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Seit fast 2 000 Jahren.

Gott hat seinen letzten Einsatz gemacht.

Vor fast 2 000 Jahren.

Mit dem Mann Jesus von Nazaret. Er war das Letzte,

was Gott einsetzen konnte. Jetzt hat Gott nichts mehr zum Einsetzen.

Jetzt sind wir am Zug. Seit fast 2 000 Jahren. Solange sind wir Menschen am Zug. Jetzt wartet Gott auf uns.

Aber es ist wie bei einem Spiel, wenn einer zu lange überlegt. Am Ende weiss dann niemand mehr, wer denn eigentlich am Zug ist.

Es sieht so aus, als wollten wir Gott sagen: "Dann spiel doch endlich!"

Aber Gott hat seine letzte Figur geopfert. Wir möchten ihm jedoch sagen:

"Du bist ja Gott! Warum schaffst du dir nicht noch einmal eine solche Figur?"

Aber genau das kann Gott nicht. Täte er es, würde er uns auf eine falsche Spur setzen. Er würde dann zum Taschenspielerliebergott, der immer wieder eine Trumpfkarte aus seinem Ärmel zaubert.

Das hiesse: Gott nimmt uns nicht ernst.

Gott kann nicht in alle Ewigkeit neue Jesusse produzieren. Denn auch wenn er es täte, so könnten diese neuen Jesusse nur dasselbe tun und sagen wie der erste Jesus. Und es würde ihnen ergehen wie dem ersten Jesus.

Oder glauben Sie, der würde lange frei herumlaufen in unserer Welt an der Schwelle des Jahres 1978?

Darum genügt der erste Jesus. Darum ist Jesus von Nazaret der einzige Jesus, den Gott ins Spiel bringen konnte.

Darum ist Jesus von Nazaret überhaupt der Einzige, der erstgeborene Sohn Gottes. Er hat keine Wiedergeburt mehr in unserer Zeit.

Es sei denn …

Es sei denn, wir lassen ihn in uns geboren werden.

Wir sind am Zug!

Gott kann nichts anders mehr tun, als warten.

Gott kann nur mehr warten, dass in uns ihm neue Töchter und Söhne geboren werden. Das Mass der Töchter und Söhne Gottes ist gesetzt. Gott kann nur mehr darauf warten, dass wir Mass nehmen an Jesus, seinem Christus.

Wie lange wollen wir Gott noch warten lassen?

Wie lange soll noch Advent sein?

Jupp Wagner

GAG Lëtzebuerg, 6, rue de l’Orde-de-la-Couronne-de-Chêne

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