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10067 Artikel

Vorbeugen!

Wer die oben geschilderten sozio-kulturellen Ursachen des Drogenphänomens vor Augen hat, dem dürfte klar sein, dass nur eine tiefgreifende Umwandlung unserer Lebensverhältnisse, unserer Gesellschafts-, Familien- und Schulstrukturen eine wirksame Vorbeugung darstellen kann. Nichtsdestoweniger seien einige wichtige Ansatzpunkte hier hervorgehoben: 1) Die Bewusstwerdung der Situation in der Oeffentlichkeit überhaupt. 2) Die ...

  • Dan Arendt, Michèle Bonetti, Pierre Etscheid
  • 6. September 1979
  • Heft Nr° 34
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Ursachen in Familie und Schule

Hier bricht der zweite Teil unseres Dossiers an: unser eigentliches Bestreben lag darin, vielen Leuten den wahren Ursprung des Problems sichtbar zu machen. Es ist nicht mehr das Problen einer gescheiterten, egozentrischen Minderheit, verflogen ist auch der ursprüngliche Protestakt einer entschlossenen Drogensubkultur: vielmehr ist es die Sinnlosigkeit, in einer materialistischen, ...

  • Dan Arendt, Michèle Bonetti, Pierre Etscheid
  • 6. September 1979
  • Heft Nr° 34
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Alkahol ja – Haschisch nein?

Rauschmittel bzw. Drogen werden von vielen Menschen in den meisten Kulturen der Welt benutzt. Oftmals handelt es sich um relativ harmlose sogenannte Genussmittel, mitunter aber auch um Drogen, die bei länger andauerndem Konsum oder bei Einnahme auch nur einer einzigen stärkeren Dosis deutlich erkennbare und mitunter verheerende Folgen für den ...

  • Dan Arendt, Michèle Bonetti, Pierre Etscheid
  • 6. September 1979
  • Heft Nr° 34
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Eine unangepasste Gesetzgebung

Die luxemburgische „Législation sur les stupéfiants“ vom 19. Februar 1973 ist meines Erachtens veraltet u. verschiedene Artikel müssten gründlich revidiert werden. Es ist klar, dass es Aufgabe der staatlichen Institutionen (police judiciaire, gendarmerie, douane etc) ist, das Drogenproblem zu bekämpfen. Aber ist es heilsam, wenn Rauschgiftsüchtige – die ohne Zweifel ...

  • Dan Arendt, Michèle Bonetti, Pierre Etscheid
  • 6. September 1979
  • Heft Nr° 34
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Die luxemburgische Drogenszene

Viele geschulte und verantwortungsvolle Erwachsene, Eltern und Erzieher, werden sich wohl wundern, dass der Luxemburger mit einer Drogenszene konfrontiert ist. Wie könnte es auch anders sein: Luxemburg, Kind unserer westlichen Konsumgesellschaft, sinnverwandt mit Begriffen wie Reichtum und Wohlstand! Dank des schon längst gestarteten Kulturaustausches und der modernen internationalen Verbindungen bietet ...

  • Dan Arendt, Michèle Bonetti, Pierre Etscheid
  • 6. September 1979
  • Heft Nr° 34
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Le combat non-violent contre l’extension du camp militaire du Larzac

Dans le sud de la France, à quelques 80 kilometres de la côte méditerranéenne, un conflit oppose depuis 1971 l’armée française à un groupe de paysans éleveurs de brebis. La region des „grands causses“ dont fait partie le Larzac est constituée par de grands plateaux calcaires situés entre 600 et ...

  • Les paysans du Larzac
  • 7. Juli 1979
  • Heft Nr° 32
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Wer kann ihn beschwören?

Wer kennt den Trick? Muss man mit den Fingern schnipsen, oder „Dalli Klick“ sagen, oder beides zusammen? Muss man starr einen Punkt fixieren, mit den Armen in der Luft rudern und „abrakadabra“ rufen? Ja, wie macht man es, um ihn herbeizuzitieren? Mit gregorianischem Gesang? Mit Orgelmusik? Mit Pauken und Trompeten? ...

  • Jupp Wagner
  • 7. Juli 1979
  • Heft Nr° 32
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Die neuen Diktatoren

Fur den 1974er-Wahlkampf verfügte der damalige Staatsminister Pierre Werner folgende zeitliche Regelung für den Wahlkampf in Radio und Fernsehen: * Radio Luxemburg: CSV – 80 Min. , LSAP + DP je 50 Min. KP + SdP je 30 Min., neue Listen je 10 Min. * Tele Luxemburg: 10 Minuten für ...

  • Jeannot Kirsch
  • 7. Juli 1979
  • Heft Nr° 32
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prier, c’est espérer

On avait tant maquillé Dieu avec un luxe de détails on l’avait remisé aux cieux pour contrôler notre travail. Mais qu’est—ce que vivre? Mais qu’est—ce que vivre? On pouvait tant savoir sur toi on savait même ton visage ta grande barbe de vieux roi que l’on voyait sur nos images ...

  • Jean Debruynne
  • 7. Juli 1979
  • Heft Nr° 32
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Justiz und Strafvollzug

Die europäischen Mindestgrundsätze für die Behandlung der Gefangenen und ihre Anwendung in Luxemburg (Teil 3)

Die Arbeit im Grundgefängnis 72. (1) Gefangnisarbeit darf keinen Strafcharakter haben. Gefangene dürfen zu besonders gefährlichen oder ungesunden Arbeiten nicht herangezogen werden. (2) Strafgefangene können entsprechend ihrer vom Anstaltsarzt festgestellten körperlichen und geistigen Tauglichkeit und vorbehaltlich der Bedürfnisse ihrer Bildungsstufe zur Arbeit verpflichtet werden. (3) Es ist Vorsorge für nützliche ...

  • M.S.
  • 7. Juli 1979
  • Heft Nr° 32
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Initiativen

Eine Bleifabrik für Düdelingen

Es besteht kein Zweifel daran, dass in Luxemburg neue Arbeitsplätze geschaffen werden müssen. Doch „forum“ wies schon in seiner Nummer 25-26/1978 in einem ausführlichen Dossier über die Arbeitslosigkeit darauf hin, dass man sich trotzdem hüten sollte, ganz gleich welche Arbeitsplätze zu schaffen, ohne Rücksicht auf mögliche politische, ökologische oder soziale ...

  • Michel Pauly
  • 7. Juli 1979
  • Heft Nr° 32
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Denkanstöße

Das Recht ein anderer zu werden

Es gibt einen Massstab für Schuld … nämlich die Liebe. Dieser Massstab ist unbedingt und unendlich, wer immer sich auf ihn einlässt, der findet sich als Schuldigen vor. Wir haben nie genug geliebt. Nur wer weiss oder ahnt, was Liebe ist, sein könnte und wie die Welt aussähe, in der ...

  • Dorothee Sölle
  • 7. Juli 1979
  • Heft Nr° 32
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