schwermutszustand. Nun heisst es aber aufwachen: die Mutter brüllt, die Schulaufgaben sind
LA DROGUE A ENCORE TUÉ!
Die Drogenkonsum ist eine der Leberung der Drogen, die in der Drogenkonzern für die Gesellschaft und schimmer noch, für das Individuum mit sich bringt. Heraus aus seinem künstlichen Rauschzustand beginnt der Betroffene die üblen Gefühle des Zurücktretens in die Realität zu verspüren. Neben die wachsenden Schuldgefühle tritt die Unlust, ins routinierte Leben wieder einzusteigen, gefolgt von einem gewissen Müdigkeits- und Schwermutszustand. Nun heisst es aber aufwachen: die Mutter brüllt, die Schulaufgaben sind
Narcotics Bureau américain
noch zu erledigen, das Auto ist zu waschen. Doch durch wiederholtes Rauscherleben gerät der sich drogierende Jugendliche in immer grössere Distanz zur Wirklichkeit. Es fällt ihm immer schwerer sich in Schule, Familie, Gesellschaft zurechtzufinden. Zugleich verliert er schnell die ihm noch übrigbleibende Willenskraft und seine Aktivität lässt nach. Hier mischen sich noch mit der sozialen Depression die anfänglichen Funktionsstörungen an Körper und Geist. Denkfähigkeit, Konzentration und Gedächtnis nehmen schnell ab und körperliche Abgeschlagenheit und Schwäche treten auf: der Drogierte ist negativ gestimmt, nervös und reizbar. In diesem Augenblick ist er leicht für Krankheiten anfällig und neigt dazu, den spärlichen Lebensmuten er noch hatte, zu verlieren. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass oft Familie und Bekanntenkreis jetzt wo er gerade dringend Hilfe und Verständnis nötig hat, ihn in seiner Not als nicht mehr brauchbaren Asozialen in die totale Vereinsamung hineindrängen. So setzt gewöhnlich der unvermeidliche Teufelskreis ein: Der "User" greift zur Droge, weil er die Realität nicht mehr bewältigen zu können meint, indem er aber die Droge nimmt, verliert er die Realität vollends aus dem Griff. Nichts hat mehr Bedeutung für ihn sogar sein eigenes Leben wird ihm gleichgültig. Es gibt nur noch ein Thema: sein ganzes Streben zielt nur noch darauf ab, sich die erwünschte Droge mit allen Mitteln zu verschaffen. Normalerweise endet die Story mit dem Zerfall des Helden (Einsperren in Heilanstalt oder Gefängnis), oder er erliegt einer Ueberdosis, wirft sich während eines plötzlich eintretenden "Flash-backs" (Echo-Rausch) zum Fenster eines mehrstöckigen Hauses raus, weil er glaubt er sei ein Vogel oder begeht Selbstmord.
WARUM DENN NUR?
Sicherlich fehlt die nötige Warnung vor den bestehenden Gefahren; auch wecken Tabuisierung und überhaupt die ganze Geheimnistuerei um die Problematik die Neugierde bei vielen Jugendlichen, die dann einen Joint probieren und nach ein paar Malen wieder aufhalten. Doch die 800 Heroinsüchtigen und die Tausenden von Haschischrauchern, die allein in Luxemburg nicht mehr davon abkommen, was ist denn mit denen? Welche Ursachen sind schuld am Verderben von Millionen von Jugendlichen auf der ganzen Welt? Welche fantastischen Reize mögen Kinder wohl in so grosser Anzahl verführen?
- Que fais-tu là?
- Je bois, répondit le buveur d’un air lugubre.
- Pourquoi bois-tu? Lui demanda le petit prince.
- Pour oublier, répondit le buveur.
- Pour oublier quoi? s’enquit le petit prince qui déjà le plaignait.
- Pour oublier que j’ai honte, avoua le buveur en baissant la tête.
- Honte de quoi? s’informa le petit prince qui désirait le secourir.
- Honte de boire! acheva le buveur qui s’enferma définitivement dans le silence.
Et le petit prince s’en fut, perplexe.
St.-Exupéry
Le petit prince
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