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Erny Gillen

9 Artikel

„Zuerst war die Solidarität da“

Im Gespräch mit Pierre Lorang erklärt Ethiker Erny Gillen, wie das Subsidiaritätsprinzip die luxemburgische Vereinslandschaft geformt und geprägt hat.

Das Subsidiaritätsprinzip ist ein wichtiger Grundsatz der katholischen Soziallehre und seit dem 1992 geschlossenen Vertrag von Maastricht auch der europäischen Gesetzgebung. Können Sie uns erklären, worum es sich hierbei handelt? Das Subsidiaritätsprinzip lässt sich am besten mit der Formel „Hilfe zur Selbsthilfe“ beschreiben. Oft wird hier das Beispiel des in ...

  • Erny Gillen, Pierre Lorang
  • Gesellschaft, Politik
  • 6. März 2025
  • Heft Nr° 442
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„Darüber müssen jetzt andere entscheiden.“

Interview mit dem ehemaligen Generalvikar der katholischen Kirche Erny Gillen über Grenzen des Change Managements und Dossiers, die er in Luxemburg zurücklässt

Sehr geehrter Herr Gillen, in wenigen Wochen beginnen die Klimaverhandlungen in Paris. Welche Bedeutung hat das Thema für die Kirche? Erny Gillen: Die Kirche ist sich der Klimaproblematik und den damit zusammenhängenden Gerechtigkeitsfragen seit sehr langer Zeit bewusst. Seit über 20 Jahren wird das Thema von Justitia et Pax wie ...

  • Erny Gillen
  • 8. Oktober 2015
  • Heft Nr° 355
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„Wertereservoir“

Interview mit Erny Gillen, Generalvikar des Erzbistums Luxemburg, über neue Nutzungen der Kirchengebäude, die staatliche Finanzierung der katholischen Kirche und ihren Einfluss in der Gesellschaft. Als Verwaltungsratspräsident von Saint-Paul spricht er

Was sind aus Ihrer Sicht die prinzipiellen Gründe, aus denen der Staat die Glaubensgemeinschaften und im Besonderen die katholische Kirche finanzieren sollte? Erny Gillen: Der Hauptgrund ist, dass Religion ein Wertereservoir darstellt und den Menschen Sicherheit in ihrer Existenz bietet. Jede Gesellschaft lebt aus Grundorientierungen heraus, die ihr selber vorausgehen ...

  • Bernard Thomas, Erny Gillen, Laurent Schmit
  • 11. Januar 2013
  • Heft Nr° 325
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Vom christlichen Engagement in der Gesellschaft

Interview mit Erny Gillen, Präsident der Caritas

75 Jahre Caritas forum: Caritas feiert dieses Jahr ihren 75. Geburtstag. In meinen Jugendjahren galt Caritas als eher paternalistischer Verein. Man ging nicht davon aus, dass Caritas die Welt verändern würde, sondern dass es höchstens half, ein paar Pflaster zu verteilen. War das immer so und wie ist es heute? ...

  • Erny Gillen, Michel Pauly
  • 15. Juni 2007
  • Heft Nr° 267
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Dein Wort ist Leben

Zur diesjährigen Muttergottes-Oktave

Das Christentum ist eine Inkarnations-Religion. Kein Opium des Volkes und noch weniger Opium für das Volk. Denn: das Reich Gottes ist in Jesus Christus bereits wirkmächtig angebrochen. Himmel und Auferstehung hängen mit dem Irdischen und dem Leben untrennbar zusammen. Gott und Menschen leben in derselben Welt, in derselben Geschichte. Welt- ...

  • Erny Gillen
  • 11. Mai 2003
  • Heft Nr° 226
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La solidarité – un art à cultiver dans la société civile

Pour subvenir à ses besoins primaires, l’homme doit travailler. Si durant des siècles, la vie au foyer et l’éducation des enfants étaient reconnues comme éléments constitutifs de la construction d’une société, l’introduction de l’activité rémunérée a rompu avec cette tradition en introduisant la distinction entre l’activité rémunérée et l’activité non ...

  • Erny Gillen
  • 13. April 2001
  • Heft Nr° 207
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Sur les droits civiques et sociaux

Le 3 février eut lieu au Kirchberg un colloque „Dialogue sur les droits fondamentaux“ organisé par la Confédération Caritas Luxembourg asbl et la Croix-Rouge Luxembourgeoise. Ce colloque faisait suite au rapport élaboré par un Comité des Sages qui, réuni sur l’initiative de la Commission européenne, avait travaillé sur le problème ...

  • Erny Gillen
  • 1. April 1997
  • Heft Nr° 175
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Verzicht auf Therapie als integraler Bestandteil guter und humaner Medizin

Nach der Lehre der Kirche

Einleitung Der Leser dieses Titels wird vielleicht skeptisch reagieren, weil hier zwei Aussagen nebeneinandergestellt werden, die im geläufigen Denken sowohl des Gläubigen als auch des Nicht-Gläubigen scheinbar nicht zusammenpassen: nämlich „die Lehre der Kirche“ und „der Verzicht auf Therapie“ im Rahmen der sogenannten „Euthanasiefrage“. In der Tat, kann man tatsächlich ...

  • Erny Gillen
  • 27. Mai 1994
  • Heft Nr° 152
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Zur Autonomie der Sozialarbeit im Umfeld von Gesellschaft, Staat und Politik

Einleitung Im folgenden Beitrag soll versucht werden, die Sozialarbeit als Dienstleistung in und an unserer komplexen Gesellschaft zu beschreiben. Sie findet statt im Spannungsfeld von Gesellschaft, Staat und freien Trägern. Das Ringen um ihre Funktion und Einordnung in einer pluralistischen und offenen Gesellschaft wird in diesem Artikel als Gesellschaftspolitik (oder ...

  • Erny Gillen
  • 1. Juni 1992
  • Heft Nr° 136
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Die Zeitschrift forum steht seit 50 Jahren für eine unabhängige und offene Berichterstattung über Politik, Gesellschaft und Kultur in Luxemburg.

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