Autorennotiz:

Georg Mein

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Zwei Kulturen?

Die Zukunftsoffenheit der Geistes- und Humanwissenschaften

Wer sich heutzutage als Intellektueller hervortut bzw. als ein solcher angesehen wird, der ist in der Regel Philosoph, Historiker, Schriftsteller oder ähnliches — jedenfalls wird er gemeinhin der Sphäre der Geistes- und Humanwissenschaften zugerechnet und nicht etwa den Natur- oder Ingenieurwissenschaften.1 Warum ist das eigentlich so — bzw. warum ist das immer noch so? Warum …

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„…einzugreifen in die Geschicke der Welt“

Ein kluges Buch über die luxemburgische Avantgarde

Der französische Soziologe Bruno Latour antwortet in seinem erhellenden Essay Wir sind nie modern gewesen auf die Frage „Was heißt modern sein?“ wie folgt: „Mit dem Adjektiv ,modern‘ bezeichnet man ein neues Regime, eine Beschleunigung, einen Bruch, eine Revolution der Zeit. Sobald die Worte ,modern‘, ,Modernisierung‘, ,Moderne‘ auftauchen, definieren wir im Kontrast dazu eine archaische …

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Raum als Analysekategorie in den Humanwissenschaften

Überlegungen im Spannungsfeld von Regionalität und Globalität

Seit Anfang der 1980er Jahre lässt sich in den Humanwissenschaften eine deutliche Hinwendung zur Kategorie des Raumes beobachten. Manche erblicken darin einen Paradigmenwechsel, der unter dem Schlagwort des „spatial turn“ oder des „topographical turn“ rubriziert wird. Gemeint ist die deutliche Hinwendung zu Fragen, welche die grundlegende Bedeutung des Räumlichen bzw. die Funktion räumlicher Strukturen für …

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