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Jupp Wagner

123 Artikel

Hermann Josef Venetz: „So fing es mit der Kirche an.“

Ein ungewohnter Blick in das Neue Testament

Dieses spannend geschriebene Buch handelt von den Anfängen der Kirche, wie sie im Neuen Testament geschildert werden. Im Zentrum steht die Frage nach Kirche und Amt. DAbei kommt der Leser ein lebendiges Bild über die Entstehung des Neuen Testaments und über die historischen und gesellschaftlichen Verhältnisse, aus denen diese Schriften ...

  • Jupp Wagner
  • 4. Juli 1981
  • Heft Nr° 49
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Der handikapierte Gott

Er hat keine Hände und keine Füsse. Seine Augen sehen die Sonne nicht. Seine Ohren hören keine Musik. Sein Mund sagt kein Wort. Seine Nase riecht keine Rose. Nichts ist handikapierter als die Liebe. Sie kann keine Peitsche schwingen, um den Geliebten auf Trab zu bringen. Sie kann keinen Scheiterhaufen ...

  • Jupp Wagner
  • 23. Mai 1981
  • Heft Nr° 48
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Herren der Kirche

Bei Gelegenheit der Pfarratswahlen die in den kommenden Wochen allerthalben stattfinden, schrieb Jupp Wagner das 4. Kapitel des 1. Korintherbriefes neu. Seit Kaiser Konstantin hat sich ein Herrschertum über die Kirche ausgebildet. Auch euch hat man es so gelehrt, dass es in der Kirche einige gibt, die herrschen und alle ...

  • Jupp Wagner
  • 11. April 1981
  • Heft Nr° 47
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Geheimnisvolle Weisheit Gottes

Gedanken zum 2. Kapitel des ersten Korintherbriefes

Geheimnisse werden gehütet. Sie sind nicht jedem X-beliebigen zugänglich. Staatsgeheimnisse werden Geheimnisträgern anvertraut. Sie sitzen in den obersten Rängen von Regierungskreisen. Sie dürfen nichts verraten. Sonst werden sie ausgebootet. Sie wissen mehr als andere. Sie besitzen eine unheimliche Waffe durch ihr geheimes Wissen. Sie können die Leute manipulieren. Sie können ...

  • Jupp Wagner
  • 28. Februar 1981
  • Heft Nr° 46
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Gordischer Knoten

Beherrschung der Welt war demjenigen verheissen, der den gordischen Knoten zu lösen vermöge. Alexander kam, zog das Schwert, zerhieb den Knoten und gewann ein Weltreich. Die historisch gewachsenen Verflechtungen von Staat und Kirche in Luxemburg gleichen nicht übel jenem berühmten Knoten. Doch falls sich Leute finden sollten, die glauben, es ...

  • Jupp Wagner
  • 24. Januar 1981
  • Heft Nr° 45
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Staatsvisite. Pilgerreise. Pastoralbesuch?

Brief an Johannes Paul

Bruder Johannes Paul. Du hast in der Bundesrepublik Deutschland wieder Hunderttausende auf die Strasse gebracht. Ich zweifle keinen Augenblick daran, dass du dir bewusst bist, nicht das deutsche Volk auf die Beine gebracht zu haben, nicht einmal alle Katholiken der Bundesrepublik. Doch immerhin, 33% der Bundesbürger waren für deinen Besuch, ...

  • Jupp Wagner
  • 13. Dezember 1980
  • Heft Nr° 44
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Denkanstöße

Keine Alternative (zu Johannes 7, 53-8,11)

An die Wand stellen, oder laufenlassen? Das ist die Frage. Eigentlich ist die Frage längst tranchiert Durch Moses, die unantastbare Autorität des Moses. Durch das Gesetz, das Volksschädlinge ausrottet. Ein Volk, das Mörder und Diebe, Sabbatschänder und Ehebrecher, Meineidige und Aufmüpfige Laufen lässt, Richtet sich selber zugrunde. Darum sagte Moses, ...

  • Jupp Wagner
  • 8. November 1980
  • Heft Nr° 43
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Streit um die Person

(zu Johannes 7, 14.25-36)

(Zu Johannes 7,14.25-36) Heute diskutiert man über Christentum. Allerdings nicht sehr oft. Nicht sehr viele diskutieren über Christentum. Wir haben andere Sorgen. Kleidersorgen, Autosorgen, Feriensorgen, Kindersorgen, Zukunftssorgen, Geldsorgen. Selten treffen unsre Sorgen auf Christentumssorgen. Nur in aussergewöhnlichen Situationen: Bei Geburt, Heirat und Tod. Christentum reduziert auf religiöse Zeremonien. An bestimmten ...

  • Jupp Wagner
  • 27. September 1980
  • Heft Nr° 42
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Offene Fragen an Johannes Paul II

Bruder Johannes Paul!

Bruder Johannes Paul! Du warst zu Besuch in Paris. Allgemeine Begeisterung rauschte darob durch den Blätterwald. So laut war die Harmonie, dass nicht nur das Geschnatter des ‚Canard Enchaîné‘, sondern auch die kritischen Stimmen seriöser Zeitungen übertönt wurden. Nun, da wieder Stille eingetreten ist, darf eine Einzelstimme, die aber nicht ...

  • Jupp Wagner
  • 5. Juli 1980
  • Heft Nr° 41
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Wer geht mit wem?

(zu Johannes 7, 1-14)

‚Komm, geh mit uns!‘ Zu ihrem Bruder Jesus sagen das seine Brüder. ‚Zeig den Leuten von Jerusalem, was du kannst!‘ Und hoffen, dass von dem Glanz seiner Taten Etwas auf sie fällt. ‚Das ist unser Bruder!‘ Können sie dann prahlen. Sie sehen sich schon als seine Manager. Die Türender Grossen ...

  • Jupp Wagner
  • 5. Juli 1980
  • Heft Nr° 41
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Jugend ohne Kirche – Kirche ohne Schwung

Jugend – eine Lebensphase zwischen… Soziologisch ist ‚Jugend‘ jene Sozialisationsphase, während welcher der junge Mensch sich langsam aus dem Familienverband, in den er hineingeboren wurde, loslöst. Es ist wie das Abtrennen einer zweiten Wabelschnur. Bei diesem Prozess stellt der Jugendliche sich kritisch seinen Eltern und überhaupt der älteren Generation gegenüber. ...

  • Jupp Wagner
  • 31. Mai 1980
  • Heft Nr° 40
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Das Brot des Lebens

(Zu Johannes 6, 41-51) Wer von Astronomie angezogen wird, kommt nicht an Ptolemäus, Kopernikus, Kepler oder Galilei vorbei. Wer sich für Musik interessiert, kommt nicht an Bach, Mozart, Beethoven oder Prokoviev vorbei. Wer sich für Literatur interessiert, kommt nicht an Shakespeare, Goethe, Racine oder Dante vorbei. Wer von Gott angezogen ...

  • Jupp Wagner
  • 31. Mai 1980
  • Heft Nr° 40
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